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Von der stillen Zeit zur Osterfreude

15.04.2019

Evangelische Kirchengemeinden feiern in der Karwoche und zum Osterfest zahlreiche besondere Gottesdienste

Für die Christen im Evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming stehen mit Karfreitag und Ostern die wichtigsten christlichen Feiertage an. Dem Gedenken das letzte Abendmahl mit den Jüngern (Gründonnerstag) sowie an den Tod Jesu (Karfreitag) folgt die Freudenfeier der Auferstehung zum Osterfest. Insgesamt finden in diesen Tagen in der Region rund 180 Gottesdienste und Veranstaltungen statt. Viele Kirchen sind dabei in diesem Jahr nach der kalten Jahreszeit erstmals wieder geöffnet.

Bereits der Gründonnerstag (18.4.) wird in vielen Gemeinden mit einem sogenannten Tischabendmahl-feiern begangen. Es wird gemeinsam gegessen, und die Erinnerung an die letzte Mahlfeier Jesu mit den Jüngern liturgisch gestaltet. So beginnt auch in diesem Jahr die Kirchengemeinde in Baruth/Mark um 15 Uhr in der St. Sebastians-Kirche die Veranstaltungsreihe, um 19 Uhr wird das Tischabendmahl unter anderem in den Evangelischen Gemeindezentren Zossen und Blankenfelde gefeiert. Eine Besonderheit bietet die Kirchengemeinde Märkisch-Buchholz an. Hier wird um 18 Uhr in der Kirche am Marktplatz in Anlehnung an die jüdische Tradition das Passah-Mahl gefeiert. Danach werden nicht Brot und Wein sondern Lammfleisch zum Essen gereicht. Es ist eigentlich ein jüdisches Freudenfest in Erinnerung aus Befreiung aus der Sklaverei Ägyptens. Nach der Überlieferung im Neuen Testament hat Jesus dieses Passahmahl gefeiert und ihm eine neue Bedeutung gegeben.

Am Karfreitag finden die Gottesdienste häufig zu den gewohnten Zeiten am Vormittag statt. Mancherorts aber auch nachmittags zur überlieferten Sterbestunde. In Rangsdorf etwa trifft man sich dabei in der Kapelle auf dem Waldfriedhof um 15 Uhr. Ebenfalls um 15 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst im katholischen Kloster St. Gertrud, Kloster Alexanderdorf statt.

Der sogenannte Karsamstag (20.4.) steht dann bereits im Zeichen des bevorstehenden Osterfestes. Zu später Stunde wird mancherorts die Osternacht mit Musik und Andacht gefeiert, etwa um 22 Uhr in der St. Moritz-Kirche Mittenwalde und um 22.30 Uhr in Teupitz.

In Zossen lädt die Evangelische Jugend zum Osterfeuer ein. Los geht es am Samstag ab 20 Uhr im Pfarrgarten, mit Andacht, Musik und Stockbrot. Nach kurzer Nachtruhe wird am morgen ab 5.30 Uhr der Ostermorgen gefeiert, anschließend gibt es ein gemeinsames Frühstück.

Noch früher geht es in Jüterbog am Ostersonntag los: In der St. Nikolai-Kirche wird bereits um 5 Uhr die Osternacht nach einer Liturgie nach sächsisch-magdeburgischer Tradition gefeiert. In der Jakobi-Kirche Luckenwalde, in Petkus und anderen Orten beginnen die Osterfeiern um 6 Uhr.

In vielen Gemeinden finden zum Osterfest Gottesdienste statt, an denen Posaunen-, Kirchen- und Kinderchöre in besonderer Weise mitwirken. Oft werden sie besonders familienfreundlich gestaltet und man kommt nach den Gottesdiensten zum Kaffee oder Osterbrunch zusammen.

Den vollständigen Überblick finden Sie hier