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Orgelstadt Jüterbog

Das älteste erhaltene Orgelpositiv Brandenburgs (Werner, 1657), die barocke Wagner-Orgel in der Liebfrauenkirche (1737) und die gerade restaurierte, historische Rühlmann-Orgel in der St. Nikolaikirche (1908) sind nur drei von acht wertvollen Orgelinstrumenten im Stadtgebiet Jüterbogs.

Im Umland befinden sich in den Dorf- und Kleinstadtkirchen weitere großartige Instrumente. Daneben lohnen auch die mittelalterlich geprägte Altstadt Jüterbogs und besonders die Zisterzienser-Klosterkirche in Kloster Zinna zum Besuch ein.

Auf dem Luther-Tetzel-Weg ist sogar eine Pilgerwanderung bis in die 48 km entfernte Lutherstadt Wittenberg möglich.

Die Kirchen haben sich darüber hinaus auch als Konzertort einen Namen gemacht. Hier eine Auswahl des umfangreichen Angebots:

  • Jeden Sonntag bis zum 8.9. ab 15 Uhr Jüterboger Wandelkonzerte, 45 Minuten Orgelmusik und Führung in der Klosterkirche St. Marien, Kloster Zinna, Liebfrauenkirche und St. Nikolai-Kirche Jüterbog mit wechselnden Organisten
  • 14.7., 17 Uhr – Brandenburgische Sommerkonzerte mit dem Rosenmüller-Ensemble Berlin, Klosterkirche St. Marien, Kloster Zinna
  • 9.8., 18 Uhr, Turmblasen und Konzert mit dem Bläserensemble der Sächsischen Posaunenmission, St. Nikolai-Kirche Jüterbog
  • 30.8. – 1.9., Spätromantik-Pneumatik: wie herrlich! – Offener Orgelkurs mit Lars Schwarze, St. Nikolai-Kirche Jüterbog
  • 31.8., 9 – ca. 17 Uhr, Koniginnen-Visite, Orgelfahrt mit Christian Schmidt und KMD Peter-Michael Seifried zu verschiedenen Orgeln der Region, Anmeldung im Ev. Gemeindebüro Jüterbog erforderlich.
  • 7.9., 17 Uhr Abschlusskonzert der Brandenburgischen Sommerkonzerte mit der Kammerakademie Potsdam, St. Nikolai-Kirche Jüterbog

Kirchen an der Fläming-Skate

Rund 230 km umfasst das asphaltierte Streckennetz der Fläming-Skate, das zum Fahrradfahren und Skaten durch den Niederen Fläming einlädt. Am Wegesrand stehen auch rund 60 Kirchen, darunter auch die frühgotische Zisterzienser-Kirche in Kloster Zinna.

Zu einem größeren Teil sind es aber kleine Feldsteinkirchen aus spätromanischer und gotischer Zeit. Oft haben Sie in der Barockzeit größere Umbauten erfahren, was zu überraschenden Eindrücken führt, wenn man eine dieser Kirchen betritt.

Der Ev. Kirchenkreis Zossen-Fläming hat gerade einen Kirchenführer herausgegeben, in dem Öffnungszeiten und Kontakte zur Besichtigung bzw. Führung benannt sind: Bestellungen unter www.kkzf.de/kirchenfuehrer.

  • Dorftreffpunkt „Leib und Seele“, Pfarrhaus Niedergörsdorf: Eine Art Café auf Spendenbasis, inkl. einer kleinen Tante-Emma-Ecke mit selbstgemachten, regionalen Produkten und einer Büchertauschbörse. Es wurde gerade zum Pfingstfest eröffnet. Hier kann man gut an der Fläming-Skate Pause machen, ein Stück Kuchen essen, einen Kaffee schlürfen oder auch mal ein Bierchen – ein Stück kirchliche Gastfreundschaft. Vorläufige Öffnungszeiten: Dienstag- und Donnerstagnachmittag, bei Bedarf auch am Wochenende.
  • Hörspielkirche Prensdorf: Ein besonderes Highlight ist die kleine barocke Kirche in Prensdorf bei Dahme/Mark, die sich als Hörspielkirche einen Namen macht. Sie liegt an einem Kreuzungspunkt der Fläming-Skate. Im Sommer lädt der Förderverein zu Hörspielen in die Kirche ein. Darüber hinaus lässt sich in der täglich von 9 bis 18 Uhr geöffneten Kirche der Besuch per Tastendruck mit eingespielter Orgelmusik untermalen

Kirchen im Dahmeseen-Gebiet

Bootsfahrten und Paddeltouren erfreuen sich im Dahmeseen-Gebiet großer Beliebtheit. Und manche Kirche ist sogar direkt vom Bootssteg nach wenigen Metern zu erreichen.

So auch die mittelalterliche Heilig-Geist-Kirche in Teupitz, die täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist, oder die Dorfkirche in Motzen aus dem 19. Jahrhundert, in der wie auch in Teupitz in den Sommermonaten kleine Konzertreihen stattfinden.

 

  • 29.6., 17 Uhr – Von Liebe und Leid, Kammerchor Madrigio Leipzig, Dorfkirche Motzen
  • Sa, 13.7. 17 Uhr - Musikalische Raritäten für Flöte, Horn und Orgel, Ensemble á tre, Dorfkirche Motzen
  • 21.7., 17 Uhr - Hornquartett – Musik aus vier Jahrhunderten, mit Julian Schack, Annegret Borleis, Friedrich Lober, Jakob Schmalz, Heilig-Geist-Kirche Teupitz
  • 3.8., 17 Uhr– Lieder des Mittelalters, Ensemble SARA, Dorfkirche Motzen,
  • 4.8., 19 Uhr, Heilig-Geist-Kirche Teupitz
  • 10.8., 19 Uhr - Von Tango Argentino bis Tango Nuovo, Studierende und Absolventen der Musikhochschule "Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig, Heilig-Geist-Kirche Teupitz
  • 11.8., 17 Uhr, Dorfkirche Motzen
  • 17.8., 19 Uhr - „QUARTESSENZ“, Lieder aus mehreren Jahrhunderten, mit Almut Wilke – Sopran Kerstin Domrös – Alt, Peter Ewald – Tenor, Christine Borleis – Orgel, Heilig-Geist-Kirche Teupitz
  • 24.8. 17 Uhr – Mucica Serenata, Duo Serenata (Potsdam), Dorfkirche Motzen
  • 24.8., 19 Uhr – Chembalo-Konzert, mit Reinhard Glende (Berlin): Heilig-Geist-Kirche, Teupitz
  • 31.8., 17 Uhr – Russisch orthodoxe Gesänge und Volksweisen, Russischer Männerchor der Kirche zum Heiligen Wladimir, Moskau, Dorfkirche Motzen
  • 1.9., 14 Uhr – Musical „Alice im Glockenland“, Kinder- und Jugendchöre Region Mittenwalde und Teupitz, Instrumentalisten, Heilig-Geist-Kirche Teupitz

Weitere Informationen finden Sie im Online-Veranstaltungskalender des Kirchenkreises.

Märkische Kleinstadt mit Charme und großer Barock-Kirche

In Dahme/Mark lädt nicht nur die große, barocke St. Marien-Kirche zur Besichtigung ein, auch das kompakte Stadtzentrum kann sich sehenlassen, mit seinen barocken Fachwerkhäusern, kleinen idyllischen Plätzen und einem alles überragenden Rathaus aus dem 19. Jahrhundert.

Die St. Marienkirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet und beeindruckt durch ihre einheitlich barocke Ausgestaltung. Nach Anmeldung im Pfarrhaus werden Führungen angeboten. Dazu locken Ausstellungen und gelegentliche Konzerte kulturell Interessierte in die Kirche.

  • 28.6., 17 Uhr Konzert mit dem Jungen Märkischen Kammerorchester, Kantaten des 18. – 21. Jahrhunderts., St. Marien-Kirche Dahme/Mark
  • 17.8.-22.9. „Am Horizont angekommen“ – Ausstellung mit Werken von neuzeitlichen Künstlern, unter anderem einer Lithographie von Armin Müller-Stahl, geöffnet Sa. und So. 14-17 Uhr und nach Vereinbarung mit dem Pfarrbüro, St. Marien-Kirche Dahme/Mark.

Schauen Sie doch mal vorbei!

Mittenwalde und die St. Moritz-Kirche

Mittenwalde ist eine bezaubernde Kleinstadt südöstlich Berlins gelegen und über die Autobahn A13/A10 gut zu erreichen. Im Zentrum erhebt sich die im Ursprung gotische St. Moritz-Kirche mit ihrem 67 Meter hohen und weithin sichtbaren Turm. Von dessen Aussichtsplattform öffnet sich bei guter Sicht ein atemberaubender Blick über das märkische Umland und das Dahmeseen-Gebiet, und im Norden weit nach Berlin hinein.

Von 1651 bis 1657 wirkte an der Kirche der bekannte Theologe und Liederdichter Paul Gerhardt und schuf hier viele seiner immer noch populären Kirchenlieder. Die Kirche ist täglich (9-18 Uhr) geöffnet, Führungen nach Anmeldungen im Kirchengemeindebüro möglich (Tel.: 033764 – 20331).

Hin und wieder finden in der Kirche auch gut besuchte Konzerte statt:

  • 20.7., 17 Uhr - Hornquartett-Konzert durch vier Epochen
  • 11.8., 16 Uhr – Kindermusical „Der verlorene Sohn“, Aufführung der Kindersingewoche des Kirchenkreises
  • 1.9., 10.20 Uhr – Gottesdienst und Serenade mit dem Potsdamer Bläserkreis
  • 15.9., 17 Uhr - Mozart's Spatzenmesse und weiteres, Konzert des Kirchenkreis-Projektchores

Letzte Änderung am: 24.06.2019