www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/ Newsmeldungen de www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kkzf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 26 Oct 2020 11:09:31 +0100 Kirchengemeinden feiern Reformationsfest https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kirchengemeinden-feiern-reformationsfest.html Am 31. Oktober wird der Gedenktag der Reformation gefeiert. Er erinnert daran, dass Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen, eine kritische Auseinandersetzung mit der Bußtheologie der Kirche, an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben soll. Damit war die Reformation eingeleitet.

Die evangelischen Kirchengemeinden in der Region begehen diesen Gedenktag mit besonderen Gottesdiensten, die in diesem Jahr teilweise auch als Open-Air-Gottesdienste gefeiert werden. 

So etwa beim Regionalgottesdienst um 10.30 Uhr im Pfarrgarten am Sperenberger See, der vom Posaunenchor musikalisch gestaltet werden soll. Die Predigt hält Pfarrer Friedemann Düring. 

Ebenfalls "open Air",  im Pfarrgarten am Gemeindezentrum Blankenfelde feiert die Region 1 um Blankenfelde-Mahlow um 10.30 Uhr den Reformationsgottesdienst. Die Predigt hält der neue Pfarrer der Kirchengemeinde Blankenfelde, André Wiethölter. 

Und im Pfarrsprengel Bestensee-Gräbendorf beginnt der Gottesdienst in Anlehnung an das Reformationsjahr 1517 punkt 15.17 Uhr in der Kirche Prieros. Anschließend ist, sofern es aus Pandemiesicht verantwortbar, ein gemeinsamer Imbiss unter dem Motto "Futtern wie bei Luthern" geplant. 

Und in der Liebfrauenkirche Jüterbog gibt es um 18 Uhr ein Regionalgottesdienst zum Reformationstag.

In einer ganzen Reihe von Kirchengemeinden wird auch noch am Sonntag, dem 1. November in den üblichen Sonntagsgottesdiensten an die Reformation erinnert. 

Den Gesamtüberblick über die Gottesdienste am 31.10. und 1.11. finden Sie hier. 

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Mon, 26 Oct 2020 11:09:31 +0100
"Fünf Jahre neue Zuwanderung" - Forum fällt coronabedingt aus! https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/fuenf-jahre-neue-zuwanderung-forum-faellt-coronabedingt-aus.html Wie die Flüchtlingshilfe Jüterbog e.V. auf seiner Homepage mitteilt, wird das für den 24.10. geplante Forum in den kommenden Frühsommer erschoben. Die "Flüchtlingshilfe bedauert diesen Schritt sehr und schreibt dazu: "Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Teltow-Fläming nicht zwingend zur Absage der Veranstaltung führt, möchten wir jedes Risiko für die erwarteten 100 Teilnehmer*innen ausschließen."

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Hier finden Sie die ursprüngliche Einladung, sowie alle Informationen zum Forum, dass dann hoffentlich unter besseren äußeren Bedingungen veranstaltet werden kann:

Es ist jetzt im Herbst 2020 genau fünf Jahre her, dass es eine neue Zuwanderung nach Deutschland und eben auch in unseren Landkreis Teltow-Fläming gab. Die Flüchtlingshilfe Jüterbog will dies zum Anlass nehmen, um zurückschauen, die derzeitige Situation zu betrachten und Ausschau zu halten, was wir bis 2025 erreichen wollen.

Bei dieser Veranstaltung sollen Geflüchtete zu Wort kommen, aber auch Ärzte, Vertreter von Schulen, Kindergärten, Firmen, usw. Es wird den Videobeitrag eines Historikers (Prof. Jan Plamper ,London) geben, der ein Buch über die Geschichte der Zuwanderung nach 1945 in Deutschland geschrieben hat und einen Videobeitrag der Journalistin und Netzaktivistin Kübra Gümüsay, Hamburg über „Heimat in Zeiten von Wandel, Umbrüchen und Migration“.

Es soll an Thesentischen diskutiert werden und zum Abschluss mit Musik und internationalem Essen auch Zeit für Begegnungen sein. Das Ziel der Veranstaltung ist nicht, eine einheitliche Meinung zum Verlauf, zum Effekt und zur künftigen Entwicklung von Zuwanderung nach Deutschland herzustellen, sondern einen offenen Dialog anzubieten und dabei mit Zugewanderten an einem Tisch zu sitzen, mit ihnen gemeinsam zu diskutieren.

Es ist unser Wunsch, dass dieses Forum dazu beiträgt, das Zusammenleben im ganzen Land und eben auch in unserem Landkreis gut und besser zu gestalten. Gemeinsam daran zu arbeiten, dass unsere Kommunen sich wirtschaftlich stark aufstellen, kulturell vielfältig entwickeln und Orte sind, an denen Menschen gern leben und andere gern als Gäste kommen: Darum geht es.

Das Forum findet am 24. Oktober von 15 bis 19 Uhr in der Wiesenhalle in Jüterbog statt. Sie bietet unter Hygiene-Abstandsregeln Platz für mindestens 100 Menschen.

Thesentische:
  • Konflikte sind ein Zeichen gelungener Integration.
  • Vielfalt in der Stadt ist anstrengend und bereichernd.
  • Heimatverbunden und weltoffen – Jüterbog braucht beides.
  • Zuwanderung und Neues bringen einer Kommune Wohlstand und Fortschritt.
  • Jede*r nach seiner Façon – mit gegenseitigem Respekt!
  • Integration heißt nicht Anpassung.
  • Offenheit und Integration bedingen sich gegenseitig.

Quelle: Kirchengemeinde St. Nikolai Jüterbog

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Weitere Informationen:

Plakat Forum Integration 24.10.2020

Webseite der Flüchtlingshilfe Jüterbog

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Fri, 23 Oct 2020 10:21:00 +0200
Für Vielfalt, Wertevermittlung und Zusammenhalt https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/fuer-vielfalt-wertevermittlung-und-zusammenhalt.html Erklärung des Evangelischen Kirchenkreises Zossen-Fläming zur Vertragskündigung zwischen der Gemeinde Rangsdorf und der Kirchengemeinde Groß Machnow über die Trägerschaft von Hort und Kita in Groß Machnow

Am 29. September hat die Gemeindevertretung von Rangsdorf mehrheitlich beschlossen, dass die bereits ausgesprochene Kündigung des Trägervertrages mit der Kirchengemeinde Groß Machnow/Klein Kienitz bestehen bleibt und zum 31. August 2021 enden soll. Der Evangelische Kirchenkreis Zossen-Fläming bedauert es sehr, dass damit die seit langem erfolgreiche Trägerschaft der Kirchengemeinde für die Kita „Knirpsenland“ und den Hort „Lummerland“ in Groß Machnow voraussichtlich im kommenden Jahr enden wird.

Trotz der Entscheidung der Gemeindevertretung Rangsdorf will sich die Evangelische Kirche in der Region nicht aus ihrem sozialen Auftrag zurückziehen. Sie befürwortet in Rangsdorf und anderen Orts ein breites Bildungsangebot auch im Bereich frühkindlicher Erziehung, das auch der verfassungsrechtlich garantierten weltanschaulichen Neutralität des Staates entspricht.

Die Zahl von Bildungseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft in der Region sieht der Kirchenkreis dabei sogar als ausbaufähig an. Insofern hat der Kirchenkreis mit Superintendentin Dr. Katrin Rudolph die Kirchengemeinde in ihrem Bestreben sehr unterstützt, eine Fortsetzung der evangelischen Trägerschaft für die genannten Einrichtungen in Groß Machnow zu gewährleisten. „Evangelische Kitas stehen für Vielfalt, Wertevermittlung und Zusammenhalt. Unsere Erzieherinnen und Erzieher sind kompetente Ansprechpartner, um die großen Fragen des Lebens kindgerecht zu vermitteln und Raum für Antworten zu geben. Unser Trägerverband bietet dazu den professionellen Rahmen“, so die Superintendentin.

Mit dem Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen Süd war und ist ein professionell arbeitender Partner bereit, dabei in die Verantwortung zu gehen. Der Verband übernimmt die Verwaltung von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft im Süden Berlins sowie Kirchenkreis Zossen-Fläming. Zudem berät er die Mitarbeitenden der Einrichtungen in juristischen Fragen sowie des Kinderschutzes fachlich.

Derzeit sind 29 Kitas sowie sechs Familienzentren Mitglied im Verband, aus dem Kirchenkreis Zossen-Fläming gehören neben den Groß Machnower Einrichtungen die Evangelische Invitas-Kita Mahlow, die Ev. Kindertagesstätte Luckenwalde, sowie die Ev. Kita Amalienstift in Dahme/Mark dazu. Insgesamt gibt es derzeit im Gebiet des Kirchenkreises Zossen-Fläming sechs evangelische Kitas, einen Hort sowie zwei Grundschulen in kirchlicher Trägerschaft.

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Mon, 12 Oct 2020 07:34:00 +0200
Innovation und Improvisation: Jugendliche und Kinder für die Orgel begeistern https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/innovation-und-improvisation-jugendliche-und-kinder-fuer-die-orgel-begeistern.html Jüterbog, 8.10.2020 - In Jüterbog ist nach zweieinhalb intensiven Tagen das erste landeskirchliche Orgelsymposium zu Ende gegangen. Über 100 Kirchenmusiker*innen aus ganz Deutschland kamen zusammen, um in zahlreichen Workshops Konzepte kennenzulernen, die Kinder und Jugendliche für die Orgel begeistern sollen, Es ging um neue Orgelliteratur, Improvisationsworkshops, Popmusik und natürlich um viel Musik an den historisch besonders wertvollen Orgeln Jüterbogs.

Einzigartig war auch die Vorstellung des Projekts "Digitale Orgel" durch den Hausherren und Initiator des Symposiums KMD Peter-Michael Seifried. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Orgelbaufirma Kisselbach aus Kassel. Die digitale Orgel ermöglicht Unterricht über die Distanz, nicht nur in Coronazeiten von Vorteil, sondern gerade im ländlichen Raum nützlich. Die Orgeln an unterschiedlichen Orten sind via Internet miteinander verbunden. Über "Zoom" halten Lehrer*in und Schüler*in miteinander Kontakt. Außerdem wird der Ton mittels hochwertiger Tontechnik übertragen. So könnte sogar jemand aus der Ferne einspringen, wenn vor Ort keine Organist*in für den Gottesdienst zur Verfügung steht.

Improvisation war beim Symposium auch in anderer Hinsicht gefragt. Die Niederländerin Lydia Vroegindeweij musste ihren Vortrag zu ihrem Projekt "Doe-Orgel" via Zoom halten, weil sie coronabedingt nicht nach Jüterbog reisen konnte. Für Kinder ließ die Unternehmerin und Verlegerin eine spezielle Orgel entwickeln, die sie unter Anleitung selbst zusammenbauen und spielen können. Inzwischen konnte sie damit bereits tausende Kinder für die Technik und den Klang von Orgeln begeistern.

Mal meditativ ausklingend, wie am Dienstagabend, mal ein Feuerwerk an Improvisationskunst: Die hochkarätigen Organistinnen und Organisten gaben an der Rühlmann-Orgel der Nikolaikirche alles, um das Publikum zu begeistern. Besonders eindrücklich war aber auch das kleine Konzert des Harmonium-Spezialisten Jörg Walter (Berlin), der dem besonderen Instrument ungeahnte Klänge entlocken konnte. 

Dabei hatten die Teilnehmenden auch die Möglichkeit im Vorbeigehen, die mittelalterlichen Charme verbreitende historische Altstadt Jüterbogs kennenzulernen. Denn zu den Veranstaltungsorten Liebfrauenkirche, Mönchenkloster, Goethe-Schiller-Gymnasium, Abtshof und St. Nikolai-Kirche ging es hin und her quer durch das Stadtzentrum.

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Thu, 08 Oct 2020 17:05:34 +0200
Orgelstadt Jüterbog – Nachwuchs trifft Kirchenmusik https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/orgelstadt-jueterbog-nachwuchs-trifft-kirchenmusik-1.html Jüterbog - Vom 6. bis zum 8. Oktober 2020 findet in der Orgelstadt Jüterbog das größte Treffen hauptberuflicher Kirchenmusikerinnen und Musiker in Deutschland statt. Rund achtzig junge und erfahrene Teilnehmende, zwanzig Dozentinnen und Dozenten sowie Konzertierende werden die brandenburgische Kleinstadt im Landkreis Teltow-Fläming drei Tage lang zur kirchenmusikalischen Metropole machen.

Das Orgelsymposium „Jühh“ – Orgelnachwuchs? Zukunftsmusik?“ ist eine Kooperation zwischen der Stadt Jüterbog, der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg- schlesische Oberlausitz und dem regionalen kirchenmusikalischen Kompetenzzentrum Jüterbog. Die St. Nikolaigemeinde ist mit ihren acht restaurierten Orgeln aus vier Jahrhunderten Gastgeberin.

Eröffnet wird das Treffen am Dienstag um 15 Uhr in der Aula des Schiller Gymnasiums durch Bürgermeister Arne Raue und Landrätin Kornelia Wehlan sowie mit Grußworten von Bischof Christian Stäblein und Landeskirchenmusikdirektor Gunter Kennel. Die Andacht hält Superintendentin Katrin Rudolph.

Auf dem dreitägigen Programm stehen neben Workshops und Diskussionsveranstaltungen auch Führungen für fünf Schulklassen zum Instrument des Jahres 2021 – der Pfeifenorgel. Beteiligt an dem Treffen sind zudem staatliche Schulen und das Kulturquartier Mönchenkloster.

Am Dienstag- und Mittwochabend laden die evangelischen Kirchen Jüterbogs zwischen 19:00 und 22:30 Uhr alle Interessierten zu öffentlichen Orgelkonzerten ein. Der Eintritt ist frei.

Konzerte zum Orgelsymposium - „Jühh“ –Orgelnachwuchs? Zukunftsmusik?“
Dienstag, 06.10. und Mittwoch, 07.10., jeweils 19:00 - ca. 22:30, der Eintritt ist frei

  • St. Nikolaikirche, Nikolaikirchstraße, 14913 Jüterbog
  • Liebfrauenkirche, Am Dammtor, 14913 Jüterbog
  • Abtshof, Planeberg 71, 14913 Jüterbog

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Quelle: Pressestelle EKBO, 1.10.2020

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Thu, 01 Oct 2020 16:16:53 +0200
Kirchenkreis sucht neue Jugendpfarrer*in https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kirchenkreis-sucht-neue-jugendpfarrerin.html Im Evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming ist die Kreispfarrstelle für Jugendarbeit zum 16. November 2020 mit 100 Prozent Dienstumfang für die Dauer von sechs Jahren zu besetzen. 

Wöchentlich treffen sich in Konfirmandinnen- und Konfirmandengruppen und Jungen Gemeinden cirka 300 Jugendliche. Jährlich lassen sich 20-30 Jugendliche als Teamer*innen für die Jugendarbeit schulen. Höhepunkte in der Arbeit mit Jugendlichen sind das kirchenkreisweite Konficamp, Jugendgottesdienste und  der Bandabend „Third Friday“. Eine Jugendkirche als besonderer Identifikationspunkt und als Experimentierfeld ist im Aufbau begriffen.

Dafür wird eine Pfarrer*in oder ordinierte Gemeindepädagog*in gesucht, die diese Arbeit organisiert, eigene Impulse setzt und die Fachaufsicht über die Mitarbeitenden der kreiskirchlichen Jugendarbeit inne hat. Ein technisch gut ausgestattetes Büro soll in Luckenwalde oder Jüterbog zur Verfügung gestellt werden. 

Zur vollständigen Stellenausschreibung gelangen Sie hier. 

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Mon, 28 Sep 2020 10:18:33 +0200
Kirchenkreis-Visitation hat begonnen https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kirchenkreis-visitation-hat-begonnen.html Mit der festlichen Wiederinbetriebnahme der Turley-Orgel in Frankenfelde (Luckenwalde) am 27. September wurde nicht nur die aufwendige, denkmalgerechte Restauration einer besonderen Orgel gefeiert. Gleichzeitig wurde mit dem Gottesdienst, bei dem Bischof Christian Stäblein die Predigt hielt, auch die diesjährige Kirchenkreis-Visitation eröffnet. 

Erstmals wird dabei nicht mehr eine Kirchengemeinde oder ein Pfarrsprengel visitiert, sondern ein kreiskirchliches Arbeitsfeld. In der sogenannten Querschnittsvisitation wird in diesem Jahr die Kirchenmusik unter die Lupe genommen. 

Superintendentin Katrin Rudolph wird dabei unter anderem von Landeskirchenmusikdirektor Prof. Dr. Gunter Kennel, Kirchenmusikdirektor Günter Brick (Studienleiter für die kirchenmusikalische Aus- und Fortbildung) sowie Mitgliedern des Kreiskirchenrates unterstützt. 

Exemplarisch werden dabei musikalische Gruppen, Gottesdienste und Konzerte in verschiedenen Regionen des Kirchenkreises besucht. Am 3.10. ist zudem ein Bläserworkshop in Luckenwalde geplant, geleitet von Kreisposaunenwart Pfr. Matthias Wolf und Landesposaunenwart Michael Dallmann. 

Am 25. Oktober schließt die Visitation mit einem Gottesdienst in der St. Sebastian-Kirche Baruth/Mark ab. 

Der Kreiskirchenrat hat zudem beschlossen, dass in Zukunft im Wechsel Regionen des Kirchenkreises und kreiskirchliche Arbeitsgebiete visitiert werden.

Das Wort Visitation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet einfach Besuch. In der Evangelischen Kirche sind Visitationen ein wichtiges Instrument zur Weiterentwicklung kirchlichen Lebens in den Gemeinden und Kirchenkreisen. 

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Mon, 28 Sep 2020 10:10:00 +0200
Bischof beeindruckt vom kirchlichen Leben in der Region https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/bischof-beeindruckt-vom-kirchlichen-leben-in-der-region.html Nicht nur die warme Septembersonne schien beim Antrittsbesuch von Bischof Christian Stäblein im Kirchenkreis Zossen-Fläming. Genauso warmherzig wurde er bei unterschiedlichen Terminen in der Region empfangen. Los ging es am frühen Morgen in der Hörspielkirche Prensdorf (Gemeinde Dahmetal). Hier ging es beispielhaft darum, wie eine sanierte Kirche mit Leben gefüllt werden kann. Und das Konzept "Hörspielkirche", bei dem sogar Nicht-Kirchenmitglieder aus dem Dorf mitarbeiten, kommt gut an.

“Öffnet die Türen, auf das unser Haus voll werde!”, dieser Leitspruch wird tatkräftig umgesetzt. Regelmäßig werden nach der Sanierung 2018 in den Sommermonaten Hörspiele für Groß und Klein angeboten, kommen Schulklassen und Hortgruppen vorbei, toben in und um die Kirche und kommen beim Hören eines Hörspiels ganz bei sich an, erzählen die Prensdorfer.

Und täglich ist die Kirche geöffnet. Und die Prensdorfer haben sich auch für die Besichtigung etwas besonderes einfallen lassen. So wurde professionelle Technik angeschafft, Orgelmusik aufgenommen, erklärende Texte von Pfarrerin Rostalsky aufgezeichnet. Selbst flämisches Platt, von einem Schüler gesprochen, ist zu hören. Das ganze kann per Tastendruck je nach Lust und Laune abgespielt werden. 

"Die Fläming-Skate geht mitten durch unser Dorf, und die Menschen schauen sich die Kirche einfach an", so ist zu erfahren. Dokumentiert wird dies durch das Gästebuch. Da haben sich sogar Menschen aus Frankfurt am Main und Polen eingetragen. 

Ein echter Erprobungsraum sei das, sagte Bischof Stäblein beeindruckt. Da schlossen die ersten Erfahrung im in der Region im Aufbau begriffenen Projekt "Missionarische Erprobungsräume" direkt an. Pfarrerin Ly Dang, die dafür in der Region arbeitet, hat in der kurzen Zeit schon viel bewegt. Gemeindekirchenräte sind mit auf den Weg genommen worden, und in der Kirche Wiepersdorf, direkt neben dem Künsterschloss gelegen, sind Gebetsstationen errichtet worden. Da gibt es sogar einen Mülleimer, in dem der Ballast des Lebens abgelegt werden kann. Und die Stufen zur hohen Empore sind in Regenbogenfarben beklebt worden. Zwei Tage die Woche ist die Kirche nun wieder geöffnet, und vor kurzem gab es in der Kirche sogar ein Konzert mit Künstlern, die im Schloss zusammenkommen. Eine Kooperation, die auf jeden Fall weiter ausgebaut werden soll. 

Ebenso, wie der Yoga-Kurs im benachbarten Gräfendorf, der vergangene Woche zum ersten Mal zusammenkam, angeleitet von einer ausgebildeten Lehrerin, die christliche Spiritualität mit Yoga verbindet und aus Bremen per Video zugeschaltet ist. 

Nach dieser ersten intensiven Begegnung ging es weiter nach Baruth/Mark, wo Revierförster Tobias Schramm und der Landeskirchliche Referent für land- und Forstwirtschaft Martin Czarnowski über die Situation rund um den Kirchenwald berichteten. So erfuhr Christian Stäblein, dass im Kirchenkreis Zossen-Fläming rund 900 Hektar Waldgebiete in kirchlicher Verantwortung liegen, rund 10 Prozent aller kirchlichen Waldflächen in der EKBO. Damit ist der Kirchenkreis Zossen-Fläming der waldreichste in der Landeskirche, jedenfalls im Blick auf die kirchlich bewirtschafteten Flächen. Die sind allerdings ziemlich zerstückelt und auch von unterschiedlicher Qualität Über 270 solcher Flächen gibt es in der Region, die Waldgebiete um Paplitz und Merzdorf sind dabei die mit 170 Ha. die größten und auch die vielseitigsten. 

Gezeigt wurde ein mit Wildzaun versehenes Waldgebiet, wo inzwischen neben dem dominierenden Kiefernbestand seit zehn Jahren auch Laubbäume wachsen, die sich selbst ausgesät haben. Ein optimaler Zustand, denn so können die Bäume tiefere Wurzeln treiben, was sie widerstandsfähiger macht, wie Revierförster Schramm erklärt.  

Überhaupt gehe es ohne teure Wildzäune nicht, denn der Wildbestand in den Wäldern ist viel zu hoch. Direkt neben dem Zaun konnten Eichentriebe besichtigt werden, die vom Rehwild abgeknabbert wurden und deshalb auch nach Jahren nicht größer werden.

Ein weiteres Problem ist die andauernde Trockenheit, die inzwischen auch den robusten Monokulturen, auch der Kiefer zu schaffen macht. Wenige Meter weiter konnte der Besuch aus Berlin sehen, wie die ersten Kiefern absterben.

Der Mitarbeitende der Kirchlichen Waldgemeinschaft Mittelbrandenburg verbreitet dennoch keinen Pessimismus. "Der Wald wird sich verändern, aber ich bin zuversichtlich, dass es auch in 100 Jahren noch Wald geben wird", sagt Tobias Schramm.

Mit dazu beitragen soll auch eine ökologische Bewirtschaftung, zu der auch die Pflege einer Streuobstwiese am Waldrand bei Paplitz gehört. Erst im August wurden in einer Aktion junge Apfelbäume gepflanzt und Altholz beschnitten. Der Revierförster wünscht sich mehr Besuche von Schulklassen und Waldgottesdienste, damit das Bewusstsein für den Wald wächst.

Am Nachmittag traf sich Bischof Stäblein dann mit den Beauftragten des Kirchenkreises für die verschiedenen Arbeitsgebiete in Zossen. In den Gesprächen mit Superintendentin Katrin Rudolf, Kreiskantor Peter Michael-Seifried, Kreisjugendpfarrerin Julia Daser, Flüchtlingspfarrer Hartmut Hochbaum und Öffentlichkeitsbeauftragten Friedemann Düring wurden noch einmal das vielfältige Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen skizziert: Die Möglichkeiten, durch Befähigung ehrenamtlicher und nebenberuflich Tätiger, die Qualität kirchlichen Lebens unter den besonderen Bedingungen des ländlichen Raums skizziert. Berichtet wurde von einer intensiven kirchenmusikalischen Ausbildung in Jüterbog, die einhergeht mit der denkmalgerechten Restaurierung von Orgelinstrumenten in den Dorfkirchen, ebenso vom Aufbau einer Jugendkirche, vermutlich stationär in Zossen. Ein Thema war auch die intensive Betreuung von Geflüchteten und deren Integration in die Kirchengemeinden in der Region, von der Pfarrer Hochbaum erzählte. Hervorgehoben wurden auch hier die vielfältigen Möglichkeiten, Dinge auszuprobieren, aber auch das Risiko mitgetragen wird, dass Manches am Ende nicht aufgeht. 

Zum Abschluss des Tages standen noch Gespräche mit dem Team der Notfallseelsorge im Landkreis Teltow-Fläming auf dem Programm. Ein Arbeitsfeld, in dem ehren- und hauptamtlich Tätige gemeinsam einen wichtigen Dienst für die in Not geratenen Menschen tun. Es steht exemplarisch für ein gelingendes Kooperationsprojekt mit nichtkirchlichen Akteuren im Kirchenkreis. 

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Wed, 23 Sep 2020 08:00:00 +0200
Zwei Orgeleinweihungen an einem Tag https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/zwei-orgeleinweihungen-an-einem-tag.html Am Sonntag, 27.9. werden im Kirchenkreis gleich zwei Orgeln nach aufwändiger Restaurierung wieder ihrer Bestimmung übergeben. 

Los geht es in der Dorfkirche Frankenfelde um 15.30 Uhr mit einem Festgottesdienst zur Fertigstellung der historischen Turley-Orgel. Die Predigt hält Bischof Dr. Christian Stäblein (Berlin). 

1824 baute der junge Niemegker Orgelbauer Johann Friedrich Turley im Auftrag der Kirchengemeinde das Instrument mit 15 Registern. Es war das Erstlingswerk des Orgelbauers, und für eine Dorfkirche wies die Orgel schon damals eine erstaunliche Vielseitigkeit auf. Sie gehört heute zu den national bedeutsamen Kirchenorgeln, und so wurden die Restaurierungsarbeiten entsprechend finanziell gefördert. 

Nun kann dieses Klangerlebnis nach fast zweijähriger Reparatur durch die Orgelbauwerkstatt Karl Schuke GmbH Berlin wieder bewundert werden. 

Auch in Ihlow steht eine besondere Orgel, ein 1874 von August Ferdinand Wäldner (Halle/Saale) erbautes Instrument mit sieben Registern und einem Manual. Dass Wäldner sogar soweit im Niederen Fläming eine Orgel errichtet hat, überraschte sogar den Orgelbauer Benjamin Welde, der das Instrument nun wieder auf Vordermann gebracht hat. 

Nach zehnjähriger Pause wird die Orgel nun am 27.9. um 18.30 Uhr in einem musikalischen Festgottesdienst wieder erklingen. Die Predigt hält Superintendentin Dr. Katrin Rudolph (Zossen). 

Kreiskantor Peter-Michael Seifried freut sich ebenfalls über die Fertigstellungen, sagt aber auch: "Die beste Maßnahme zum Erhalt der Instrumente ist aber, dass sie regelmäßig bespielt werden". Deshalb wurde in den vergangenen Jahren in Jüterbog die kirchenmusikalische Ausbildung im ländlichen Raum aufgebaut. Und so stehen nun in beiden Orten auch jüngst ausgebildete, ehrenamtliche Organist*innen zur Verfügung, insbesondere für die Begleitung im Gottesdienst aber auch bei anderen Gelegenheiten. 

Weitere Informationen: Der Preisträger im Interview beim Teltowkanal.

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Mon, 21 Sep 2020 08:00:00 +0200
Bischof Christian Stäblein besucht den Kirchenkreis https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/bischof-christian-staeblein-besucht-den-kirchenkreis.html Am Dienstag, den 21.9. wird Landesbischof Dr. Christian Stäblein zum ersten mal offiziell den Kirchenkreis Zossen-Fläming besuchen. Dabei steht ein umfangreiches Programm auf der Tagesordnung.

So wird sich der Bischof in der Hörspielkirche Prensdorf (Gemeinde Dahmetal) über das einzigartige Konzept vor Ort informieren. Außerdem wird Pfarrerin Ly Dang das Projekt Missionarische Erprobungsräume in der Region erläutern. 

Anschließend geht es weiter in den Kirchenforst nach Paplitz, wo der landeskirchliche Referent für Forst- und Landwirtschaft, Martin Czanowski sowie Kirchenförster über die Situation kirchlicher Wälder in der Region berichten werden. 

Am Nachmittag stehen dann in Zossen Gespräche mit den kreiskirchlich Beauftragten sowie der Notfallseelsorge im Landkreis Teltow-Fläming auf dem Programm. 

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Thu, 17 Sep 2020 07:40:00 +0200