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Kirchenkreis bewirbt sich um das Siegel "Fairer Kirchenkreis"

Auf der Herbsttagung der Kreissynode stimmten die Kirchenparlamentarier dem Antrag der Projektsteuerungsgruppe zu.

Breite Unterstützung erfuhr der Antrag der Projektsteuerungsgruppen auf der Herbsttagung der Kreissynode Zossen-Fläming.
Superintendentin Katrin Rudolph warb dafür, dass es auch darauf ankomme, Haltungen zu entwickeln und das Thema immer wieder anzusprechen.
Die Synodalen berieten in Arbeitsgruppen, wie sie mit den Zielen des Projekts in den eigenen Kirchengemeinden weiterarbeiten wollen,
Mitglieder der Steuerungsgruppe mit Gastgeber (v. l. n. r.) Julia Wasmuth (Ev. Erwachsenenbildung Teltow-Fläming), Friedemann Düring (KKZF, Superintendent Michael Raddatz (Tempelhof-Schöneberg), Katrin Noglik (KKZF), Superintendentin Katrin Rudolph (ZF), Jens-Martin Krüger (TS) und Präses der Synode, Pfr. Nico Steffen.

Der Evangelische Kirchenkreis Zossen-Fläming unterstützt die Kampagne "Faire Gemeinde" und strebt im kommenden Jahr das Siegel "Fairer Kirchenkreis" an. So beschlossen es die Synodalen auf ihrer Herbsttagung am 2. Oktober im Biotechnologiepark Luckenwalde. 

Das vom Evangelischen Entwicklungsdienst der Landeskirche EKBO initiierte Projekt, umfasst vier Kategorien: bewusstes Konsumieren, nachhaltiges Wirtschaften, global Denken und sozial Handeln. Superintendentin Katrin Rudolph betonte gegenüber den Synodalen, dass es darauf ankomme, Haltungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verändern. Denn vieles von dem, was für eine erfolgreiche Zertifizierung an Maßnahmen erforderlich ist, werde bereits praktiziert: der Bezug von zertifiziertem Ökostrom wird ab 2022 für Kirchengemeinden und -kreise verpflichtend sein, für die Dienstfahrten der Superintendentur steht ein Elektofahrzeug zur Verfügung, die Sitzungsverpflegung läuft, soweit es in eigener Verantwortung liegt, weitgehend vegetarisch und mit fair gehandelten Lebensmitteln. 

Neu ist dabei jedoch die geplante Kooperation mit dem benachbarten Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg. Über ein Jahr sollen im kommenden Jahr Maßnahmen umweltgerechten und sozialen Handelns in regionaler und globaler Perspektive gebündelt werden. Außerdem sind Bildungsveranstaltungen über die Kirchenkreisgrenzen hinweg geplant. So könnte im Kirchenkreis Zossen-Fläming der Fokus auf der Windkraft liegen. Dabei geht es auch darum, von den unterschiedlichen Stadt-Land-Sichtweisen zu lernen. 

Außerdem ist ein gemeinsamer Glaubenskurs in den benachbarten Kirchengemeinden Lichtenrade, Mariendorf sowie der Invitas-Kirchengemeinde Glasow-Mahlow geplant. Der Kurs "Just people" greift die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf und übersetzt sie in unsere Glaubens- und Lebenserfahrungen. 

Auch die Jugendkonvente beider Kirchenkreise planen gemeinsame Aktionen. So ist bereits im November ein Besuchstermin vereinbart, wie die Jugendbeauftragten Katrin Noglik und Jens-Martin Krüger bekannt gaben.

Mit der Kooperation zweier so unterschiedlich geprägter Kirchenkreise betreten beide Kirchenkreise neues Terrain. Dazu hat sich bereits eine Steuerungsgruppe unter Leitung der Zossener Superintendentin Katrin Rudolph, dem Berliner Superintendenten Michael Raddatz sowie mit Unterstützung der Evangelischen Erwachsenbildung Teltow-Fläming gebildet, die auch auf der Synodentagung mit einer Delegation vertreten war. 

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Weitere Informationen zum Projekt "Fairer Kirchenkreis" finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Herbsttagung der Kreissynode finden Sie in Kürze hier.