www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/ Newsmeldungen de www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kkzf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 10 Dec 2018 10:31:16 +0100 Landeskirche stellt Kandidaten für das Bischofsamt vor https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/landeskirche-stellt-kandidaten-fuer-das-bischofsamt-vor.html Berlin, 10. Dezember 2018 – Für die Nachfolge von Bischof Dr. Markus Dröge, dessen Amtszeit im November 2019 endet, präsentiert das Bischofswahlkollegium unter der Leitung von Präses Sigrun Neuwerth eine Theologin und zwei Theologen zur Wahl:

Prof. Dr. Jochen Arnold wurde 1967 in Marbach/Neckar geboren. Ab 1989 studierte er Evangelische Theologie an der Universität Tübingen und an der reformierten Facoltà Valdese in Rom. Von 1992 bis 1998 studierte Jochen Arnold zusätzlich Evangelische Kirchenmusik an der Musikhochschule in Stuttgart, das er mit dem A-Examen abschloss. Nach dem Vikariat an der Marienkirche Reutlingen wurde er zum evangelischen Pfarrer in Württemberg ordiniert. Es folgte eine Lehrtätigkeit in der Vikarsausbildung am Pfarrseminar der Evangelischen Landeskirche Württemberg sowie 2003 die Promotion zum Dr. theol. an der Universität Tübingen über das Verhältnis von Gottesdienst und Theologie. Seit 2004 ist Jochen Arnold Direktor des Michaelisklosters Hildesheim. 2007 wurde er in den Pfarrdienst der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers übernommen. 2008 folgte die Habilitation und die Tätigkeit als Privatdozent für Systematische und Praktische Theologie (venia legendi seit 2011) an der Universität Leipzig. Zudem ist er seit 2013 Liturgiebeauftragter der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Jochen Arnold ist Herausgeber der 30 Bände umfassenden Buchreihe „gemeinsam gottesdienst gestalten“. Der 51-jährige ist verheiratet, hat vier Kinder, zwei Stiefkinder und einen afghanischen Pflegesohn.

Heidrun Dörken wurde 1962 in Hamburg geboren. Sie studierte Evangelische Theologie in Frankfurt, Heidelberg und Marburg. Nach dem Vikariat in Birkenau/Odenwald, dem zweiten theologischen Staatsexamen und der Ordination zur Pfarrerin absolvierte sie 1990 ein Spezialvikariat beim Sender Freies Berlin (SFB), beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und beim Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik (GEP). 1992 trat sie ihre erste Stelle als Gemeindepfarrerin der St. Jakobsgemeinde in Frankfurt a.M. an. Daneben machte sie von 1992 bis 1993 eine berufsbegleitende Ausbildung zur Kommunikationswirtin für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit (GEP). 1996 trat sie die nächste Stelle als Pfarrerin für Rundfunkarbeit an, vor allem für den Südwestfunk (SWF.) 1999 wurde sie Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau (EKHN) für den Hessischen Rundfunk (hr), ab 2013 dann Senderbeauftragte der Evangelischen Kirchen in Hessen – EKHN, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Vereinigung Evangelischer Freikirchen – beim hr. Sie ist seit 1990 Autorin von Radiobeiträgen für hr, SWR, Saarländischen Rundfunk (SR), Deutschlandradio und war von 1992 bis 1995 Sprecherin des „Wortes zum Sonntag“. Zudem nimmt sie seit 2008 einen Lehrauftrag für Praktische Theologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz wahr. Die 56-jährige ist verheiratet; zur Familie gehören zwei Kinder aus erster Ehe des Ehemanns sowie ein gemeinsames Kind.

Dr. Christian Stäblein wurde 1967 in Bad Pyrmont geboren und wuchs in Hannover auf. Er studierte Evangelische Theologie sowie im Nebenfach Judaistik und Philosophie in Göttingen, Berlin und Jerusalem. Am Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Universität Göttingen arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent und wurde 2002 mit einer Arbeit über „Das jüdische Gegenüber in der evangelischen Predigtlehre nach 1945“ promoviert. Nach dem Vikariat in Grasdorf und der Ordination war er Gemeindepfarrer, zunächst in Lengede, später in der St. Martin-Kirche in Nienburg/Weser, ab 2008 dann Konventual-Studiendirektor des Predigerseminars der Hannoverschen Landeskirche im Kloster Loccum. Seit August 2015 ist er Propst des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). In dieser Funktion obliegt ihm die theologische Leitung im Konsistorium, er ist zuständig für theologische Grundsatzfragen und leitet die Abteilung 2 „Theologie und Kirchliches Leben“. Als Propst wirkt er in einer Vielzahl von Gremien in der EKBO mit und nimmt eine rege Predigt- und Vortragstätigkeit in Gemeinden und Konventen wahr. Der 51-jährige ist Mitherausgeber der Predigtstudien. Christian Stäblein ist verheiratet und hat vier Kinder. 

Die Kandidaten werden sich vor der Wahl jeweils mit Predigt und Vortrag in der St. Marienkirche in Berlin-Mitte Anfang 2019 vorstellen:

  • 27.1., 15 Uhr - Dr. Christian Stäblein 
  • 10.2., 15 Uhr - Heidrun Dörken 
  • 24.2., 15 Uhr - Prof. Dr. Jochen Arnold.

Die Landessynode wählt die Nachfolge von Bischof Dr. Markus Dröge auf ihrer Frühjahrssynode, die vom 5. bis 6. April 2019 in Berlin stattfindet. Der Amtswechsel ist am 16. November 2019 geplant.

Der Bischof oder die Bischöfin vertritt die Landeskirche in der Ökumene und in der Öffentlichkeit. Zu seinen oder ihren Aufgaben zählt, Theologinnen und Theologen zu ordinieren und landeskirchliche Einrichtungen und Werke zu visitieren. Er oder sie hat zugleich den Vorsitz der Kirchenleitung inne.

Quelle: Pressestelle der EKBO

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Mon, 10 Dec 2018 10:31:16 +0100
Verabschiedung von Pfarrer Bernhard Gutsche https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/verabschiedung-von-pfarrer-bernhard-gutsche.html Am 9. Dezember um 14 Uhr wird Pfarrer Bernhard Gutsche zum vorerst letzten Mal in der St. Nikolai-Kirche in Jüterbog predigen. Im Rahmen dieses besonderen Gottesdienstes verabschieden ihn die Kirchengemeinde und Superintendentin Dr. Katrin Rudolph feierlich. Nach 13 Jahren in Jüterbog wechselt der 49-jährige Theologe nun nach Berlin-Friedrichsfelde.

In Jüterbog und im Kirchenkreis hat Gutsche dabei nachhaltige Spuren hinterlassen. In seine Amtszeit in Jüterbog fielen umfangreiche Restaurierungsarbeiten an den Jüterboger Kirchen, die das Stadtbild besonders prägen. Der Ausbau des modernen Gemeindezentrums zählt ebenfalls dazu.

Gleichzeitig ließ er die liturgischen Traditionen in Jüterbog wiederaufleben. Die Feier der Christmette am 1. Weihnachtstag und die Osternacht nach traditioneller sächsisch-magdeburgischer Liturgie sind inzwischen fest im Kalender der Kirchengemeinde verankert. Und auch das überaus erfolgreiche Mysterienspiel 2017 in Jüterbog mit rund 60 Laienschauspielern ging auf ihn zurück.

Auf Kirchenkreisebene leitete er als Präses der Synode souverän und engagiert die Tagungen des Kirchenparlaments und war Mitglied im Kreiskirchenrat.

Darüber hinaus wusste sich Bernhard Gutsche in gesellschaftliche Belange einzubringen und war eine weithin anerkannte Persönlichkeit in der Region. Mit herausragenden Ausstellungsprojekten und die Entwicklung des Luther-Tetzel-Weges zwischen Jüterbog und Lutherstadt Wittenberg trugen zur touristischen Attraktivität Jüterbogs bei. Im Reformationsjubiläumsjahr 2017 war der Pfarrer einer der Werbeträger für die Tourismuskampagne im Fläming. Der Seelsorger schwieg aber auch nicht, wenn es darum ging, radikalen Kräften zu begegnen und die Schwächeren in der Gesellschaft zu schützen.

Für Bernhard Gutsche, die Kirchengemeinde und den Kirchenkreis heißt es nun voneinander Abschied zu nehmen: „Ich schaue sehr dankbar auf die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder zurück, besonders auf die Kollegialität mit dem Amtsschwestern, Mitarbeitern und Ältesten, aber auch mit den vielen, denen die Gemeinde am Herzen liegt, die ihre Interessen haben und dennoch die anderen im Blick behalten“, schrieb er im regionalen Gemeindebrief.

Wer sich persönlich von Pfarrer Gutsche verabschieden möchte, ist zum Gottesdienst und anschließendem Kaffeetrinken in der St. Nikolai-Kirche Jüterbog herzlich willkommen.

Zeit: 9.12.2018, 14 Uhr
Ort: St. Nikolai-Kirche Jüterbog
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Mon, 03 Dec 2018 10:38:03 +0100
Adventliche Musik im Kerzenschein https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/adventliche-musik-im-kerzenschein.html Mit dem 1. Advent beginnt für die Christen in der Region das neue Kirchenjahr. Es hat neben einer neuen Leseordnung für Gottesdienste vor allem wieder zahlreiche musikalische Höhepunkte in der vorweihnachtlichen Zeit parat. Vom festlichen Chor-Konzert im Kerzenschein, über Orgel- und Saxophonklänge gibt es ein abwechslungsreiches Programm, das über die Kirchengemeinden hinaus Anklang findet.

Den Auftakt macht der Kirchenchor Trebbin unter Leitung der Gesa Korthus mit einem festlichen Adventskonzert, in dem unter anderem die Kantate „Mache dich auf, werde Licht“ von Wolfgang Carl Briegel aufgeführt wird (Samstag, 1.12. um 16 Uhr in der St. Marien-Kirche Trebbin).

Am Sonntag, dem 2.12. um 16 Uhr gibt es das schon traditionelle Weihnachtskonzert mit der Gruppe „Happy Tones“ in der Kirche Woltersdorf bei Luckenwalde. Eine weit längere Tradition hat das ökumenische Adventskonzert in Blankenfelde, mit den Chören der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde. Es findet bereits zum 24. Mal statt und bietet neben der Adventskantate „Die Nacht durchbrich mit Deinem Licht“ (Peter Reulein) auch Instrumentalmusik sowie Advents- und Weihnachtslieder zum Mitsingen. Das Konzert beginnt um 17 Uhr in der katholischen St. Nikolaus-Kirche Blankenfelde.

Am Samstag, den 8. Dezember um 15 Uhr ist dann die Kaltenborner Dorfkirche Ort für Musik. Kreiskantor Peter-Michael Seifried spielt auf der historischen Turley-Orgel von 1824, begleitet wird er vom italienischen Saxophonisten Mattia Maccarelli. Nach dem Konzert sind die Gäste zum gemütlichen Adventspunch und Selbstgebackenem eingeladen.

Der Höhepunkt des 2. Adventswochenendes ist zweifellos die Aufführung des Weihnachtsoratoriums (Kantaten 1 bis 3) in der Jakobikirche Luckenwalde. Am 9.12. um 17 Uhr musizieren der JohannisChor Luckenwalde und die Kammersymphonie Berlin unter Leitung von Hanna-Maria Hüttner sowie die Solisten Ulrike Maria Maier (Sporan), Saskia Klumpp (Alt), Michael Zabanoff (Tenor) und Matthias Vieweg (Bass).

Empfehlenswert ist am selben Tag um 16 Uhr ein Besuch der Rangsdorfer Adventsmusik in der gerade fertiggestellten Dorfkirche. Hier führen der Kirchenchor Rangsdorf, Sopranistin Judith Kurz sowie Organist Fabian Enders Werke von Bach, Praetorius, Reger und anderen auf.

Auch am 3. Advent können Musikfreunde wieder den Klängen von Bach’s Weihnachtsoratorium lauschen. Am 15.12, um 17 Uhr kommen in der St. Moritz-Kirche Mittenwalde die Kantaten 1,3 und 6 zur Aufführung. Es musizieren die Regionalkantorei Mittenwalde sowie der Kirchen- und Jugendchor Ludwigsfelde unter Leitung von Christine Borleis und Kathrin Hallmann, sowie ein Orchester und die Solisten. – Eine zweite Aufführung gibt es am 6. Januar 2019 um 18 Uhr im Klubhaus Ludwigsfelde.

Weitere Informationen zu diesen und ca. 25 weiteren Konzertveranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender dieser Website.  

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Mon, 26 Nov 2018 09:01:00 +0100
Kreissynode trifft weitreichende Beschlüsse https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kreissynode-trifft-weitreichende-beschluesse.html Die Herbstsynode des Kirchenkreises befasst sich traditionell mit Haushaltsfragen. So wurde der Haushalt für 2019 in Höhe von rund 6,4 Millionen Euro beschlossen. Darüber hinaus ging es aber auch um Entscheidungen, die für die zukünftige Ausrichtung des Kirchenkreises Zossen-Fläming von wesentlicher Bedeutung sind.

So wählten die ehren- und hauptamtlichen Mitglieder des Kirchenparlaments den Teupitzer Pfarrer Nico Steffen zum neuen Präses der Synode. Der bisherige Präses, der Jüterboger Pfarrer Bernhard Gutsche verlässt den Kirchenkreis und wird ab 1. Dezember Pfarrer in Berlin-Friedrichsfelde.

Ausführlich wurde ein Antrag der Evangelischen Jugendarbeit diskutiert, im Kirchenkreis eine Jugendkirche zu etablieren. Mitglieder des Kreisjugendkonventes stellten die Projektskizze den Synodalen vor. Um das Projekt weiterverfolgen zu können, bedarf es personeller Verstärkung. Die Person soll das Projekt weiter sondieren, Fördermittel-Aquise betreiben, später die Baumaßnahmen organisieren sowie Veranstaltungen etablieren. Die Synodalen stimmten mit großer Mehrheit, dem Antrag zu und beschlossen die auf sechs Jahre angelegte Projektstelle. 

Auch für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit/ "Erwachsen glauben" gab es eine weitreichende Entscheidung. Die bisherige Projektstelle soll nun in eine Kreispfarrstelle zur besonderen Verfügung umgewandelt und damit langfristig gesichert werden. 

Im weiteren Verlauf der Tagung ging es um die Strukturanalyse zur Vorbereitung eines neuen Stellenplanes, der ab 2020 gelten soll. Organisationsforscher Florian Scherz aus Nürnberg stellte die Ergebnisse einer Strukturanalyse vor und verdeutlichte, wie hoch die Grundanforderungen je Pfarrsprengel und die Belastungen der Mitarbeiter sind. Größerer Handlungsbedarf wird demnach vor allem im nördlichen und südlichen Bereich des Kirchenkreises deutlich. 

Weitere Informationen zur Tagung und zur Strukturanalyse finden Sie hier.

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Mon, 19 Nov 2018 10:30:47 +0100
Klimapilger kommen in den Kirchenkreis Zossen-Fläming https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/klimapilger-kommen-in-den-kirchenkreis-zossen-flaeming.html Unter dem Motto „Geht doch!“ werden vom 18. bis 20. November etwa 15 Klimapilger durch Teile des Evangelischen Kirchenkreises Zossen-Fläming wandern. Sie sind Teil des 3. Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit, der am 9. September in Bonn gestartet ist und am 9. Dezember im polnischen Katowice enden wird. Dort werden ab dem 3. Dezember in der 24. Weltklimakonferenz die Regeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt.

Zum rund 1700 km langen Pilgerweg gehören Besuche von „Kraftorten“, zum Beispiel Kirchen, und von „Schmerzpunkten“, etwa das Lausitzer Kohlerevier. Die Pilgernden, die unterschiedlichen Konfessionen angehören, fordern unter anderem ein verbindliches Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Welt-Klimaabkommens von 2015 zur Begrenzung der Erderwärmung, den Ausstieg aus der Kohleverstromung und mehr Gerechtigkeit beim Umgang mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen.

Am Sonntagabend, dem 18.11. kommen die Pilgernden in Mittenwalde an und übernachten in der Propstei, dem evangelischen Gemeindehaus der Stadt. In der St. Moritz-Kirche ist deshalb um 19 Uhr eine Andacht geplant, die Interessierte mitfeiern können.

Am nächsten Tag wandert die Gruppe dann nach einer Morgenandacht und Reisesegen um 9 Uhr weiter, gegen 11.45 Uhr ist eine einstündige Rast in der Kirchengemeinde Zossen geplant. Ziel ist dann die Benediktinerinnen-Abtei St. Gertrud in Kloster Alexanderdorf.

Am Dienstag, 20.11. geht es dann von dort aus via Trebbin weiter nach Blankensee. Eine Anmeldung, auch für Einzeletappen ist jederzeit möglich. Wer sich spontan entscheidet, ist ebenfalls willkommen, dann jedoch ohne logistische Unterstützung.

Informationen dazu sind im Internet unter www.klimapilgern.de erhältlich. 

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Wed, 14 Nov 2018 09:56:00 +0100
Gedenkkonzert 300 Jahre Krieg und Frieden https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/gedenkkonzert-300-jahre-krieg-und-frieden.html Am Sonntag, 18. November um 18 Uhr findet in der Johanniskirche Luckenwalde ein Gedenkkonzert an die großen Kriege statt. Der Beginn des Dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648) jährt sich dabei zum 300. Mal, das Ende des 1. Weltkrieges (1914-1918) gerade zum 100. Mal.

Beide Kriege haben für Europa weitreichende Folgen gehabt: Sie haben Mitteleuropa über Jahrhunderte verheert, Gesellschaften zerstört, Menschen in Folter, Krankheit und Ruin gebracht.

Das Gedenkkonzert des Kirchenkreises Zossen-Fläming in Luckenwalde „1618 – 1918, 300 Jahre Krieg und Frieden“ lädt zum Betrachten der Zeit im Spiegel biblischer Texte und Musik großer Komponisten ein. Klage und Trost vereinen sich zum Ruf nach Frieden.

Aufgeführt werden etwa Kantaten von Johann Sebastian Bach „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ (BWV 56) und „Ich habe genug“ (BWV 82) sowie Werke von Nicolaus Bruhns und Heinrich Schütz.

Es musizieren der junge Bassbariton Florian Hille und Solisten der Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg unter der Leitung von KMD Peter-Michael Seifried (Jüterbog).

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Kirchenmusik des Kirchenkreises werden erbeten.

Veranstaltungsort und -zeit:

Sonntag, 18. November 2018, 18:00 Uhr
St. Johanniskirche, 14943 Luckenwalde, Markt 10

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Tue, 13 Nov 2018 10:05:36 +0100
Kirchenparlamentarier treffen sich zur Herbsttagung in Luckenwalde https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kirchenparlamentarier-treffen-sich-zur-herbsttagung-in-luckenwalde.html Am 17. November trifft sich die Synode des Kirchenkreises Zossen-Fläming zu ihrer Herbsttagung im Sitzungssaal des Biotechnologieparks Luckenwalde. Hauptthemen sind das vom Kirchenkreis angeschobene Strukturanalyseprojekt und die Vorbereitung eines neuen Stellenplanes. Der Leiter vom beauftragten Institut für Organisationsforschung „Civos“, Dr. Florian Scherz (Nürnberg), wird die Ergebnisse der Analyse vorstellen. An Hand von Kartenmaterial soll erkennbar werden, wie hoch Belastungen der Mitarbeitenden aber auch die Grundanforderungen je Pfarrsprengel sind. Daraus ergeben sich Grundsätze, die für die nächste Stellenplanung ab 2020 maßgeblich sein und von den Kirchenparlamentariern beschlossen werden sollen.

In diesem Jahr wird es aus personellen Gründen eine besondere Sitzung sein. So nimmt die neue Superintendentin des Kirchenkreises, Dr. Katrin Rudolph, zum ersten Mal an der Synode teil. Zum anderen wird es die letzte Tagung mit dem aktuellen Präses des Kirchenparlaments, Pfarrer Bernhard Gutsche, sein. Der langjährige Jüterboger Pfarrer verlässt bereits zum 1. Dezember den Kirchenkreis und wechselt nach Berlin-Friedrichsfelde. Deshalb muss für den Rest der Legislaturperiode eine neue oder ein neuer Präses gewählt werden. Ihr oder ihm kommt gemeinsam mit dem Präsidium die Aufgabe zu, die Tagungen vorzubereiten und zu leiten.

Darüber hinaus stehen die Verabschiedung des Haushaltsplans 2019, Berichte vom Partnerschaftstreffen in der Badischen Landeskirche, eines Besuchs in der Koreanischen Partnerkirche sowie der Landessynode auf der Tagesordnung.

Die Tagung ist öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen.

Veranstaltungszeit und -ort:

17. November 2018, 9 bis 16 Uhr
Sitzungssaal im Biotechnologiepark Luckenwalde
Zapfholzweg, 14943 Luckenwalde

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Mon, 05 Nov 2018 10:47:28 +0100
Erinnern und mahnen https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/erinnern-und-mahnen.html Anlässlich des 80. Jahrestages der sogenannten „Reichskristallnacht“ 1938 lädt der Evangelische Kirchenkreis Zossen-Fläming gemeinsam mit der Stadt Luckenwalde am 9. November zum Progromgedenken in die Kreisstadt ein.

Erinnert werden soll an die Verbrechen gegen Juden, die in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 ihren Anfang nahmen. Damals wurden deutschlandweit rund 1400 Synagogen und Versammlungsräume zerstört, hunderte Juden getötet oder in den Suizid getrieben, zehntausende verhaftet.

Auch Luckenwalde war Tatort: Hier wurden die Synagoge verwüstet, heilige Schriften entweiht und jüdische Männer in das KZ Sachsenhausen deportiert.

Das Progromgedenken beginnt um 18 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof Luckenwalde am Grünen Weg. Von dort aus führt der Weg unter fachkundiger Leitung des ehemaligen Luckenwalder Pfarrers Detlef Riemer an verschiedene Orte der Stadt, an denen es seinerzeit jüdisches Leben gegeben hat. Eine der Stationen wird die ehemalige Synagoge an in der Puschkinstraße sein. Musikalisch begleitet wird der Gang des Erinnerns vom italienischen Klarinettisten und Saxofonisten Mattia Maccarelli.

Der Stationenweg endet am Union-Kino am Nuthefließ. Dort wird anschließend ab 20 Uhr der Film „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ von Claus Räfke aufgeführt. Der 2017 veröffentlichte Film erzählt die Lebensgeschichte einiger Juden, die in Berlin und Umland untergetaucht waren und sich oft durch pures Glück der Verhaftung und Ermordung entziehen konnten. Einer der „Unsichtbaren“ und Protagonisten des Films ist der in Berlin geborene und in Luckenwalde untergetauchte Jude Eugen Herman-Friede.

Zeiten und Orte:

18.00 Uhr – Gang des Erinnerns, Startpunkt: Jüdischer Friedhof Luckenwalde, Grüner Weg. Männer sind gebeten, auf dem Jüdischen Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

20.00 Uhr – Filmvorführung „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“, Union-Kino, Am Nuthefließ. Der Eintritt ist frei.

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Tue, 30 Oct 2018 13:39:00 +0100
Neue Ehrenamtsschulung für Jugendliche https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/neue-ehrenamtsschulung-fuer-jugendliche.html Die Ehrenamtsschulung für Jugendliche ist ein fester Bestandteil der Jugendarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming. Für ein halbes Jahr lang bekommen Jugendliche ab 14 Jahren an vier Wochenenden das Handwerkszeug zur Leitung von Jugendgruppen nahe gebracht.

Dazu zählen Methoden zur Gruppen- und Gesprächsleitung und im Umgang mit Konflikten, rechtliche Fragen sowie ein Erster-Hilfe-Kurs. Dieser ist auch Voraussetzung dafür, dass die Absolventen die Jugendleiterkarte des Landes Brandenburg (JuLeiCa) beantragen und erhalten können.

Nach Abschluss der Ehrenamtsschulung arbeiten die meisten Jugendlichen an der Vorbereitung und Durchführung des zentralen Camps für Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Region mit, das jährlich in den Herbstferien mit rund 150 Teilnehmenden stattfindet. Auch die eigenständige Leitung von Jugendgruppen ist danach möglich.

Der nächste Kurs im Kirchenkreis beginnt am 23.11. Die Kosten betragen insgesamt 150 Euro, inklusive Unterkunft und Verpflegung. Interessierte können sich bis zum 14.11. bei Jugendpfarrerin Julia Daser (Luckenwalde) schriftlich anmelden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind online auf der Kirchenkreis-Website unter www.kkzf.de/jugend zu finden. 

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Mon, 22 Oct 2018 12:40:00 +0200
Partnerschaftstreffen im Markgräflerland https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/partnerschaftstreffen-im-markgraeflerland.html Sie haben eine gute Tradition und sind in ihrer Form wohl einmalig: Jährlich im Oktober findet ein trilaterales Partnerschaftstreffen zwischen Vertreter*innen aus dem Kirchenkreis Zossen-Fläming, dem badischen Kirchenbezirk Markgräflerland und der anglikanischen Diözese Canterbury (Großbritannien) statt. 

Vom 18. bis zum 22.10. reist deshalb eine sechsköpfige Delegation des Kirchenkreises unter Leitung von Superintendentin Katrin Rudolph ins malerische Schwarzwaldstädtchen Bad Herrenalb.

Höhepunkt wird dabei die Vorstellung der gemeinsamen Partnerschaftsarbeit auf der ebenfalls am Veranstaltungsort tagenden Synode der Badischen Landeskirche sein. 

Darüber hinaus geht es um die Vertiefung der Beziehungen und von gemeinsamen Projekten, welche angesichts des bevorstehenden Brexits vor neuen Herausforderungen stehen. 

Weitere Informationen zur gemeinsamen Partnerschaftsarbeit finden Sie unter www.kkzf.de/ökumene

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Tue, 16 Oct 2018 12:28:14 +0200