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Gölsdorf ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Niedergörsdorf ganz am Rande des Kirchenkreises. Nach Lutherstadt Wittenberg ist es näher als nach Zossen. So verwundert es auch nicht, dass die Orgel in der Feldsteinkirche von einem Wittenberger Handwerker 1889 gebaut wurde, der keinen großen Namen hat: Gustav Albert Friedrich.

Die Orgel steht asymetrisch auf der Südseite der Empore und ist aus dem Kirchenschiff kaum zu sehen, wobei der Prospekt mit drei Rundbogenfeldern recht ausdrucksstark wirkt. 

Sieben Register, ein Manual sowie Pedal, Schleifladen, mechanische Traktur: so lesen sich die technischen Daten des kleinen Instruments. Nach mehreren Umbauten und Reparaturen befindet sich die Orgel in keinem guten Zustand, und der Gemeinde fehlt derzeit das Geld für eine aufwendige Sanierung. Aber solange die Orgel steht, besteht auch Hoffnung, dass sie eines Tages wieder regelmäßig bespielt wird.

Letzte Änderung am: 01.10.2018