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Synode des Kirchenkreises tagt erstmals rein digital

Zugeschaltet sind Gäste aus der Partnerschaft mit dem badischen Kirchenbezirk Markgräflerland und der Diözese Canterbury (Großbritannien).

Nach der hybriden Tagung im Herbst 2020 (Foto) kommen die Synodalen dieses Mal ausschließlich digital zusammen.

Am Samstag, den 12. Juni kommt die Synode des Evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming zu ihrer Frühjahrstagung zusammen. Die Tagung wird erstmals in der Geschichte des Kirchenkreises ausschließlich digital stattfinden. Das Präsidium der Synode um Präses Nico Steffen (Teupitz) und Verantwortliche des Kirchenkreises mussten diese Entscheidung treffen, als noch nicht klar war, wie sich die Pandemielage entwickeln würde. Und trotz der derzeit positiven Lage will man auch aktuell kein Risiko eingehen.

Dazu sind die rund 80 Kirchenparlamentarier nun von ihren Wohnorten aus über die Video-Plattform „Zoom“ miteinander verbunden. Für die anstehenden Wahlen für die synodalen Ausschüsse und Arbeitsgruppen steht eine sichere Wahlsoftware zur Verfügung. Die Ergebnisse werden dann auf unserer Internetseite veröffentlicht.

Das digitale Format macht es möglich, dass Gäste aus der Partnerschaftsbeziehung zugeschaltet sind: Dekanin Bärbel Schäfer aus dem badischen Kirchenbezirk Markgräflerland sowie die Bischöfin der der englischen Diözese Canterbury Dr. Rose Hudson-Wilkin. Ebenfalls zu Gast sein wird die Görlitzer Generalsuperintendentin Theresa Rinecker.

Superintendentin Katrin Rudolph wird einen Bericht zur Situation des Kirchenkreises beisteuern, weitere Themen werden die Verabschiedung des Kinderschutzkonzepts und der Bericht zur Arbeit mit Jugendlichen im Kirchenkreis sein. Bei letzterem wird es vor allem um die neue Jugendkirche im Kirchenkreis gehen, einem Begegnungsort von Jugendlichen für Jugendliche. Dafür konnte nun ein ehemaliges Schulgebäude in Zossen in der Nähe des Bahnhofs angemietet werden.

Die Kreissynode ist das wichtigste Leitungsgremium des Evangelischen Kirchenkreises Zossen-Fläming und trifft sich in der Regel zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst in Luckenwalde. Sie hat derzeit 82 Mitglieder, etwa die Hälfte davon sind Delegierte aus den Kirchengemeinden der Region. Darüber hinaus arbeiten in ihr die Pfarrerinnen und Pfarrer mit, Vertreter der Fachkonvente Kirchenmusik und Gemeindepädagogen, sowie Berufene aus verschiedenen Werken, Verbänden und Initiativen. Sie bildet außerdem Ausschüsse und Arbeitsgruppen zu wichtigen Themen des Kirchenkreises, so sollen etwa Ausschüsse zu Struktur- und Perspektivfragen, Haushalt und Bau, sowie Arbeitsgruppen zu Öffentlichkeitsarbeit, Diakonie, Ökumene und Partnerschaften oder Umwelt- und Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Synode sind auf der Kirchenkreis-Webseite unter www.kkzf.de/synode zu finden.