Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Besondere Würdigung für einzigartiges Engagement

11.09.2020

Kreiskantor Peter-Michael Seifried ist Preisträger des Denkmalpflegepreises im Landkreis Teltow-Fläming

Blankensee, 11.9.2020: Kreiskantor Peter-Michael Seifried hat den Denkmalpflegepreis 2020 des Landkreises Teltow-Fläming bekommen. Die Veranstaltung fand in würdigem Rahmen im Dorfmuseum Blankensee (Trebbin) statt.

Gewürdigt wurde dabei sein herausragendes Engagement bei der Sanierung vieler Orgeln in der Region, die dank seiner Initiative möglichst originalgetreu wieder auf Vordermann gebracht wurden. So gibt es inzwischen rund um Jüterbog acht denkmalgerecht restaurierte Instrumente aus insgesamt fünf Jahrhunderten, die das Prädikat "Orgelstadt Jüterbog" rechtfertigen. 

Aber auch im ländlichen Raum wurden und werden zahlreiche Instrumente restauriert. So werden Ende September, am 27.9. gleich zwei Instrumente mit festlichen Gottesdiensten wieder in Betrieb genommen: die historische Turley-Orgel in Frankenfelde (bei Luckenwalde) und die Wäldner-Orgel in Ihlow (nahe Dahme/Mark). Demnächst kann auch noch die Remler-Orgel in Jühnsdorf (Blankenfelde) fertiggestellt werden. Weitere Dorfkirchenorgeln sind für das kommende Jahr geplant. 

Dabei geht es jedoch nicht nur um die Wiederherstellung wunderbarer und wertvoller Instrumente, sondern  sondern gleichzeitig investiert der Kirchenkreis Zossen-Fläming in die Ausbildung von neben- und ehrenamtlichen Organistinnen und Organisten. Denn die restaurierten Instrumente nützen nichts, wenn sie nicht auch regelmäßig bespielt werden. Das sei übrigens die beste Maßnahme zum Erhalt der Instrumente, so Seifried. 

So lernen derzeit am Regionalen Kirchenmusikalischen Ausbildungszentrum in Jüterbog rund 70 musikalisch Interessierte fast aller Altersstufen. Rund 20 ehrenamtliche Organistinnen und Organisten haben in dem zweijährigen Kurs bereits die Prüfung erfolgreich abgeschlossen und sorgen in ihren Gemeinden dafür, dass die Instrumente regelmäßig gespielt werden. 

Seifried steht aber nur stellvertretend für all diejenigen, die in den Kirchengemeinden zum Gelingen der Projekte beigetragen haben: Gemeindekirchenräte, ehrenamtliche Fördervereine sowie die Unzähligen, die dazu beigetragen haben, dass die finanziellen Mittel für die Wiederherstellung der Instrumente zusammenkamen.