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Zwischen Luckenwalde und Baruth/Mark befindet sich der kleine Ort Stülpe, direkt an den Strecken der Fläming-Skate. Wer an der Kirche vorbeifährt, hat etwas verpasst: Die Kirche besitzt nicht nur einen wunderbaren Barock-Altar, sie ist eine der wenigen Dorfkirchen mit zwei Altären. Einer davon, der ältere gotische Flügelaltar stammt aus der ehemaligen Marienkapelle auf dem Golm und wird heute auf die Zeit von vor 1500 datiert. Er befindet sich allerdings gerade als Leihgabe in der Ausstellung "Verehrt, Geliebt, Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen" im Augusteum in Lutherstadt Wittenberg. Ab September sollte dieser Altar auch wieder in Stülpe zu besichtigen sein.

Solange muss man mit dem barocken Hauptaltar von ca. 1690 vorlieb nehmen, mit seinen imposanten Puttenköpfen, welche die mächten Säulen halten. Die Schnitzarbeiten stammen von einem Fürstenwalder Tischler.

Allerdings begeistert auch dieser Altar, ebenso wie die weitere Ausstattung: die wunderbar bemalte Holzdecke, die Orgel, Grabplatten der Patronatsfamilie von Rochow Glocke aus dem Jahr 1498. Auch sie wurde von der ehemaligen Wallfahrtskapelle auf dem Golm-Berg übernommen. 

 

Letzte Änderung am: 05.08.2019