Das Adventskalender-Türchen vom 22. Dezember

Das Adventskalender-Türchen vom 22. Dezember

Das Adventskalender-Türchen vom 22. Dezember

# Online-Adventskalender 2024

Das Adventskalender-Türchen vom 22. Dezember


Dorfkirche Schlenzer

Schlenzer liegt etwas abseits auf halbem Wege zwischen Baruth/Mark und Jüterbog. Auch eine Strecke der Flaeming-Skate führt durch das Dorf. 

Wer die mächtige Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert besuchen will, muss sich allerdings von der Skaterstrecke her gesehen noch ans obere Ortsende bewegen. 

Der Weg lohnt aber:  Schon von außen lassen sich verschiedene Bauphasen an den unterschiedlich behauenen und geschichteten Feldsteinen erkennen. Dass es sich beim leicht eingezogenen Chor um den ältesten Teil der Kirche handelt, ist auch an den durchgängig gleichmäßig verarbeiteten Steinen erkennbar, ebenso wie an der damals üblichen Dreifenstergruppe am Ostgiebel. 

Die Innenausstattung ist überwiegend barock gehalten. Altarrentabel mit Abendmahlsbild und Kanzel stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die prächtige Kanzel wurde 1726 von Johann Angermann gebaut. Besonders auffällig ist der Schalldeckel der Kanzel: eine Strahlensonne als Christussymbol mit Gottesauge. Der Kanzelfuß steht auf Löwentatzen. Die Gemälde der Kanzel stellen das Christuskind und die vier Evangelisten dar. Sie bedarf allerdings einer Restaurierung. Deshalb ist jeder Besuch und jede Spende herzlich willkommen.

Die Orgel auf der Westempore stammt vom Herzberger Orgelbauer Friedrich August Moschütz. Sie wurde im Jahre 1866 als zwei-manualige und größte Orgel dieses Meisters gebaut. 

Klicken Sie hier für mehr Eindrücke und Informationen zur Kirche.


Die Kirchen-Zeichnung stammt von Ludwig Krause. In Sachsen aufgewachsen studierte er nach einer Lehre als Ziegeleifacharbeiter Stadtplanung in Cottbus und Weimar, arbeitete als Stadtplaner im damaligen Bezirk Rostock und wurde Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Städtebau und Architektur (ISA) an der Bauakademie der DDR in Berlin. Im Jahre 1990 wurde er Institutsdirektor und gründete, gemäß Einigungsvertrag, im Jahre 1991 das Leibnizinstitut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) mit Sitz in Erkner. 

Krause ist kirchlich engagiert, war bis Mitte der 1990er Jahr in verschiedenen kirchlichen Synoden aktiv und singt - gemeinsam mit seiner Frau gerne in Chören unter teils namhafter Leitung. 

Im Ruhestand hat er dann das Zeichnen als Hobby entdeckt. Gerade die Kirchen faszinieren ihn dabei besonders. 

Wir stellen Ihnen in diesem Adventskalender jeden Tag eine Kirchen-Zeichnung aus unserer Region vor. 

Weiteres über Ludwig Krause unter www.stadtfalter.de

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