www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/ Newsmeldungen de www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kkzf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 15 Apr 2019 13:12:38 +0200 Von der stillen Zeit zur Osterfreude https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/von-der-stillen-zeit-zur-osterfreude.html Für die Christen im Evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming stehen mit Karfreitag und Ostern die wichtigsten christlichen Feiertage an. Dem Gedenken das letzte Abendmahl mit den Jüngern (Gründonnerstag) sowie an den Tod Jesu (Karfreitag) folgt die Freudenfeier der Auferstehung zum Osterfest. Insgesamt finden in diesen Tagen in der Region rund 180 Gottesdienste und Veranstaltungen statt. Viele Kirchen sind dabei in diesem Jahr nach der kalten Jahreszeit erstmals wieder geöffnet.

Bereits der Gründonnerstag (18.4.) wird in vielen Gemeinden mit einem sogenannten Tischabendmahl-feiern begangen. Es wird gemeinsam gegessen, und die Erinnerung an die letzte Mahlfeier Jesu mit den Jüngern liturgisch gestaltet. So beginnt auch in diesem Jahr die Kirchengemeinde in Baruth/Mark um 15 Uhr in der St. Sebastians-Kirche die Veranstaltungsreihe, um 19 Uhr wird das Tischabendmahl unter anderem in den Evangelischen Gemeindezentren Zossen und Blankenfelde gefeiert. Eine Besonderheit bietet die Kirchengemeinde Märkisch-Buchholz an. Hier wird um 18 Uhr in der Kirche am Marktplatz in Anlehnung an die jüdische Tradition das Passah-Mahl gefeiert. Danach werden nicht Brot und Wein sondern Lammfleisch zum Essen gereicht. Es ist eigentlich ein jüdisches Freudenfest in Erinnerung aus Befreiung aus der Sklaverei Ägyptens. Nach der Überlieferung im Neuen Testament hat Jesus dieses Passahmahl gefeiert und ihm eine neue Bedeutung gegeben.

Am Karfreitag finden die Gottesdienste häufig zu den gewohnten Zeiten am Vormittag statt. Mancherorts aber auch nachmittags zur überlieferten Sterbestunde. In Rangsdorf etwa trifft man sich dabei in der Kapelle auf dem Waldfriedhof um 15 Uhr. Ebenfalls um 15 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst im katholischen Kloster St. Gertrud, Kloster Alexanderdorf statt.

Der sogenannte Karsamstag (20.4.) steht dann bereits im Zeichen des bevorstehenden Osterfestes. Zu später Stunde wird mancherorts die Osternacht mit Musik und Andacht gefeiert, etwa um 22 Uhr in der St. Moritz-Kirche Mittenwalde und um 22.30 Uhr in Teupitz.

In Zossen lädt die Evangelische Jugend zum Osterfeuer ein. Los geht es am Samstag ab 20 Uhr im Pfarrgarten, mit Andacht, Musik und Stockbrot. Nach kurzer Nachtruhe wird am morgen ab 5.30 Uhr der Ostermorgen gefeiert, anschließend gibt es ein gemeinsames Frühstück.

Noch früher geht es in Jüterbog am Ostersonntag los: In der St. Nikolai-Kirche wird bereits um 5 Uhr die Osternacht nach einer Liturgie nach sächsisch-magdeburgischer Tradition gefeiert. In der Jakobi-Kirche Luckenwalde, in Petkus und anderen Orten beginnen die Osterfeiern um 6 Uhr.

In vielen Gemeinden finden zum Osterfest Gottesdienste statt, an denen Posaunen-, Kirchen- und Kinderchöre in besonderer Weise mitwirken. Oft werden sie besonders familienfreundlich gestaltet und man kommt nach den Gottesdiensten zum Kaffee oder Osterbrunch zusammen.

Den vollständigen Überblick finden Sie hier

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Mon, 15 Apr 2019 13:12:38 +0200
Propst Christian Stäblein zum neuen Bischof der EKBO gewählt https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/propst-christian-staeblein-zum-neuen-bischof-der-ekbo-gewaehlt-1.html Die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat auf Ihrer Frühjahrstagung am 5. April 2019 den Propst der EKBO, Dr. Christian Stäblein, zum neuen Bischof der Landeskirche gewählt. Er folgt damit Bischof Dr. Markus Dröge nach, der im November nach Ablauf seiner zehnjährigen Amtszeit in den Ruhestand gehen wird. Christian Stäblein wurde im zweiten Wahlgang mit der nötigen Zweidrittelmehrheit gewählt. Er erhielt 76 der abgegebenen 113 Stimmen.

Die Amtsübergabe wird im Rahmen eines Festgottesdienstes am 16. November 2019 in der St.-Marienkirche in Berlin Mitte stattfinden, der im rbb-Fernsehen übertragen wird. Bischof Dröge gratulierte dem designierten Nachfolger: „Ich sende meine herzlichen Glückwünsche an Propst Christian Stäblein zur Wahl als Bischof der EKBO. Möge Gottes Segen den neuen Bischof in diesem wunderbaren und herausfordernden Amt begleiten, das auszufüllen in unserer, lebendigen, bunten und vielfältigen Kirche viel Freude macht, wie ich in den vergangenen zehn Jahren voller Dankbarkeit erfahren durfte.“

Auch die Präses der Synode, Sigrun Neuwerth, freut sich über die Wahl und dankte den anderen Kandidaten: „Ich freue mich über die Wahl von Propst Christian Stäblein zum neuen Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und gratuliere von Herzen. Die Synode hatte die Wahl zwischen drei gleichermaßen hervorragend geeigneten, höchst respektablen Persönlichkeiten, denen ich für ihre Bereitschaft zur Kandidatur sehr herzlich danke. Die Synode hat nun entschieden, und wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und fruchtbare gemeinsame Arbeit mit dem zukünftigen Bischof ab Mitte November. Möge Gottes Segen uns dabei begleiten!“

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, gratulierte ebenfalls: „Zur Wahl zum Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gratuliere ich Christian Stäblein von Herzen. Ich habe Christian Stäblein als einen profunden Theologen und zugewandten Seelsorger kennengelernt, der umfangreiche Erfahrung auf den unterschiedlichen Ebenen kirchlichen Leitungshandelns mitbringt. Er wird das alles im neuen Amt segensreich einbringen.“

Dr. Christian Stäblein wurde 1967 in Bad Pyrmont geboren und wuchs in Hannover auf. Er studierte Evangelische Theologie sowie im Nebenfach Judaistik und Philosophie in Göttingen, Berlin und Jerusalem. Am Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Universität Göttingen arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent und wurde 2002 mit einer Arbeit über „Das jüdische Gegenüber in der evangelischen Predigtlehre nach 1945“ promoviert. Nach dem Vikariat in Grasdorf und der Ordination war er Gemeindepfarrer, zunächst in Lengede, später in der St. Martin-Kirche in Nienburg/Weser, ab 2008 dann Konventual-Studiendirektor des Predigerseminars der Hannoverschen Landeskirche im Kloster Loccum.

Seit August 2015 ist er Propst des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). In dieser Funktion obliegt ihm die theologische Leitung im Konsistorium, er ist zuständig für theologische Grundsatzfragen und leitet die Abteilung 2 „Theologie und Kirchliches Leben“. Als Propst wirkt er in einer Vielzahl von Gremien in der EKBO mit und nimmt eine rege Predigt- und Vortragstätigkeit in Gemeinden und Konventen wahr. Der 51-jährige ist Mitherausgeber der Predigtstudien. Christian Stäblein ist verheiratet und hat vier Kinder.

Hintergrund: Der Bischof vertritt die Landeskirche in der Ökumene und in der Öffentlichkeit. Zu seinen Aufgaben zählt, Theologinnen und Theologen zu ordinieren und landeskirchliche Einrichtungen und Werke zu visitieren. Er ist zugleich Vorsitzender der Kirchenleitung.

Quelle: Pressestelle der EKBO, 5. April 2019

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Fri, 05 Apr 2019 17:12:00 +0200
In Dobbrikow entsteht ein Erinnerungsort für den Theologen Heinrich Vogel https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/in-dobbrikow-entsteht-ein-erinnerungsort-fuer-den-theologen-heinrich-vogel.html Am kommenden Sonntag, den 7. April feiert die Evangelische Kirchengemeinde Dobbrikow um 14 Uhr in der Dorfkirche einen besonderen Gottesdienst, anlässlich der des Außengeländes eines geplanten Erinnerungsortes für den Theologen Heinrich Vogel.

Vogel war von 1932 bis 1935 Pfarrer in Dobbrikow und einer der führenden Theologen der sogenannten „Bekennenden Kirche“. Es handelte sich dabei um eine Oppositionsbewegung evangelischer Christen, die sich gegen den Führerkult Nazideutschlands und die Vereinnahmung der Evangelischen Kirche durch die Nationalsozialisten wehrte. 

Im ehemaligen Pfarrhaus am See soll in Kooperation zwischen der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eine ständige Ausstellung über ihn und seine widerständige Gemeinde entstehen. Nach dem Gottesdienst wird Kuratorin Martina Voigt (Gedenkstätte Deutscher Widerstand) das Konzept dafür vorstellen. 

Die Predigt im Gottesdienst wird die Superintendentin des Kirchenkreises Zossen-Fläming, Dr. Katrin Rudolph halten. Als Gäste werden ein Enkel Vogels, Oberkonsistorialrat Christoph Vogel sowie die Landeskirchliche Beauftragte für Erinnerungskultur, Pfarrerin Marion Gardei (beide Berlin) am Gottesdienst teilnehmen. 

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Thu, 04 Apr 2019 09:18:51 +0200
Abschied und Neuanfang in Jüterbog https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/abschied-und-neuanfang-in-jueterbog.html Es ist ein besonderer Tag für die Kirchengemeinde Jüterbog-Kloster Zinna und es ist kein Aprilscherz: Heute beginnt für Pfarrerin Mechthild Falk der Ruhestand. 16 Jahre lang war die Theologin Pfarrerin in der Gemeinde, seit 2016 zudem auch Kirchenkreis-Beauftragte für die Arbeit mit Geflüchteten. In beiden Aufgabengebieten hat sie nachhaltige Spuren hinterlassen. Das menschliche Miteinander ist ihr dabei immer ein wichtiges Anliegen gewesen, ebenso wie Bonhoeffers Blick auf die Kirche, als "Kirche für andere".

Ein Herzstück sind für sie dabei die Seelsorge gewesen, ebenso wie die ökumenischen Bibelwochen und der "Raum der Stille", der anlässlich ihrer Verabschiedung in der Jüterboger Nikolai-Kirche eingeweiht wird. Auch in der kirchlichen Umweltarbeit engagierte sie sich und rief in Jüterbog eine regionale Umweltgruppe ins Leben.

In der Flüchtlingsarbeit warb sie in Kirchengemeinden und Gesellschaft für die Anliegen der Geflüchteten, sorgte für Vernetzung mit staatlichen Stellen und kümmerte sich auch persönlich um viele Schicksale. Das brachte ihr auch hin und wieder in Jüterbog von rechtsgerichteten Kreisen Anfeindungen ein. Bis ein Nachfolger/eine Nachfolgerin für die Arbeit mit Geflüchteten gefunden ist, wird sie diese Aufgabe kommissarisch weiterführen. 

Die offizielle Verabschiedung für Pfarrerin Mechthild Falk findet am 28. April um 15 Uhr in der St. Nikolai-Kirche Jüterbog statt.

In jedem Abschied ist auch die Chance auf einen Neubeginn begründet. Nirgend wird dies so deutlich wie an diesem Tag in Jüterbog. Der bisherige Vakanzverwalter für Jüterbog und Kloster Zinna Tileman Wiarda übernimmt mit dem heutigen Tag eine der Pfarrstellen in Jüterbog und tritt die Nachfolge von Bernhard Gutsche an.

Der Theologe kam aus Potsdam vor rund drei Jahren in den Kirchenkreis Zossen-Fläming und war bisher Pfarrer der Kirchengemeinde Motzen und beauftragt für Religionsunterricht. Seine Einführung wird am Pfingstsonntag, 9. Juni, um 16 Uhr ebenfalls in der St. Nikolai-Kirche Jüterbog sein. An diesem Tag wird zudem die Rühlmann-Orgel nach umfassender Restaurierung wieder in Betrieb genommen werden. 

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Mon, 01 Apr 2019 09:43:15 +0200
Archiv des Kirchenkreises zusammengeführt https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/archiv-des-kirchenkreises-zusammengefuehrt.html Am 21. März gegen Mittag war es so weit. Ein schwarzer LKW fuhr vor dem zentralen Archiv des Kirchenkreises am Kirchplatz in Zossen vor. Beladen war er mit rund 60 Umzugskisten. "Es handelt sich um Unterlagen aus dem ehemaligen Kirchenkreis Jüterbog", erklärt Kirchenkreis-Archivpflegerin Irene Schüz. 

Die Dokumente lagerten bisher in Luckenwalde. Doch weil das Gebäude in der Dahmer Straße aufgegeben werden muss, braucht es eine neue Lagermöglichkeit. Die befindet sich in den Räumen der Kirchengemeinde Zossen neben der Dreifaltigkeitskirche. Dort befinden sich auch schon seit längerem die Unterlagen aus dem ehemaligen Kirchenkreis Zossen. Die ältesten Dokumente reichen dabei bis ins 17. Jahrhundert zurück.

Nun muss die Archivpflegerin alles sichten, nummerieren und in die Regale einsortieren. Das wird noch einige Wochen dauern, schätzt Irene Schüz.

Wenn man so will ist erst dann, die Zusammenführung der beiden Kirchenkreise, die 2007 vollzogen wurde, auch im Bereich Archivwesen abgeschlossen.

Weitere Informationen zum Archivwesen des Kirchenkreises finden Sie hier auf unserer Homepage.

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Mon, 25 Mar 2019 09:03:34 +0100
Synodale ringen um tragfähige Konzepte https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/synodale-ringen-um-tragfaehige-konzepte.html Eine intensive Debatte um den zukünftigen Stellenplan prägte die Tagung der Frühjahrssynode am vergangenen Samstag im Kreishaus Luckenwalde. Dabei sieht der vom Strukturausschuss der Synode vorgelegte und in erster Lesung beratene Stellenplan keine wesentlichen Veränderungen im Verkündigungsdienst vor. Neu ist, dass das bisherige Verwaltungsprojekt zur Unterstützung der Kirchengemeinden in den Stellenplan überführt werden soll.

Einige Synodale bemängelten allerdings, dass die von der Herbstsynode 2018 beschlossen Grundsätze zur Stellenplanung noch nicht oder nur unzureichend angewendet würden. Diese sehen vor, einen in Zusammenarbeit mit dem Institut CIVOS (Nürnberg) entwickelten Grundanforderungsindexes (GAI) zugrunde zu legen. Aus dem ergeben sich sowohl für die Regionen im Norden als auch für den Süden des Kirchenkreises messbare Abweichungen im Blick auf Bevölkerungs- und Gemeindegliederzahlen, Seelsorge und Verwaltungsanforderungen.

Bereits die Herbstsynode hatte festgestellt, dass ein solcher GAI auch für Gemeindepädagog*innen und Kantor*innen erarbeitet werden müsste, um die richtigen Schlussfolgerungen entwickeln zu können. Da diese Daten nicht innerhalb des ursprünglich vorgesehenen Zeitplans verfügbar wurden, konnten sie entsprechend noch nicht berücksichtigt werden.

Außerdem sei es notwendig zu überlegen, welche inhaltlichen Impulse unter den gegebenen Rahmenbedingungen gesetzt werden sollen, gab Superintendentin Katrin Rudolph zu bedenken. Denkbar wären verschiedene Strategien wie regiolokale Zukunftswerkstätten oder etwa die gezielte Entlastung der Mitarbeitenden in neuen Dienstvereinbarungen, um die strukturellen Entwicklungen sinnvoll zu ergänzen.

Die Synodalen bearbeiteten aber weit mehr und ebenso wichtige Themen. So stellte sich die seit Herbst amtierende Generalsuperintendentin Theresa Rinecker den Delegierten vor. Die aus Sachsen-Anhalt stammende Theologin betonte, dass bei allen Veränderungen immer auch zu fragen sei, welche Geschichten wir mit erzählen.

Auch die Arbeit mit Kindern und Familien spielte eine wichtige Rolle: Kreisbeauftragter Michael Henseler stellte mit einer Projektgruppe ein überarbeitetes Konzept für diesen Arbeitsbereich vor. So sollen Kinder noch stärker „Möglichkeiten erhalten, Kirche als Raum wahrzunehmen, in dem sie als Personen angenommen und ernst genommen werden.“ Außerdem geht es um eine stärkere Vernetzung von beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Die Synode beschloss dieses Konzept mit großer Mehrheit.

Eine weitere Projektgruppe stellte zudem Leitlinien für ein zukünftiges Schutzkonzept für Kinder und Jugendliche vor. Es müsse Handlungsanregungen für alle Bereiche beinhalten und Schutzräume benennen, in denen Kinder und Jugendliche in Kirchen und Gemeinden unterwegs sind. Es geht dabei darum, das Vertrauen, das Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern in kirchlich Mitarbeitende setzen, zu bestätigen.

Daneben spielte auch die Arbeit mit Geflüchteten eine besondere Rolle. Die Flüchtlingsbeauftragte und Jüterboger Pfarrerin Mechthild Falk gab einen umfassenden Bericht über ihre Arbeit seit 2015 und hielt fest: Integration ist ein langwieriger Prozess. Sie könne aber gelingen und die persönlichen Begegnungen seien dafür der Schlüsselmoment. Dabei brauche es die überparteiliche Kraft der Kirchen. Für Mechthild Falk war es die etzte Kreissynode im Amt. Ende März geht die Pfarrerin in den Altersruhestand. Entsprechend intensiv und herzlich wurde sie von der Synode verabschiedet.

Weiteres zur Tagung finden Sie hier.

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Mon, 18 Mar 2019 12:44:09 +0100
Synodale treffen sich zur Frühjahrstagung https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/synodale-treffen-sich-zur-fruehjahrstagung.html Am 16. März trifft sich die Synode des Kirchenkreises Zossen-Fläming zu ihrer Frühjahrstagung im Kreishaus in Luckenwalde. Erstmals wird die seit Herbst 2018 amtierende Generalsuperintendentin des Sprengel Görlitz, Theresa Rinecker, mit einem Bericht zu aktuellen Themen des Sprengels und der Landeskirche zu Gast sein.

Eine wichtige Rolle wird das neue Konzept für die Arbeit mit Kindern und Familien spielen, das der Kreisbeauftragte Michael Henseler den Synodalen vorstellen wird. Das Konzept versucht auf das demographische Gefälle in der Region sowie die zunehmende Ausdifferenzierung der Lebenswirklichkeit von Heranwachsenden und Familien zu reagieren. So sollen Kinder noch stärker „Möglichkeiten erhalten, Kirche als Raum wahrzunehmen, in dem sie als Personen angenommen und ernst genommen werden.“ Außerdem geht es um eine stärkere Vernetzung von beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Darüber hinaus sollen auch Überlegungen und Maßnahmen zum Kinderschutz vorgestellt werden. Auch um Strukturfragen wird es im weiteren Verlauf der Tagung gehen. So wird der Sollstellenplan für die Jahre 2020-22 in erster Lesung vorgestellt und debattiert werden. Die Verabschiedung ist dann auf der Herbsttagung im November 2019 vorgesehen.

Weitere Themen der Tagung werden sein: Diakonie und Flüchtlingshilfe, die Kirchenmusik, insbesondere ein Konzept zur Weiterentwicklung der kirchlichen Popularmusik, der Religionsunterricht sowie die Evangelische Erwachsenenbildung im Landkreis Teltow-Fläming.

Veranstaltungszeit und -ort:

16. März 2019, 9 bis 16 Uhr

Großer Saal im Kreishaus Luckenwalde (Am Nuthefließ 2 14943 Luckenwalde).

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind herzlich willkommen. 

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Mon, 11 Mar 2019 10:24:16 +0100
Gesellschaftliche Grundwerte im Gespräch https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/gesellschaftliche-grundwerte-im-gespraech.html Mit einer besonderen Veranstaltungsreihe möchte die Evangelische Kirchengemeinde Rangsdorf vor den anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen in Brandenburg, politisch Aktive und Verantwortlich sowie Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch bringen.

Mitwirken werden dabei Vertreter politscher Parteien und Vereinigungen, die hauptsächlich im lokalen Bereich aktiv sind. An drei Abenden im monatlichen Rhythmus sollen im sogenannten „Forum Rangsdorf“ unter Einbindung christlicher Perspektiven, gesellschaftliche Grundwerte diskutiert werden.

Die Kirchengemeinde möchte sich damit für das Gemeinwesen stark machen, indem Politiker und Wähler in einen moderierten Dialog gebracht werden. „Was bewegt politisch engagierte Menschen und von welchen Werten werden sie getragen? Darüber wollen wir im Forum Rangsdorf miteinander reden“, begründet Pfarrerin Susanne Seehaus die kleine Veranstaltungsreihe.

Moderiert werden die Abende im Evangelischen Gemeindezentrum von der Rangsdorfer Pfarrerin sowie Friedemann Düring, Öffentlichkeitsbeauftragter des Evangelischen Kirchenkreises Zossen-Fläming.

Die Termine im Einzelnen:

  • Mittwoch, 13.3., 19 Uhr: Die Nächstenliebe als Grundwert der Gesellschaft

  • Mittwoch, 10.4, 19 Uhr: Soziale Gerechtigkeit und Leistungsgesellschaft

  • Mittwoch, 8.5., 19 Uhr: Umgang mit den anvertrauten Gütern der Welt

Die Veranstaltungen finden im Evangelischen Gemeindezentrum statt, bei Bedarf auch in der Kirche gegenüber (Kirchweg 2, 15834 Rangsdorf). Weiteres finden Sie hier im Flyer.

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Mon, 04 Mar 2019 09:58:24 +0100
Fasten für den Klimaschutz https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/fasten-fuer-den-klimaschutz-2.html "Soviel Du brauchst...", mit dem biblischen Leitspruch aus dem 2. Mose, 16 rufen viele evangelische Landeskirchen und einige katholische Bistümer, darunter die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz auch in diesem Jahr zur Aktion "Klimafasten" auf.

Ab Aschermittwoch kann sich jede und jeder an dieser Aktion beteiligen, das eigene Handeln im Alltag überdenken, Neues ausprobieren und gemeinsam etwas zu verändern. 

 In einer Fastenbroschüre geben die Initiatoren Anregungen und Ideen für Fokusthemen in den sieben Fastenwochen: Nach einem persönlichen Innehalten und der bewussten Wahrnehmung des Selbst und der Mitgeschöpfe zu Beginn der Fastenzeit sind die folgenden Wochen konkreten Aktionen gewidmet zu den Themen „Energiehaushalt“, „achtsam kochen und essen“, „fairer Konsum“, „anders unterwegs sein“, und - neu in diesem Jahr - dem „plastikfreien Leben“.

Die Anregungen beinhalten viele hilfreiche Tipps, beispielsweise zum Warmwasser sparen oder zur Weiterverarbeitung von Essensresten. Und sie geben Impulse, die sich gut in Gemeinschaft umsetzen lassen, etwa Verbesserungsvorschläge für Fuß- und Radwege zu sammeln und an die Stadtverwaltung zu melden.

Weitere Informationen und einen Überblick der gedruckten Materialien finden Sie unter www.klimafasten.de. Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen können die Materialien kostenfrei bestellen oder Impulse für Passionsandachten und andere Angebote in der Fastenzeit runterladen.

Kontakt in der EKBO:

Umweltbüro der EKBO, Georgenkirchstr. 69-70, 10249 Berlin, 

Tel. 030 - 243 44 411
Mail: Umwelt(at)ekbo.de

www.ekbo.de/umwelt und www.ekbo.de/klimafasten

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Thu, 28 Feb 2019 08:31:20 +0100
Ökumenische Gottesdienste zum Weltgebetstag der Frauen https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/oekumenische-gottesdienste-zum-weltgebetstag-der-frauen.html  „Kommt, alles ist bereit – Es ist noch Platz“ – unter diesem Motto feiern am 1. März im Evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming zahlreiche Gemeinden den diesjährigen Weltgebetstag vor, oft auch in Kooperation mit anderen christlichen, besonders der katholischen Kirche. Frauen aus Slowenien haben dafür den Titel ausgewählt und stellen Material zur Verfügung, um gemeinsam Gottesdienst feiern und das südosteuropäische Land kennenlernen zu können.

Darüber hinaus geht es darum, ein Zeichen zu setzen gegen die Tendenzen der Abschottung, von denen in Europa und weltweit immer mehr Gesellschaften erfasst werden. Die slowenischen Frauen und alle diejenigen, die den Weltgebetstag organisieren, wollen auf Fragen und Probleme aufmerksam machen, die in den europäischen Gesellschaften immer wichtiger werden: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, politische Teilhabe oder die Situation älterer Frauen.

Die rund 20 Veranstaltungen im Ev. Kirchenkreis Zossen-Fläming beginnen mit einem Gottesdienst nach der von slowenischen Frauen vorbereiteten Liturgie. Anschließend findet in der Regel ein gemütliches Beisammensein statt. Hier kann man auch manche Leckereien aus der slowenischen Küche testen: so etwa in der St. Sebastian-Kirche Baruth/Mark um 18 Uhr oder in der katholischen St. Josephs-Kirchengemeinde in Luckenwalde um 19 Uhr (Lindenallee 3).

Mancherorts werden die Weltgebetstagsgottesdienste auch erst am darauffolgenden Sonntag (3. März) gefeiert. Und eine ganz besondere Veranstaltung plant die Kirchengemeinde Dobbrikow (Nuthe-Urstromtal) am 9. März. Dann findet dort ab 14 Uhr im ehemaligen Pfarrhaus der Weltgebetstag für Kinder statt. Bei Spiel und Spaß sowie gemeinsamen Essen bietet sich für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren die Gelegenheit, Slowenien näher kennenzulernen.

„World Day of Prayer“ ist die internationale Bezeichnung der ökumenischen Frauenbewegung, die sich betend und handelnd für eine gerechte und friedvolle Welt einsetzt. Frauen aller Konfessionen laden seit 70 Jahren weltweit immer am ersten Freitag im März dazu ein.

Informationen zu allen Veranstaltungen in der Region finden Sie hier.

Informationen zum Gastgeberland finden Sie hier. 

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Mon, 18 Feb 2019 12:29:58 +0100