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Andachten, Laternenumzüge und Lagerfeuer zum Martinsfest

04.11.2019

Um den 11. November herum feiern zahlreiche Kirchengemeinden der Region das Martinsfest

Der Martinstag am 11. November wird heute oft von evangelischen und katholischen Kirchengemeinden gemeinsam gefeiert, meist sind auch Kitas und Schulen beteiligt. Es finden Gottesdienste und Andachten statt, an die sich stimmungsvolle Laternenumzüge anschließen, oft angeführt von einem Martinsreiter. In vielen Gemeinden gibt es zum Abschluss auch ein Lagerfeuer und Martinshörnchen.

In Ludwigsfelde beginnt das Fest am 11.11. um 17 Uhr mit einer kleinen Musical-Aufführung in der evangelischen St. Michael-Kirche. Anschließend gibt es einen Laternenumzug zur Katholischen Kirche in der Siethener Straße. Dort werden dann beim Martinsfeuer die Hörnchen untereinander geteilt.

Ähnlich verläuft das in Baruth/Mark. Auch hier gibt es um 17 Uhr eine Andacht in der St. Sebastian-Kirche, bei der auch die Geschichte des Heiligen Martin zur Aufführung kommt und Martinshörnchen geteilt werden. Nach dem Laternenumzug durch die märkische Kleinstadt findet das Fest auf dem Kirchplatz bei Bratwurst und Punsch seinen stimmungsvollen und geselligen Abschluss.

In Zossen organisiert die Kirchengemeinde am darauffolgenden Samstagnachmittag, am 16.11. wie schon in den vergangenen Jahren vor der Dreifaltigkeitskirche wieder einen kleinen Martinsmarkt mit buntem Markttreiben an. So können Kerzen gezogen werden, es gibt Leckereien und diverse andere Dinge. Ab 18 Uhr führt dann ein Martinsreiter den Umzug mit den Kindern durch das Stadtzentrum an.

Aber auch in den meisten anderen Kirchengemeinden, wie zum Beispiel Dahme/Mark, Jüterbog, Mahlow, Motzen und Luckenwalde wird dieses Fest gefeiert. Alle Veranstaltungen finden Sie hier.

Das Martinsfest geht auf eine alte Legende zurück. Als römischer Soldat soll Martin in Amiens vor den Toren der Stadt an einem Wintertag einem armen, frierenden Menschen begegnet sein. Ihn bewegte der Anblick so sehr, dass dem frierenden Bettler seinen Mantel gab. Danach entstanden weitere Wundergeschichten und Legenden um diesen Mann. Der 11. November ist der Namenstag für Martin, der später als Bischof in Tours an der Loire gewirkt hat und nach seinem Tod heiliggesprochen wurde.

Deshalb steht das Teilen im Mittelpunkt und soll an die Legende erinnern aber auch daran, dass Teilen ein wesentlicher Aspekt der Nächstenliebe und des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist.