www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/ Newsmeldungen de www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kkzf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 20 Feb 2020 12:21:10 +0100 Neue Stellenausschreibung - Popularmusik https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/neue-stellenausschreibung-popularmusik.html Der Evangelische Kirchenkreis Zossen-Fläming sucht ab sofort im Rahmen einer sechsjährigen Projektstelle für Popularmusik eine Teilzeitstelle (im Umfang von 25%) für den Bereich „Keyboards und Koordination“ aus. Ziel ist die Initiierung, der Aufbau und die Betreuung einer Bandarbeit an mehreren Standorten des Kirchenkreises zwischen Berlin – Ludwigsfelde - Luckenwalde – Zossen. Dabei soll ein professionelles Musikteam, das auch selbst als Band zum Einsatz kommt, helfen.

Nach Besetzung dieser Teilzeitprojektstelle erfolgt die Ausschreibung der je 25% Teilzeitstellenanteile für Schlagzeug, Gesang, Gitarre. 

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

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Thu, 20 Feb 2020 12:21:10 +0100
Aus der Landeskirche: Einführungsgottesdienst für Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/aus-der-landeskirche-einfuehrungsgottesdienst-fuer-proepstin-dr-christina-maria-bammel.html Zeitgemäße Formen der Kommunikation, weniger Aufsicht und Regelungen, mehr Unterstützung für Kirchengemeinden, die den Aufbruch wagen wollen – Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel will den Transformationsprozess der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) voranbringen.

Am 21. Februar 2020 um 11 Uhr wird Christina-Maria Bammel im Gottesdienst in der St. Bartholomäus Kirche (Friedenstraße 1, 10249 Berlin) von Bischof Dr. Christian Stäblein in ihr Amt als Pröpstin eingeführt.

Grußworte sprechen der katholische Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Dr. Christoph Markschies, Professor der Evangelischen Theologie und Dekan der Theologischen Fakultät an der Humboldt-Universität zu Berlin, und die Brandenburger Landtagspräsidentin Dr. Ulrike Liedtke.

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stärker in den Fokus der Landeskirche zu stellen, gehört zu den Hauptanliegen der Theologin: „Meine Leitfrage bei vielen Entscheidungen ist: Welche Auswirkungen haben diese Entscheidungen zukünftig auf die Menschen, die heute zwischen 5 und 15 Jahre jung sind“, sagt sie. Dabei komme es darauf an, Jugendliche und junge Erwachsene in möglichst viele leitende Prozesse einzubeziehen, nicht über, sondern mit ihnen zu sprechen. Auch dafür brauche es eine vitale digitale Präsenz in der Kirche. „Das setzt eine andere Kommunikationskultur frei – beherzter auch in der Vielfalt der dann möglicherweise zu hörenden Stimmen.“

Außerdem müsse auch im kirchlichen Bereich der Unternehmergeist gestärkt werden. „Ich wünsche mir mit Gottvertrauen und Kreativität eine Entrepreneur-Bereitschaft ohne die Sorge, ob auch jedes mögliche Risiko erschöpfend bedacht ist“, sagt Pröpstin Bammel. „Die eigentliche Transformation findet schon längst statt.“

Die 1973 in Berlin-Pankow geborene Theologin Christina-Maria Bammel leitet seit 2015 das Referat Kirchliches Leben in der EKBO. Sie studierte in Marburg, Berlin und Philadelphia/ USA evangelische Theologie und Religionswissenschaft und promovierte im Fach Systematische Theologie. Nach einer Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität zu Berlin wechselte sie zur Pressestelle der EKBO und war im Anschluss Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Am Weinberg in Berlin Mitte. Christina-Maria Bammel ist verheiratet mit Karsten Bammel und hat zwei Töchter.

Als Pröpstin verantwortet Christina-Maria Bammel die geistliche Leitung im Konsistorium, dem Kirchenamt der EKBO. Im Konsistorium leitet sie die Abteilung Theologische Grundsatzfragen und Kirchliches Leben in enger inhaltlicher Koordination mit den Arbeitsbereichen Diakonie, Ökumene und Weltmission, Publizistik und dem Medienhaus. Die Pröpstin ist Mitglied der Kirchenleitung und der Synode. 

Quelle: EKBO, Pressestelle, 18.2.2020

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Thu, 20 Feb 2020 11:57:15 +0100
Handwerkszeug für Gemeindeleitungen https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/handwerkszeug-fuer-gemeindeleitungen.html Am 7. März ist es wieder soweit. Dann findet von 9.30 Uhr an bis zirka 16 Uhr im Kreishaus Luckenwalde der diesjährige Gemeindekirchenratstag statt, zu dem alle neu gewählten und "alte Hasen" eingeladen sind. 

Unter dem Motto "Gemeinde leiten" wollen E⁠x⁠p⁠e⁠r⁠t⁠*⁠i⁠n⁠n⁠e⁠n ⁠⁠a⁠u⁠s ⁠⁠d⁠e⁠m⁠⁠ A⁠mt⁠⁠ f⁠ü⁠r ⁠⁠K⁠i⁠r⁠c⁠h⁠l⁠i⁠c⁠h⁠e ⁠⁠D⁠i⁠e⁠n⁠s⁠t⁠e⁠⁠ u⁠n⁠d⁠⁠ u⁠n⁠s⁠e⁠r⁠e⁠m⁠⁠ V⁠e⁠r⁠wa⁠l⁠t⁠u⁠n⁠g⁠s⁠a⁠m⁠t⁠⁠ i⁠n⁠⁠ B⁠e⁠rl⁠i⁠n⁠⁠ s⁠o⁠w⁠i⁠e⁠⁠ a⁠u⁠s ⁠⁠d⁠e⁠m⁠⁠ K⁠i⁠r⁠c⁠h⁠e⁠n⁠k⁠r⁠e⁠i⁠s⁠⁠ den Teilnehmenden m⁠i⁠t⁠⁠ e⁠i⁠n⁠em⁠⁠ b⁠r⁠e⁠i⁠t⁠g⁠e⁠f⁠ä⁠c⁠h⁠e⁠r⁠t⁠e⁠n⁠⁠ A⁠n⁠g⁠e⁠b⁠o⁠t⁠⁠ A⁠n⁠r⁠e⁠g⁠u⁠n⁠g⁠e⁠n ⁠⁠f⁠ü⁠r ⁠⁠d⁠i⁠e ⁠⁠p⁠r⁠a⁠k⁠t⁠i⁠s⁠c⁠h⁠e ⁠⁠A⁠r⁠b⁠e⁠it ⁠⁠i⁠n den Gemeinden ⁠⁠b⁠i⁠e⁠t⁠e⁠n⁠. So besteht die Möglichkeit, je nach Interessen an bis zu vier Themen-Tischen mitzuarbeiten. ⁠

Das gesamte Programm des GKR-Tages finden Sie hier.

Anmeldungen für GKR-Mitglieder sind bis zum 20. Februar in der Superintendentur des Kirchenkreises möglich.


Kontakt:

Ev. Kirchenkreis Zossen-Fläming
Superintendentur

Tel. 0 33 77 - 33 56 10
E-Mail: Superintendentur(at)kkzf.de

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Mon, 10 Feb 2020 08:52:05 +0100
Aus der Nachbarschaft: Wer hat Lust das Orgelspielen zu lernen? https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/aus-der-nachbarschaft-wer-hat-lust-das-orgelspielen-zu-lernen.html Wittenberg, 7.2.2020 - Im Kirchenkreis Wittenberg gibt es viele Orgeln, die heute noch gut bespielbar sind. Eine Reihe der Instrumente wurde in den letzten Jahren aufwendig restauriert. Doch leider erklingen im Gottesdienst nur wenige davon. Ursache hierfür ist u.a. im laufenden Raumordnungsverfahren zu sehen – die Pfarrbereiche werden immer größer, so dass der Kantor (so noch einer vorhanden ist) nur wenige Orgeln regelmäßig bespielen kann.

Nicht gespielte Orgeln sind das Hauptproblem der Gemeinden. Sie verstauben, die Register werden verstimmt, die Mechanik oder die Pneumatik funktionieren nicht mehr richtig. Irgendwann schweigt die Orgel für immer. Dem will die „Akademie für das Ehrenamt“ – in Zusammenarbeit mit Kantorin Eva-Maria Glüer – mit der Durchführung des „Orgelcamp 2020“ im Kirchenkreis Wittenberg gezielt entgegen wirken. Es findet in der Zeit vom 17. bis 22. Juli 2020 statt. Ausbildungsorte sind Großtreben und Dautzschen. Geübt wird an den Geißler-Orgeln in beiden Kirchen.

Ziel des Events ist es, Menschen und Gemeindemitglieder zu finden, die schon immer einmal Orgel spielen wollten. Voraussetzung ist eine Vorbildung im Klavierspiel. Das Orgelcamp will Ehrenamtliche suchen und gewinnen, die sich mit dem Orgelspiel vertraut machen wollen. Ziel ist es, dass diese nach der Campausbildung weiter kirchenmusikalisch tätig bleiben wollen und irgendwann den Schritt wagen, im eigenen Gottesdienst oder auf Anfrage, z.B. aus der Nachbarkirchengemeinde, die Orgel zu spielen.

Eva-Maria Glüer: „Wir haben bewusst als Zielgruppe die 11- bis 77-jährigen angesprochen – denn für das Erlernen des Orgelspiels ist keiner zu jung oder zu alt.“ Zur Durchführung des Orgelcamps wurden absichtlich kleinere Dorfkirchen mit ihren Instrumenten ausgewählt. Auch wenn unsere Dorforgeln nicht unbedingt Riesenbauwerke sind, so haben sie doch die meisten der Eigenschaften wie ihre größeren Geschwister in Domen und Kathedralen. Conrad Geißler aus Eilenburg baute viele Orgeln in der Wittenberger Kirchenregion. Er war ein Meister seines Faches und die Konstruktion sowie Intonation der Zungenstimmen lässt die Fachwelt heute davon ausgehen, dass er einst – in der Phase seiner Wanderjahre – in einer Silbermannwerkstatt gearbeitet und gelernt haben muss. Seine Orgeln wurden später kaum pneumatisiert, so dass die Register heute noch über hölzerne Abstrakte gezogen werden können. Conrad Geißler schuf das einmanualige Klangkunstwerk 1862 in der Kirche in Großtreben (Restaurierung 2011 durch Fa. Voigt) und 1880 in Dautzschen (Restaurierung 2010 durch Fa. Wolter). Dort soll das Orgelcamp 2020 stattfinden.

Die Teilnehmer des Orgelcamps erwartet ein abwechslungsreiches Programm. Gleich zu Beginn gibt es ein Dozentenkonzert in Prettin. Dann natürlich Orgelunterricht im Plenum und in Kleingruppen und das Üben an Instrumenten. Auf dem Plan steht auch das Gestalten von gemeinsamen Andachten und eines Gottesdienstes in der Kirche von Dautzschen.

Weiterhin erwartet die Teilnehmer ein Ausflug nach Annaburg mit Besichtigung der Rühlmann-Orgel und in die Orgelstadt Jüterbog. Dort sind in den beiden Kirchen St. Nikolai und Liebfrauen drei Orgeln in großer Bandbreite zu bestaunen – vom mitteltönig gestimmten Positiv, der ältesten erhaltenen Orgel Brandenburgs (1657) über die einmanualige Orgel von Joachim Wagner (1737) bis zur symphonischen dreimanualigen Rühlmann-Orgel mit 44 Registern von 1908.

Am letzten Tag steht das Gestalten eines Abschlusskonzertes in der Kirche in Großtreben auf dem Programm. Auch gemeinsames Singen als Grundlage jeden Musizierens ist Bestandteil des Orgelcamps. Als Dozenten für das Orgelcamp konnten Stefan Zeitz (Greifswald) sowie Eva-Maria Glüer und Otto-Bernhard Glüer, (Labrun/Bad Schmiedeberg) gewonnen werden.

Finanziell wird das Orgelcamp unterstützt vom Gemeindedienst der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und dem Kirchenkreis Wittenberg.

Wer Interesse hat und sich für das Orgelcamp anmelden möchte, sollte sich bis zum 31. Mai 2020 anmelden über Kantorin Eva-Maria Glüer, Tel.035386/22499 oder per Mail eglueer@web.de.

Weitere Infos zu Anmeldung und Kosten gibt es auf der Homepage der Akademie für das Ehrenamt: www.kirchenkreis-wittenberg.de.

Anmeldeflyer zum Orgelcamp im Kirchenkreis Wittenberg.

Quelle: Andreas Bechert, Akademie für das Ehrenamt im Kirchenkreis Wittenberg

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Fri, 07 Feb 2020 10:46:00 +0100
Neue Stellenausschreibungen im Kirchenkreis https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/neue-stellenausschreibungen-im-kirchenkreis.html Der Evangelische Kirchenkreis Zossen-Fläming sucht ab sofort eine/n Mitarbeiter/in mit 50% Stellenanteilen für die gemeindepädagogische Arbeit mit Kindern in Rangsdorf und Groß Machnow im südlichen Randgebiet von Berlin. Eine überregionale kurzfristige Aufstockung der Stellenanteile auf bis zu 100% ist möglich. 

Auf Interessenten warten aktive Kirchengemeinden, gut ausgestattete Räumlichkeiten und ein attraktives kommunales Umfeld. 

Ebenfalls ausgeschrieben sind derzeit die beiden Pfarrstellen in der Kirchengemeinde Zossen, die sich auf neue Pfarrer oder Pfarrerinnen freuen. In der Zusammenarbeit mit engagierten Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden bietet die Gemeinde vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Zossen liegt nur wenige Kilometer südlicher als Rangsdorf und ist über die Regionalbahn gut an Berlin angeschlossen. Die Stadt selbst ist infrastrukturell gut aufgestellt. 

Zu den vollständigen Stellenausschreibungen gelangen Sie hier.

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Wed, 29 Jan 2020 10:09:18 +0100
Damit die Erinnerung nicht verloren geht https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/damit-die-erinnerung-nicht-verloren-geht.html Zossen, 27.1.2020

Hier wohnte Werner Paul Robert Dalen, Jahrgang 1879, deportiert: 27.10.1941 Lodz/Litzmannstadt, ermordet: 22.1.1942 - Diese dürren Daten stehen auf einem verschmutzten Metallstein an der Stubenrauchstr. 4 in Zossen. Nur wenige Zossener nehmen ihn wahr, meist fahren sie mit dem Fahrrad einfach darüber. 

Anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktages am 27.1. hat Superintendentin Katrin Rudolph die Inititative ergriffen und den ursprünglich messingfarbenen Stein gereinigt. Der Stolperstein war im November 2012 am Ort verlegt worden, die heutige Superintendentin des Kirchenkreises war seinerzeit daran beteiligt. "Damals gab es noch eine Veranstaltung mit Vortrag hier ganz in der Nähe", erzählt die Theologin und Historikerin. Bevor sie 2018 dann als Superintendentin nach Zossen kam, war sie Erinnerungsbeauftragte für die Evangelische Kirche in Berlin und damit auch Mitkoordinatorin für das Stolpersteinprojekt des Künstlers Gunter Demning.

Der Stein soll an das Schicksal des in Bromberg (Posen) geborenen und zeitweise in Zossen lebenden Rechtsanwaltes Werner Dalen erinnern. Nur der Vater hatte jüdische Wurzeln, hieß ursprünglich Davidsohn und nannte sich später in Dalen um, wohl auch weil es der Staatsdienst erforderlich gemacht hatte. Werner Dalen und seine drei Geschwister sind von Beginn an christlich erzogen worden und aufgewachsen.

Dennoch entkam auch Werner Dalen den Verbrechen der Nazis nicht: Bereits 1938 wurden Vermögen beschlagnahmt und die Anwaltslizenz entzogen. Er arbeitete dann wohl noch eine Zeitlang als Fabrikarbeiter in Berlin, bevor er schließlich verhaftet, deportiert und ermordet wurde. 

Der Stolperstein in der Stubenrauchstraße, am letzten frei gewählten Wohnort von Werner Dalen, ist nun wieder für jede und jeden sichtbar. Und vielleicht folgt der eine oder die andere Zossenerin heute noch dem Aufruf der Stadt Zossen sowie der Bürgerinitiative "Zossen zeigt Gesicht" und stellen heute noch Kerzen und Blumen an diesen und weitere Gedenksteine in Zossen.

Die Gedenkveranstaltung der Stadt Zossen beginnt um 17 Uhr auf dem Marktplatz. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Am 27. Januar 1945, also vor 75 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von sowjetischen Soldaten befreit. Ihnen bot sich seinerzeit ein unbeschreiblicher Anblick des Grauens. Der Holocaust-Gedenktag war in Deutschland 1996 vom damaligen Präsidenten Roman Herzog mit den Worten eingeführt worden: "Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen." 

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Mon, 27 Jan 2020 13:38:44 +0100
Es geht auch ohne Plastik https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/es-geht-auch-ohne-plastik.html Die Veranstaltung „Es geht auch ohne Plastik. Wie wir im Haushalt Plastik reduzieren können“, organisiert von der kirchlichen regionalen Umweltgruppe, fand am 16.Januar im kirchlichen Gemeindezentrum Jüterbog statt.

Frau Stephanie Günther, Bildungsreferentin, erzählte "plastisch" über Umweltschutz und Plastik-Wahn, seinen (leider) grenzenlosen Einsatz – und seinen Gefahren. Es ist ein globales, ein gesellschaftliches Problem und kann gesundheitlich zu einem sehr persönlichen Problem werden, wie im Falle des Journalisten Jenke ("Das Jenke-Experiment"). Er kam in einem vierwöchigen Selbstversuch nicht nur an seine Grenzen, sondern überschritt diese - mit massiv erhöhten Blut- und Urin-Werten infolge Genuss von ausschließlich in Plastik-abverpackten Lebensmitteln.

Auch sehr anschaulich fanden die Zuhörer, darunter Bürgermeister, Personalleiter und ein Lehrbeauftragter aus dem Norden Namibias auf Hospitationseinladung des Landkreises zum Thema Klima- und Umweltschutz und Erzieherinnen, Kindergärtnerinnen und weitere Interessierte das Beispiel des bereits 2011 verbotenen Weichmachers Phthalat. Weichmacher - Zusatzstoffe des Plastiks, die es formbar, durchsichtig, weich machen - können hormonell wirken, krebserregend, die Unfruchtbarkeit fördern.

Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff und es gilt, ihn nicht zu verteufeln, aber auch nicht alles durch Plastik ersetzen zu wollen. Mikroplastikteilchen sind bereits im menschlichen Körper nachweisbar. Frau Stephanie Günther sensibilisierte uns für einen bewussten Umgang mit Produkten, mit unserem Konsumdenken, mit unserer Umwelt und zeigte zahlreiche Alternativen auf.

Im Anschluss konnten wir selbst Bio-Kosmetika herstellen. Vielen, vielen herzlichen Dank für den gelungenen, kurzweiligen und hochinteressanten Vortrag!

Die Eine-Welt-Regional-Promoterin für Süd-Brandenburg ist über das Diakonische Werk Teltow Fläming buchbar: stephanie.guenther@dw-tf.de,Tel: 033 72 44 17 10. 

Andrea Fichtmüller (Regionale Umweltgruppe Jüterbog)

Weitere Informationen zur Arbeit der Umweltgruppe finden Sie hier.

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Mon, 27 Jan 2020 10:21:32 +0100
In Zossen wird Anita Kern als Prädikantin eingeführt https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/in-zossen-wird-anita-kern-als-praedikantin-eingefuehrt.html Die Berlinerin Anita Kern wird am Sonntag im Gottesdienst um 10.30 Uhr in Zossen in das Amt als Prädikantin eingeführt und gleichzeitig als Mitarbeiterin für die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren im Kirchenkreis begrüßt. 

Den Gottesdienst im Gemeindesaal, Kirchplatz 4 leitet Kreispfarrerin Angelika Döpmann, die Predigt wird die Prädikantin selbst halten. 

Anita Kern hat gerade ihr 2. Theologisches Examen abgeschlossen und ist für dieses Jahr beim Kirchenkreis angestellt, mit dem Schwerpunkt, Kirchengemeinden in Vakanzsituationen bei der Arbeit mit Senior*innen zu unterstützen. 

Deshalb wird Frau Kern in nächster Zeit vor allem in den Kirchengemeinden Zossen und Jüterbog tätig sein.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.

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Thu, 23 Jan 2020 10:02:12 +0100
Mit 90 Jahren in den Organistinnen-Ruhestand verabschiedet https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/mit-90-jahren-in-den-organistinnen-ruhestand-verabschiedet.html Am 25. Januar feiert die Glienickerin Brigitte Streng ihren 90. Geburtstag. 73 Jahre davon hat die heutige Rentnerin den Orgeldienst in der Kirchengemeinde versehen, zeitweise auch die Christenlehre übernommen. Das ist für die Kirchengemeinde Glienick Grund genug, ihre Mitarbeiterin mit einem Festgottesdienst am 25. Januar um 13.30 Uhr in der Dorfkirche Glienick zu würdigen, und gleichzeitig auch für ihr langes Engagement in der Gemeinde zu danken.

Den Gottesdienst werden der aktuelle Pfarrer Christian Jänicke und der Vorgänger Stephan Michalsky gemeinsam gestalten, die Superintendentin des Kirchenkreises Zossen-Fläming, Dr. Katrin Rudolph ein Grußwort sprechen. Den Orgeldienst übernimmt dieses Mal Kreiskantor Peter-Michael Seifried (Jüterbog).

„Vor 73 Jahren wurde in der Gemeinde jemand für das Orgelspiel gesucht. Es hieß dann: bei der Familie Streng in Nächst Neuendorf gäbe es einen Sohn, der Klavier spielen könne. Der damalige Pfarrer besuchte die Familie und fragte nach. Der Sohn stellte sich dann als Tochter heraus“, erzählt Pfarrer Jänicke. Ihr erster Orgeldienst vor 73 Jahren sei dann gleich eine Trauung gewesen.

Zuletzt war es für Brigitte Streng aus gesundheitlichen Gründen immer schwieriger geworden, die Orgel zu spielen. Sie kam nicht mehr auf die Orgelempore hinauf, erzählt Jänicke: „Wir haben dann ein Klavier im Kirchenraum aufgestellt, damit Sie spielen konnte. Auch sonst nehmen die gesundheitlichen Einschränkungen zu.

Mit dem Gottesdienst am Samstag in Glienick wird Brigitte Streng offiziell als Organistin in der Kirchengemeinde verabschiedet.

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Thu, 23 Jan 2020 09:48:59 +0100
Abschied für den Illmersdorfer Pfarrer Wolfgang Scholz https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/abschied-fuer-den-illmersdorfer-pfarrer-wolfgang-scholz.html Eine lange Amtszeit neigt sich dem Ende. Der Illmersdorfer Pfarrer Wolfgang Scholz geht am kommenden Sonntag in den Ruhestand. Verabschiedet und von seinen Dienstpflichten entbunden wird er von Superintendentin Katrin Rudolph in einem Festgottesdienst am 26.1. um 14 Uhr in der Dorfkirche Ihlow. Anschließend ist im benachbarten Gasthof noch ein Empfang geplant. 

Wolfgang Scholz blieb seiner Heimat immer verbunden und kann dabei auf eine fast 21-jährige Amtszeit in der Region zurückblicken, genauso wie die Gemeinden, für die er als Pfarrer und kurzzeitig auch als amtierender Superintendent zuständig war. Ende der 2000-Nuller-Jahre hat er als amtierender Superintendent die Fusion der Kirchenkreise Niederer Fläming und Zossen zum heutigen Kirchenkreis Zossen-Fläming mit geprägt.

Auch darüber hinaus hat er sich für den Kirchenkreis und für eine gute Dienstgemeinschaft der Pfarrer/innen und Mitarbeitenden eingesetzt, etwa im Konventsrat. 

Im Laufe der Jahre wuchsen die Gemeindebereiche, für die er zustänig war mehr und mehr: Zu Illmersdorf, kamen die Gemeinden Meinsdorf und Werbig hinzu, mit insgesamt; 14 Orte mit zwölf Kirchen. Kein leichtes Unterfangen, allen gerecht zu werden. Ihm gelang es jedoch durch seine ausgleichende Art.

Am kommenden Sonntag wird Gelegenheit sein, für diese Zeit und seine Verdienste zu danken. 

Festgottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Wolfgang Scholz

Zeit: 26. Januar 2020, 14 Uhr

Ort: Dorfkirche Ihlow (Dorfstr. 62, 15936 Ihlow)

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Mon, 20 Jan 2020 11:33:30 +0100