Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Ein weiteres Juwel für die Orgellandschaft in der Region

18.05.2020

Das größte noch erhaltene Instrument des Herzberger Orgelbauers Moschütz in Schlenzer wird mit 75.000 Euro aus dem Denkmalschutzprogramm des Deutschen Bundestages gefördert.

Dank der Förderung von 75.000 Euro aus dem Denkmalschutzprogramm des Deutschen Bundestages bekommt die faszinierende Orgellandschaft des Kirchenkreises Zossen-Fläming ein weiteres Juwel.

Die 1866 gebaute größte erhaltene Orgel des Herzberger Orgelbauers Friedrich August Moschütz steht in Schlenzer. Sie ist die einzige zweimanualige Orgel des Meisters und mit elf Registern (Stimmen) im Landkreis Teltow-Fläming und eine wunderbare Ergänzung der mittlerweile erblühenden überregional bedeutenden Orgellandschaft. Von 142 Instrumenten sind 28 mittlerweile detailgetreu restauriert - ein Glücksfall auch für den großen Kreis der Teilnehmer der Orgelausbildung im Kompetenzzentrum Jüterbog.

Kreiskantor Peter-Michael Seifried freut sich schon auf die Fertigstellung des Instrumentes. Neben dem Einsatz bei Gottesdiensten und Konzerten wird es ein wichtiges Instrument für die Ausbildung von ehren- und nebenamtlichen Organist'*innen. 

Ohne das große Engagement der Gemeindeglieder in und um Schlenzer würde die Orgelrestaurierung nicht so schnell vorangekommen - Pfarrer Dr. Joachim Boekels hat einen Kreis Aktiver hierfür gesammelt.

Zum Beginn der Arbeiten lädt die Gemeinde im Herbst zu einem offenen Nachmittag in die Kirche von Schlenzer zur Vorstellung des Projektes - Die Kirchengemeinde freut sich dabei natürlich auch über weitere Spenden.