"MIT MUSIK WIRKT ALLES INTENSIVER"
Die Online-Umfrage zur Musik in unseren Kirchen
Im April 2026 haben wir auf unserer Webseite eine Umfrage zur Musik in unseren Kirchen durchgeführt. 36 Personen haben sich daran beteiligt: ein tolles Ergebnis. Und noch spannender sind viele Antworten, die sehr zum Nachdenken anregen und die wir hier nun veröffentlichen. Ein Kurz-Version findet sich auch in unserem aktuellen Themenheft "Fensterkreuz" zur Kirchenmusik.
WANN UND WO HÖREN ODER MACHEN SIE MUSIK?
Hören: Rundfunk, Fernsehen, CDs, Konzerte, Aktiv: Evang. Kirchenchor Ludigsfelde, Singkreis accomgagnato (Eva Gummlich, Ludwigsfelde)
Musik machen im Posaunenchor. Wir proben jede Woche und spielen in einigen Gottesdiensten. Musik höre ich viel: beim Kochen, beim Lesen oder auch bei der Gartenarbeit, beim Fahrrad- und Autofahren.
Ich mache selbst Musik, freue mich aber sehr, wenn ich im Umkreis Konzerte besuchen kann oder auch mitwirken darf. Zu großen Kirchenfesten gehört einfach die Musik. (Reinhard Altenhöner, Blankenfelde-Mahlow)
Immer unterwegs im Auto, im Chor in Ludwigsfelde, und zu Hause lasse ich meistens irgendetwas nebenbei laufen ... (Jonas Stockhausen, Jüterbog)
Täglich im Radio, singen im Chor von Kindesbeinen an, musizieren in einer kleinen Blockflötengruppe einmal wöchentlich. (Helga Naumann, Blankenfelde-Mahlow)
Aktiv: Flötenconsort Blankenfelde - Passiv: Konzerte in Blankenfelde-Mahlow und im Umkreis sowie Berlin (Annette-Ricarda Lentz, Blankenfelde-Mahlow)
Musik begleitet mich jeden Tag. Sie ist ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich spiele Violine und habe die Möglichkeit, auch in der Kirche zu musizieren. Es macht mir Freude, den anderen Freude zu bereiten. (Ylvie Tordis Henze, Gräfendorf)
Überall ... auf lauten Rock-Konzerten, Hochzeiten, Beerdigungen, in meinem Studio, in der Kirche, im Auto, im Bett, bei meiner Frau, im 3rd Friday-Music Café ... und immer beides ;-) (Helge Marx)
Täglich zu Hause, unterwegs und bei meiner hauptamtlichen Tätigkeit als Kirchenmusiker. (Björn Sobota, Görlitz)
Ich höre Musik in Kirchen, Radio und singe selber im Kirchenchor. (Karin Steffen, Blankenfelde-Mahlow)
Hören: Autoradio, Konzertsaal, Kirche (Gottesdienst, Abendmusiken, Chorkonzerte); Machen: zu Hause und in der Kirche (Orgel, Klavier, Geige, Singen, Pfeifen) - in der Summe fast immer. (Andreas Zakrzewicz, Blankenfelde-Mahlow)
Ich hatte in Berlin eine Damengruppe 'die Gropiuszicken', die alt-berliner Lieder sangen, auch öffentlich. Durch Corona und Alter der Beteiligten treten wir nicht mehr öffentlich auf, treffen uns aber ab und an privat auch zum Singen. Ich persönlich singe auch für mich ab und zu nebenbei im Garten und im Haushalt ... habe oft einfach so Melodien im Kopf, die dann manchmal raus müssen! Ich bin im Kirchenchor und mittlerweile auch in der Kirchenband. Musik begleitet mich von Anfang an in meinem Leben und ich habe sie auch gerne beruflich eingebracht. Sie ist Ausdruck für meine Gefühle, Sehnsüchte, Hoffnungen ... ob gehört oder selbst gemacht . Sie kann mich mit anderen Menschen verbinden , was dann oft über die Interessengemeinschaft hinaus gehen kann. (Gisela Birkler, Mahlow)
Aktiv seit 1995 jeden Montag als Mitglied des Flöten-Consorts mit Frau Hahn, in diesem Rahmen aktiv bei musikalischen Veranstaltungen, Gottesdiensten, Konzerten. Ich bin Konzertanrechtinhaber.
Posaunenchor Blankenfelde, Gottesdienstbegleitung an der Orgel (Siegfried Schiller, Blankenfelde)
Nahezu täglich höre ich Musik, hauptsächlich über Sportify und Radio. Gelegentlich auch Aufnahmen von unserem Chor. Ich singe im evangelischen Kirchenchor von Blankenfelde. (Alex Thiemes, Mahlow)
Ich singe im Kirchenchor seit über 50 Jahren , zunächst in Berlin , dann seit 1979 in Blankenfelde. Später lernte ich Gitarre und bin aktiv in den unserer Kirchenband „Weltmusikteam“, gegründet von unserer Kantorin Hanna Hahn (Musik hören und selbst machen ist in meinem Leben sehr wichtig.).
Ich befinde mich in der Kirchenorgel-D-Ausbildung und übe regelmäßig in der Kirche. (Anna Pröhle, Blankenfelde)
Ich persönlich singe auch für mich ab und zu neben, bei, im Garten und im Haushalt ... Habe oft einfach so Melodien im Kopf, die dann manchmal raus müssen! Ich bin im Kirchenchor und mittlerweile auch in der Kirchenband.
Klassik-Radio bei jeder Gelegenheit und seit mehr als 48 Jahren im Kirchenchor der Ev. Gemeinde in Ludwigsfelde. Weiterhin öfter etwas von CD oder Vinyl, von Frühbarock bis Neuzeit.
Ich singe im Kirchenchor, daheim höre ich viel Musik und ich gehe häufig in Konzerte, gerne in Konzerte in Kirchen. (Hans-Christoph Rieth, Ludwigsfelde)
Im Chor, im Posaunenchor, als Orgelschülerin - Hören: zu Hause, im Auto (Ute Bochow)
Ich singe im Ludwigsfelder Kirchenchor und gehe gerne mal in ein Konzert im Umkreis. (Marianne Geerds, Ludwigsfelde)
Ich singe im Kirchenchor Ludwigsfelde und spiele Querflöte, teilweise Chor begleitend, aber auch in kleineren Combos zum Weltgebetstag oder mit Orgel und weiterer Querflöte bzw. Gesang zusammen. (Dagmar Roesner, Ludwigsfelde)
Musik gehört für mich zum Leben dazu. Ich höre und mache täglich Musik. (Kathrin Lauenstein, Nuthe-Urstromtal)
Im Auto, im Gottesdienst, in Übungsstunden (Domenica Sauer)
Bei der Hausarbeit, im Auto, am Abend, ich bin Mitglied im Kirchenchor und im Singkreis (Sabine Brandenburg, Ludwigsfelde)
Gottesdienste, Konzerte, Flötenkreis, Jugendchor (Luise Meitzner, Königs Wusterhausen)
Zuhause, im Bus, im der Kirche, draußen (Elise Heider, Dahme/Mark)
Ich singe seit meinem zehnten Lebensjahr in Kirchenchören und seit 18 Jahren in einem privaten Singkreis. Musik höre ich wann und wo es geht, vor allem von
Bach, Schütz, Mendelssohn ... Am liebsten im Auto bei guter Lautstärke. Wenn möglich höre ich gern „Meine Musik“ mit Bernhard Schrammek auf Radio 3. (Michael Krüger, Rangsdorf)
Ich höre im Auto Musik zur Entspannung, bei der Arbeit im Haushalt. (Annika Sirringhaus, Iserlohn)
Immer ;) Man sagt mir nach, dass man mich meistens erst hört, bevor man mich sieht. Also zu Hause, beim Kochen, Gärtnern, Spazieren, Aufräumen, Träumen, im Gottesdienst, in der Chorprobe, wenn ich Langeweile habe, jetzt ... (Vanessa Huth, Rangsdorf)
Für mich allein, mit einem Trio (Flöte), in einem Renaissanceensemble, im Kirchenchor und Projektchor. Ich gehe in Konzerte, höre Radio und CD. (Ulrike Voigt, Mahlow)
Gottesdienste, Konzerte, Glasower Abendmusik (Ute Bochow, Blankenfelde-Mahlow)
Musik mach ich leider gar nicht mehr, obwohl vor allem das gemeinsame Singen für mich so berührend ist. Ich höre zu Hause oder im Auto Musik.
Überall - im Auto, unter der Dusche, in der Küche beim Kochen, beim Aufräumen des Kellers, andächtig unterm Baum, am Lagerfeuer, in der Kirche gleichermaßen wie im Konzerthaus, mit Freunden und mit Fremden, drinnen, draußen, im kleinen wie im großen Kreis. (Sophie Bentzien)
WELCHES IST IHR LIEBLINGSLIED?
Ich habe nicht ein bestimmtes Lieblingslied, es gibt vieles, was mir gut gefällt: z.B. 'Dona nobis pacem', der Choral 'Wohl mir, das ich Jesum habe', Choräle aus dem Weihnachtsoratorium, "Look ad the World" von John Rutter und vieles mehr ... (Eva Gummlich, Ludwigsfelde)
Es gibt nicht das Lieblingslied. Je nach Stimmung kann es ein anderes sein. Mein Linblingskirchenlied ist "Hallo ich lebe noch"
Nun ruhen alle Wälder (Reinhard Altenhöner, Blankenfelde-Mahlow)
Das ist immer unterschiedlich. Ich singe im Chor gerne. „Per Crucem“; an der Gitarre spiele ich gerne Lobpreislieder. Privat höre ich gerne Deutsch-Rock, aber eigentlich auch alles querbeet. (Jonas Stockhausen Jüterbog)
Kein Bestimmtes (Helga Naumann, Blankenfelde-Mahlow)
Von guten Mächten wunderbar geborgen (Annette-Ricarda Lentz, Blankenfelde-Mahlow)
Ein einzelnes Lieblingslied habe ich in der Kirche nicht. Vielmehr liebe ich das gemeinsame Singen. Dieses Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der Stimmen zusammenklingen und etwas Größeres entsteht. (Ylvie Tordis Henze, Gräfendorf)
Das zu benennen, empfinde ich immer als höchst unfair, weil ich so viel Musik innig liebe. Müsste ich mich aus Inspirationszwecken – nur für diesen Moment –
festlegen, wäre „Take It All Back“ von John Mark Nelson heute meine Wahl ... morgen was anderes. (Helge Marx)
Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369) (Björn Sobota, Görlitz)
Meine Seele ist stille in dir (Karin Steffen, Blankenfelde-Mahlow)
Wir pflügen und wir streuen (Andreas Zakrzewicz, Blankenfelde-Mahlow)
Da gibt es Viele ... je nach Situation und Anlass. Meditativ mag ich Taizé-Lieder - "Für mich zu Gott", momentan "Des Lebens Jahre uns entgleiten". Kirchlich mag ich alte Lieder wie "Großer Gott wir loben dich", am Besten etwas aufgepeppt, also nicht zu leierig. Berlinisch: "Unsre Havel ist unser Rhein" und "Die Käse-Else" (Gisela Birkler, Mahlow)
EG 229, "Kommt mit Gaben und Lobgesang" (Siegfried Schiller, Blankenfelde)
Da habe ich viele! Von religiösen Liedern ist „Du bist da“ (Singt Jubilate 100) mein Favorit, aber „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“ (SJ 128) und „Dein Wort ist ein Licht auf meinem Weg“ (SJ 42) liebe ich auch. Und noch viele weitere! Bei nicht-religiösen Liedern ist mein Favorit „Help“ von den Beatles. (Alex Thiemes, Mahlow)
Der Herr ist mein Hirte", "Halleluja" von Cohem
Das kann ich gar nicht so festlegen, ich mag alle Stücke, die ich übe. Sehr gern spiele ich "Möge die Straße uns zusammenführen", und meine achtjährige Tochter singt dazu. Das sind besonders schöne Momente. (Anne Pröhle, Blankenfelde)
An hellen Tagen" und viele andere
Gloria sei Dir gesungen (EG 535) (Hans-Christoph Rieth, Ludwigsfelde)
Da habe ich viele! (Ute Bochow)
Da gibt es viele. Ich singe auch gerne die Choräle aus dem Gesangbuch. (Marianne Geerds, Ludwigsfelde)
Tollite hostias" Und viele andere ... (Dagmar Roesener, Ludwigsfelde)
Alleluja-Kanon in "Atem los" (Sabine Brandenburg, Ludwigsfelde)
Wo soll ich anfangen...? Mozart, Bach, Beethoven und Rachmaninow. Ein einziges Stück kann ich da nicht nennen. Jedes Stück hat seine eigene Energie und sollte im Idealfall passend erklingen. (Katrin Lauenstein, Nuthe-Urstromtal)
So was wie "Wie fröhlich ist der Maien" oder "The lord is my shepard" aus der kirchlichen Popularmusik (Luise Meitzner, Königs Wusterhausen)
Es gibt sehr viele schöne ... (Elise Heider, Dahme/Mark)
Wer nur den lieben Gott lässt walten", "Wie schön leuchtet der Morgenstern", "Die güldne Sonne" ... (Michael Krüger, Rangsdorf)
Ich habe kein bestimmtes Lieblingslied. Es wechselt immer mal wieder. Ansonsten wäre es ja auch langweilig. :-) (Anika Sirringhaus, Iserlohn)
Als ob ich davon nur eins hätte! Aus dem Evangelischen Gesangbuch wohl "Nun freut euch , lieben Christen g'mein" (341) oder "Strahlen brechen viele"(268). Aber das ist nur ein Auswahlkriterium. Kommt drauf an in welchem Kontext ich gefragt werde und ob es primär ums Hören oder Singen geht und welche Jahreszeit grade ist... (Vanessa Huth, Rangsdorf)
Fröhlich soll mein Herze springen (Ulrike Voigt, Mahlow)
Wir pflegen und wir streuen (Ute Bochow, Blankenfelde-Mahlow)
Tanz der Moleküle" von Mia
Zu viele, um sie alle aufzulisten, aber "Die Nacht ist vorgedrungen", Mendelssohns "Walpurgisnacht", Queen, James Brown oder Joni Mitchell gehen immer - je nach Gefühlszustand. (Sophie Bentzien)
KÖNNEN SIE SICH KIRCHE OHNE MUSIK VORSTELLEN?
Nein!!! (Eva Gummlich, Ludwigsfelde)
Ein klares Nein! Ich kann und möchte mir keine Kirche ohne Musik vorstellen. (Jonas Stockhausen Jüterbog)
Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Wie es Berthold Auerbach so treffend formulierte: „Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ (Ylvie Tordis Henze, Gräfendorf)
Komische Frage! Das Verschwinden von Musik würde nicht meinem Glauben auslöschen. Dennoch mag ich Musik und finde sie eignet sich gut dafür den Herren zu loben! Besonders Freude und Hoffnung kann man gut durchs Singen ausdrücken. (Alex Thiemes, Mahlow)
Das geht gar nicht! (Helga Naumann, Blankenfelde-Mahlow)
Nein durch Musik entsteht (bei mir) ein Zugang zu Glauben und Gott. (Annette-Ricarda Lentz, Blankenfelde-Mahlow)
Niemals - das gemeinsame Musizieren und vor allem Singen empfinde ich als höchsten Ausdruck des Gemeinde-Gefühls.
Nein, Musik ist Verkündigung und kann oftmals mehr sagen als nur das gesprochene Wort. (Bjorn Sobota, Görlitz)
Nein, sie gehört dazu, absolut unvorstellbar. (Karin Steffen, Blankenfelde-Mahlow)
Nein!!! Ich könnte stundenlang der Orgel zuhören ..., und ohne Lieder im Gottesdienst, an denen man beteiligt ist, wird das Ganze ja noch öder! (Gisela Birkler, Mahlow)
Nein, und es ist gut, dass Kirchen heute auch für Musik anderer Veranstalter geöffnet und genutzt werden, z.B. für Konzerte der Musikschulen ...
Geht gar nicht , wäre furchtbar!
Nein, auf gar keinen Fall! (Ute Bochow)
Nein. Ich kenne viele Menschen, die kein Interesse an Musik haben und emotional immer mehr verkümmern. Die Kirche sollte ein Ort sein, wo man gut und gerne singt. (Marianne Geerds, Ludwigsfelde)
Schlichtweg, Nein! (Katrin Lauenstein, Nuthe-Urstromtal)
Nein, weil Musik Themen ganz anders ansprechen kann und es eine total schöne Form ist Gott zu loben. (Luise Meitzner, Königs Wusterhausen)
Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Zur Kirche gehört für mich Musik. Je mehr Lieder umso besser. (Anika Sirringhaus, Iserlohn)
Ja - wobei, dass ist leichter gesagt als getan. Habe ich doch Kirche bisher nur in Verbindung mit Musik kennengelernt. Ob Christ:innen dann anderen Ausdrucksformen mehr Raum gegeben hätten? Und wie und mit welchen Gründen hätte sich Kirche dagegen gewehrt? Eine Kirche ohne Musik wäre wahrscheinlich ganz anders, als wir sie heute kennen. Ganz andere Formen von Gottesdienst, ganz andere Räume ganz andere Kirchgebäude - eine andere Herausforderung Stille auszuhalten und Stille zu füllen. (Vanessa Huth, Rangsdorf)
Ohne Musik würde der Kirche Wesentliches fehlen. (Ulrike Voigt, Mahlow)
Nein. Musik transportiert: Aussage, Lehre, Gefühl, Verbindung. Da wäre Kirche ja schön blöd, das nicht für sich zu nutzen. Außerdem geht es durch die besondere Akustik in den Kirchen unmittelbarer zu Herzen, als im "Mehrzweckraum" - dabei ist die Art der Musik fast schon egal, Pop oder Kantate, alles wirkt intensiver. (Sophie Bentzien)
WELCHE BEDEUTUNG HAT FÜR SIE MUSIK IM GOTTESDIENST?
Musik unterstreicht das Wort, aktives Mittun im Gottesdienst, emotional so wichtig. (Eva Gummlich, Ludwigsfelde)
Lieder drücken die Nähe zu Gott aus. Sie können auch kleine Predigten sein. Sie können Trost und Kraft geben. Es ist schon ein besonderes Gefühl, wenn man sich bewusst wird, dass man mit manchen Lieder mit Menschen über mehrere Jahrhunderten verbunden ist.
Sie ist in der Liturgie ein elementarer Bestandteil. (Reinhard Altenhöner, Blankenfelde-Mahlow)
Es ist einmal eine Grenze zwischen den liturgischen Abschnitte die den Gottesdienst vertiefen und auflockern kann. Es gibt mir aber auch die Möglichkeit meine Gedanken die bei der Predigt oder Lesung entstehen für mich weiter zu führen. (Jonas Stockhausen Jüterbog)
Wer singt, betet doppelt. (Helga Naumann, Blankenfelde-Mahlow)
Musik verbindet Menschen. Sie schafft Gemeinschaft und berührt auf eine besondere Weise. Man singt nicht nur, weil man glücklich ist ... oft wird man erst durch das Singen glücklich. (Ylvie Tordis Henze, Gräfendorf)
So vieles ... Musik im Gottesdienst bedeutet Stimmungen und Gefühle zu setzen, zu erleben und zu verstärken. Botschaften und Bedeutungen einen anderen Zugang zu gewähren. Die Freiheit laut oder leise, zustimmend oder protestierend, traditionswahrend oder erneuernd zu sein. Gemeinschaft zu erfahren oder für sich still zu reflektieren ... und noch so vieles mehr. (Helge Marx)
Wesentlicher Bestandteil unserer Liturgie und der Verkündigung. (Bjorn Sobota, Görlitz)
Sie wird oft passend zum Evangelium/Predigttext ausgesucht und trägt zur Verinhaltlichung bei. (Karin Steffen, Blankenfelde-Mahlow)
Sie ist gelebte Musik, die die Risiken des Scheiterns und Gelingens mit mir teilt und mich begleitet. Sie kann mich auffangen, das Gebet vertiefen, und die Menschen zusammenführen. (Andreas Zakrzewicz, Blankenfelde-Mahlow)
Beteiligung, Ausdruck, Nachsinnen über die Texte, sich mit Glauben und früheren Lebenszeiten auseinandersetzen (Gisela Birkler, Mahlow)
Umrahmung die zur Besinnung anregt, beim Singen von Kirchenliedern das Ausdrücken bestimmter Empfindungen durch den Text
Für die Gemeinschaft im Gottesdienst von höchster Prio, neben der Predigt und Anbetung (Siegfried Schiller, Blankenfelde)
Sie ist mir wichtig und hat mir geholfen meinen Glauben zu finden. Meine Eltern und Großeltern sind nicht gläubig. Als ich als Kind trotzdem mal beim Gottesdienst war, hat es mir sehr viel Spaß gemacht mitzusingen. Und wenn wir in Beucha waren, wollte ich da gerne zum Gottesdienst gehen. (Alex Thiemes, Mahlow)
Mit Musik kann man viel ausdrücken , sei es Freude oder Traurigkeit und Hoffnung. (Anne Pröhle, Blankenfelde)
Sie berührt, verbindet und macht Freude.
Die Kraft der Musik, um Gottes Wort auszudrücken (siehe die Psalmen)
Musik ist fester Bestandteil des Gottesdienstes. Gesungen wie gespielt. (Hans-Christoph Rieth, Ludwigsfelde)
Die Musik gestaltet den GD mit. Durch den Gesang wird die Gemeinde aktiv. Die Liedtexte vertiefen die Gottesdienst-Themen. (Ute Bochow)
Eine große Bedeutung. Gemeinsames Singen tut gut. (Marianne Geerds, Ludwigsfelde)
Ohne Musik ist es für mich kein richtiger Gottesdienst. (Dagmar Roesener, Ludwigsfelde)
Musik ist der Atem des Gottesdienstes. Ohne sie würde der Kirche eine Dimension der Kommunikation zwischen Mensch und Transzendenz fehlen. (Katrin Lauenstein, Nuthe-Urstromtal)
Extrem hohe Bedeutung, sie kann die Predigt mit Wort und Klang unterstützen und ein Gefühl tragen, was nur die Predigt manchmal nicht weitergeben kann.
Sie verbindet das verkündete Wort mit der Seele. (Sabine Brandenburg, Ludwigsfelde)
Es ist nicht 'langweiliges' Zuhören, sondern aktives Mitmachen beim Gottesdienst. (Domenica Sauer)
Sehr wichtig, verdeutlicht Botschaften (Elise Heider, Dahme/Mark)
Sie schließt mein Innerstes auf, lässt Worte in mir nachklingen, fördert meine Andacht, lässt mich getröstet und getrost ins Freie treten. (Michael Krüger, Rangsdorf)
Musik dient für mich zu Gedanken Impulsen. Zum ruhig werden. Und meine Gefühle werden damit berührt. (Anika Sirringhaus, Iserlohn)
Musik im Gottesdienst bedeutet für mich die Ebene von Worten und Gesten zu verlassen. Irgendwo zwischen den Tönen kann man auf eine ganz andere Art und Weise finden und verstehen - vielleicht mehr mit dem Bauch oder dem Herzen. Will man das mit Worten erreichen, muss man die Kunst schon sehr gut beherrschen. Ich persönlich bin ein Fan vom Singen im Gottesdienst - für mich immer eine Möglichkeit auch selbst aktiv etwas auszudrücken (je mehr ich das Lied kenne, desto besser). Nichtsdestotrotz denke ich aber, dass Gottesdienste auch ohne Musik eine ähnliche Tiefe erreichen und emotinal berühren können. Da braucht es dann halt etwas mehr Kreativität und Mut, da die gewohnten Formen und Muster neu gedacht werden müssen. (Vanessa Huth, Rangsdorf)
Singen schafft Gemeinschaft. Musik transportiert anderes und manchmal mehr als Worte. Wenn ich Texte gesungen habe, kann ich sie schnell auswendig. Viele Bibeltexte sind für mich fest mit Musik verbunden. (Ulrike Voigt, Mahlow)
Gemeinsamkeit des Geistes" (Ute Bochow, Blankenfelde-Mahlow)
Der Gottesdienst ist für mich der einzige wirkliche Ort, an dem ich noch aktiv singe.
Eine entscheidende - sie lockert nicht nur auf, ist willkommene Unterbrechung zwischen Worten, sondern sie gibt Raum, über das Gesagte nachzusinnen oder sie lädt dazu ein, mitzumachen, also aktiver Teil des "Dienstes" zu sein und nicht nur stummes Schäfchen. Ohne Musik hätte es oftmals "Frontalunterricht"-Charakter, und der hat bekanntermaßen selten Charme. (Sophie Bentzien)
WELCHE MUSIK WÜNSCHEN SIE SICH IN DER KIRCHE / IM GOTTESDIENST?
Neben viele schönen "klassischen Kirchenliedern auch modern Musik, die die Jugendlichen und Kinder anspricht. Chorgesang, um die festliche Note des Gottesdienstes zu unterstreichen. (Eva Gummlich, Ludwigsfelde)
Es dürfen gen alte und neue Lieder sein. Man sollte mit dem Text aber etwas anfangen können und sie sollten singbar sein.
Gerne Musik aus der Tradition des Kirchenlieds und der Kirchenmusik, besonders Bach und die großen Musiker des 16. und 17. Jahrhunderts, aber auch gerne moderne Musik, wenn sie zum Mittun einlädt. (Reinhard Altenhöner, Blankenfelde-Mahlow)
Eine gute Mischung zwischen altbewährten Liedern, Lobpreis, modernen Liedern aber auch Lieder aus der popularen Musik. Eigentlich wünsche ich mir den Mut zum Experimentieren. Warum nicht ein neues Lieder im Gottesdienst für sich erkennen. (Jonas Stockhausen Jüterbog)
Alte Kirchenchoräle, aber auch Lieder aus"Hohes undTiefes" bzw. "Singt Jubilate" (Helga Naumann, Blankenfelde-Mahlow)
Sowohl zum Zuhören und zur mefitativen Einkehr als auch zum Mitsingen/Mittun (Annette-Ricarda Lentz, Blankenfelde-Mahlow)
Ich finde es schön, bekannte Lieder zu singen, die viele Menschen verbinden. Gleichzeitig ist es ebenso bereichernd, neue Lieder kennenzulernen und dadurch immer wieder neue Facetten vom Glauben in der Musik zu entdecken. (Ylvie Tordis Henze, Gräfendorf)
It´s all music! Und - das Musik-Angebot muss mutig für ALLE in der Kirche sein. Ob klassisch, Pop, Rock, Worship, Chor, Orgel, Bläser, Band ... jeder sollte die Chance bekommen sich musikalisch in der Kirche wiederzufinden. (Helge Marx)
Musik, die die Menschen bewegt und trägt, die ihnen ein Stück Heimat gibt. (Björn Sobota, Görlitz)
Ich bin mit der Auswahl relativ zufrieden. (Karin Steffen, Blankenfelde-Mahlow)
Eine Orgelimprovisation ist mir in Erinnerung, die als Zwischenspiel die eben vollendete Predigt in all ihren Teilen aufnahm, wiederholte, überhöhte und übertraf. Das war ein glücklicher Moment der Kirchenmusik, wie er sich nicht einfach her wünschen lässt. Von dieser genial gelungenen Orgelimprovisation zehre ich noch heute. Live Musik auf Orgel und anderen Instrumenten von Ambrosius bis heute, jedoch kein Pop. Musik aus Klassik und Romantik würde ich gern öfter in der Kirche hören. Wenn "Literatur" gespielt wird, gerne mit Ansage.
Den Gemeindegesang wünsche ich mir selbständiger, weniger von der Orgel geführt (dominiert), mehr in der Eigenverantwortung der Gemeinde, sodass alle beitragen und vielleicht nicht in frontaler Sitzordnung. Der Gesang der Gemeinde könnte so stärker zusammenführen.
Musik zur Vertiefung von Texten wünsche ich mir etwas öfter vom eingeübten Chor vorgetragen. (Andreas Zakrzewicz, Blankenfelde-Mahlow)
Altes und Neues gemischt, Lieder die von Herzen kommen, was für Jeden natürlich etwas Anderes ist. Sanfte und dröhnende Orgelmusik, verspielt und mal klar. Lieder die einen zu Gott tragen: Taizé. Aber auch gerne mal Musik mit Saiteninstrumenten oder mit Pauken und Trompeten. (Gisela Birkler, Mahlow)
Offen sein für alles, außer der Musik die sich lieber auf großen Bühnen und für Massen präsentiert
Orgel, Posaunenchor, Chor, u.ä., gern auch gemeinsam, für die Gemeinde, mit der Gemeinde, zur Stärkung der Gläubigen und zur Anbetung unseres Herrn. (Siegfried Schiller, Blankenfelde)
Soll ich Lieder vorschlagen? Aus "Singt Jubilate" mag ich unteranderem: (42) "Dein Wort ist das Licht auf meinem Weg", (53) "Du bist Heilig du bringst Heil", (67) "Möge die Straße", (82)"Anders", (94) "Lobe den Herrn, meine Seele", (100) "Du bist da" , (115) "Bless the Lord my soul". Im EG mag ich das Lied (409)"Gott liebt diese Welt". Das Lied "Da wohnt ein Sehnen tief in uns" liebe ich auch. Ansonsten sucht unsere Kantorin Hanna Hahn gute Lieder raus. (Alex Thiemes, Mahlow)
Ich bin da sehr offen , ich mag Gospel , moderne Kirchensongs , aber auch die klassischen älteren Lieder ..und die rockige Schiene darf auch nicht fehlen.
Die sollte passend zum Gottesdienst sein und dazu beitragen, dass der Gottesdienst insgesamt stimmig ist. (Anne Pröhle, Blankenfelde)
Egal, doch immer zum Lobpreis Gottes.
Ein wohl ausgewogenes Verhältnis zwischen den bekannten Chorälen und neuer Musik (Hans-Christoph Rieth, Ludwigsfelde)
Gut singbar, eher bekannte Lieder oder leicht erlernbare Melodien. In Kirchen könnten Konzerte jeder Musikrichtung stattfinden. (Ute Bochow)
Ich bin für alles offen und vertraue auf die Auswahl, der Kirchenmusiker. (Marianne Geerds, Ludwigsfelde)
Kirchenlieder, aber auch in Form von Gospel und moderneren Stücken. Aber letztendlich kann ich mir jegliche Art von Musik in einer Kirche vorstellen. (Dagmar Roesener, Ludwigsfelde)
Passend zum Ereignis weise gewählt und öfter und mehr von Chören und Solisten begleitet ! (Katrin Lauenstein, Nuthe-Urstromtal)
Thematisch passende; alte wie neue Musik, Text der die Predigt unterstützt. (Domenica Sauer)
Sehr viel mehr moderne Kirchenlieder von zeitgenössigen Komponisten!
Mehr Gospel, bzw.Liedrufe, weil das so ein zusammen singen suggeriert.
Orgel und Instrumentalmusik nach der „alten Art“, aber gerne mit gefühlvoll eingefügten Neuheiten (Elise Heider, Dahme/Mark)
Je nach Thema und Art des Gottesdienstes kann sehr verschiedene Musik erklingen. Vor allem muss sie konform mit Texten, Gebeten und Verkündigung sein.
Aggressive schreiende Musik schließe für mich weitgehendst aus. (Michael Krüger, Rangsdorf)
Ich möchte gerne bei der klassischen Musik bleiben. Orgel oder Klavier. Gerne ruhig die alten Kirchenlieder. Bei moderneren Liedern deutsche Lieder. Ich möchte verstehen was gesungen wird. (Annika Sirringhaus, Iserlohn)
Jede - ich will das gar nicht einschränken. Kirche und Gottesdienst ist von und für die verschiedensten Menschen mit den unterschiedlichsten und wechelshaftesten Vorlieben. Mich muss es ja nicht immer so strak ansprechen wie vielleicht den Menschen neben mir. Ich fände es wunderbar, wenn mal für jeden was dabei wäre. (Vanessa Huth, Rangsdorf)
Ich liebe mein Gesangbuch und freue mich darüber, dass immer wieder neue Lieder entstehen. Ich liebe die Orgel als Instrument von unglaublicher Vielfalt, wünsche mir aber auch Vielfalt der Stile und der Instrumente. (Ulrike Voigt, Mahlow)
Orgelmusik, Flötenmusik, Steicher (Ute Bochow, Blankenfelde-Mahlow)
Eine gute Mischung aus Alt und Neu, Traditionell und Modern.
Ich wünsche mir Vielfalt, etwas zum Mitsingen, etwas zum Neu- und Wiederentdecken, Orgelkonzerte, Chorgesang, Bands, Klassik, Pop, Profis, Laien … (Sophie Bentzin)