Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Bildungsbrücken in die Zeit nach der Pandemie

Kirchengemeinde Zossen unterstützt Familien und bietet Hausaufgabenhilfe an.

„Für manche Familien wird die Lage immer schlimmer – die sind teilweise sehr verzweifelt!“ – dieser Satz eines Vaters lies die Mitglieder des Teams familienfreundliche Kirchengemeinde in seiner letzten Zoom-Sitzung aufhorchen und veränderte den Abend.

Statt die Projekte für die Zeit nach der Pandemie zu besprechen drehte sich das Gespräch plötzlich um die Not der Familien und ob man denn nicht irgendwie helfen könnte. Viele Fragen sind offen: Wie wird das mit den Hygienekonzepten?, Wie erreichen wir jene, die Hilfe dringend brauchen?

Viele Fragen sind und bleiben zunächst offen und doch entschied der Gemeindekirchenrat einmütig den Versuch zu wagen – ob es eine Handvoll oder hunderte Schüler*innen sind – das wird man sehen. Klar ist bislang, dass verschiedene – berufliche wie ehrenamtliche – Mitarbeiter:innen der Kirchengemeinde bereit sind Hilfe zu leisten. Ob erste Rechenschritte für ein Grundschulkind vor Ort oder eine Kurvendiskussion per Zoom-Schalte – abgedeckt sind alle Jahrgänge und die meisten Fächer.

Besprochen wurde auch die Frage, ob es die Schulen nicht ins falsche Licht stellen würde oder ob Ärger mit den Schulen folgen würde. „Wir möchten nicht in die Aufgaben der Schulen eingreifen. Wir sehen bloß, dass Familien gerade Unterstützung brauchen, welche die Schulen gar nicht leisten können. Wir wollen helfen, wo Hilfe dringend nötig ist. Klar hätten wir gerne alles mit den Schulen besprochen, aber es ist in kurzer Zeit für die Familien immer dringlicher geworden – wir wollen lieber heute als morgen helfen.“ so Pfarrer Christian Guth.

Ab sofort können sich Schüler:innen aller Jahrgänge bei Jugend- und Familienreferentin Karina Becker (K.Becker[at]kkzf.de) oder bei Pfarrer Christian Guth (christian.guth[at]kkzf.de) melden – die Schul- und Hausaufgabenhilfe wird dann individuell auf die Schüler:innen abgestimmt. Erst einmal soll das Projekt bis zu den Sommerferien laufen – Verlängerung denkbar.

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Zossen, 4.5.2021