www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/ Newsmeldungen de www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kkzf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 22 Feb 2021 15:16:30 +0100 Neues Modul auf der Kirchenkreis-Webseite https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/neues-modul-auf-der-kirchenkreis-webseite.html Nach der Umstellung auf das modernere Design ist nun ein weiteres Modul auf der Kirchenkreis-Webseite hinzugekommen. 

Auf der Seite  www.kkzf.de/kirchengemeinden ist nun eine HTML-gestützte Karte der Region programmiert worden, die das Auffinden von Informationen zu einzelnen Kirchengemeinden erleichtern soll. 

Nutzer*innen können per einfachem Mouse-Klick auf den Ort der Wahl, die dazugehörige Unterseite zu den jeweiligen Kirchengemeinden aufrufen. Dort stehen dann wie gewohnt, Kontaktdaten zu Ansprechpersonen, die aktuellen Gemeindebriefe und Informationen zu den Kirchen des Pfarrsprengels/der Kirchengemeinde. 

Probieren Sie es aus! Wir wünschen viel Freude mit dem neuen Modul. 

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Mon, 22 Feb 2021 15:16:30 +0100
Landessynode hat wichtige Ämter der Kirche neu besetzt https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/landessynode-hat-wichtige-aemter-der-kirche-neu-besetzt.html Die EKBO hat eine neue Kirchenleitung. Die neue Synode der Landeskirche wählte bei der konstituierenden Tagung zum Beginn ihrer sechsjährigen Amtszeit am Donnerstag zwölf Mitglieder des Kirchenparlaments in das 19-köpfige Leitungsgremium.

Auch die fünf künftigen Mitglieder der Landeskirche in der bundesweiten Synode der EKD wurden gewählt, darunter die brandenburgische FDP-Vorsitzende und frühere FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg.

Zum Vertreter der Landeskirche im Diakonischen Rat, dem Aufsichtsgremium des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, wurde der Sozialrichter und frühere Präsident des brandenburgischen Verfassungsgerichts, Jes Möller, gewählt.

Aus dem Kreis der 16 Kandidierenden für die Kirchenleitung wurden per Video-Konferenz fünf Frauen und sieben Männer gewählt. Darunter sind zwei Juristen, mehrere Ingenieure, ein Landwirt und eine IT-Expertin. Vorsitzender der Kirchenleitung ist Bischof Christian Stäblein. Sein Stellvertreter ist der neue Präses Harald Geywitz, der am Mittwochabend zum Vorsitzenden der Landessynode gewählt wurde.

Die Kirchenleitung führt die Beschlüsse der Landessynode aus und nimmt deren Aufgaben wahr, wenn das Kirchenparlament nicht versammelt ist. Die Synode tagt in der Regel zweimal im Jahr. Zu den Aufgaben der Kirchenleitung gehört unter anderem die Aufsicht über die Kirchenverwaltung, das Konsistorium, sowie über die Kirchenkreise und Kirchengemeinden. Neben Bischof und Präses gehören auch Pröpstin Christina-Maria Bammel, Konsistorialpräsident Jörg Antoine sowie die Generalsuperintendentinnen aus Berlin und Görlitz und der Potsdamer Generalsuperintendent von Amts wegen der Kirchenleitung an.

In der EKD-Synode wird die Landeskirche neben Teuteberg auch von der Direktorin der Evangelischen Akademie zu Berlin, Friederike Krippner, der Steuerberaterin Martina Heyde, dem Superintendenten des Kirchenkreises Oderland-Spree, Frank Schürer-Behrmann, und Béla Dörr, dem Vorsitzenden der evangelischen Jugend der Landeskirche vertreten. Zu den neu gewählten Stellvertretern gehört der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Martin Hikel.

Auch die ständigen Ausschüsse und der Ältestenrat des Kirchenparlaments wurden am Donnerstag neu gewählt. Auf der Tagesordnung standen auch einige weitere Wahlen in Ämter und Gremien. Nach dem Abschluss der Plenartagung am Donnerstag stehen am Freitag die konstituierenden Sitzungen der neu gewählten Ausschüsse und Gremien auf dem Programm.

Die Amtszeit des neuen Kirchenparlaments läuft bis 2026. Die 108 Synodalen vertreten rund 890.000 evangelische Christen in gut 1.100 Gemeinden in Berlin, Brandenburg und der ostsächsischen Region Görlitz. 74 Mitglieder des Kirchenparlaments kommen aus den 25 Kirchenkreisen. Bischof, Pröpstin, Konsistorialpräsident sowie die beiden Generalsuperintendentinnen und der Generalsuperintendent gehören der Synode von Amts wegen an. Die Synode ist das oberste Leitungsgremium der Landeskirche. Sie entscheidet unter anderem über Kirchengesetze. Die nächste reguläre Synodentagung ist am 16. und 17. April geplant.

Quelle: www.ekbo.de/synode

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Mon, 22 Feb 2021 11:40:53 +0100
Neue Landessynode beginnt Amtszeit digital https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/neue-landessynode-beginnt-amtszeit-digital.html Die neue Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz beginnt ihre konstituierende Tagung am kommenden Mittwoch.

Zum Auftakt der dreitägigen Online-Beratungen soll am Mittwochabend zunächst das Vorsitzendenamt des Kirchenparlaments neu besetzt werden. Kandidaten sind Fabian Eidtner aus Berlin, Richter am Verwaltungsgericht Potsdam, und Harald Geywitz aus Potsdam, der für die Telefónica-Repräsentanz in Berlin arbeitet. Weitere Kandidaturen aus der Mitte der Synodalen sind möglich. Nach der Präseswahl soll auch über die Stellvertretungen entschieden werden. Auf der Tagesordnung der neuen Synode stehen vor allem Wahlen für verschiedene Ämter und Gremien.

Die Amtszeit des Kirchenparlaments läuft von 2021 bis 2026. Die Zahl der Synodalen wurde von 114 auf 108 verringert. Ausgeschieden sind unter anderem die Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität, Sabine Kunst, und die frühere Bundesbauministerin Irmgard Schwaetzer.

Neu im Kirchenparlament ist unter anderem der frühere Präsident des brandenburgischen Verfassungsgerichts, Jes Möller. Der 59-jährige Jurist, der sich in der DDR in der kirchlichen Friedens- und Umweltbewegung engagierte und 1990 Abgeordneter der Sozialdemokraten in der letzten DDR-Volkskammer war, wurde in die neue Synode berufen. Er ist seit 2019 Vorsitzender Richter am Landessozialgericht Berlin-Brandenburg.

Landessynodale des Kirchenkreises Zossen-Fläming sind Uwe Schüler (Mahlow); Frank Peschel (Jüterbog) und Pfarrer Karsten Weyer (Dahlewitz-Diedersdorf).

Quelle: Evangelischer Pressedienst, 14.2.2021

Weitere Informationen zur Landessynode finden Sie hier.

Zum Livestream der Synode gelangen Sie hier.

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Mon, 15 Feb 2021 09:16:34 +0100
Soviel du brauchst https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/soviel-du-brauchst.html Die christliche Tradition des Fastens ist die ideale Möglichkeit innerlich einzukehren - sei es allein oder gemeinsam mit anderen. Mit dem Klimafasten sollen Menschen eingeladen werden, über den Tellerrand zu schauen und zu erleben, wie wohltuend es sein kann, Überflüssiges über Bord zu werfen und damit auch das Klima zu schützen. Über sieben Wochen hinweg werden Anregungen gegeben, wie man und frau z.B. anders: einkaufen, unterwegs sein, weniger Energie und Wasser verbrauchen kann, um so einen Beitrag zur Verkleinerung Ihres ökologischen Fußabdrucks und zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

Begleitend dazu steht eine Fastenbroschüre bereit, die Anregungen für die Fastenzeit gibt. Jede Woche steht dabei unter einem anderen Thema. Impulse zum eigenen Handeln können Sie auswählen und umsetzen oder Sie setzen sich Ihre ganz eigenen Schwerpunkte.

Bei der Aktion Klimafasten handelt es sich um eine kirchliche Initiative, die von den meisten evangelischen Landeskirchen in Deutschland getragen wird. 

Zur Fastenbroschüre gelangen Sie hier.

Weitere Infos: www.klimafasten.de

Quelle: Umweltbüro der EKBO. 

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Thu, 11 Feb 2021 16:22:34 +0100
Bischof Stäblein: „Wir vermissen jeden Einzelnen“ https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/bischof-staeblein-wir-vermissen-jeden-einzelnen.html Derzeit sterben jeden Tag rund 1.000 Menschen durch die Corona-Pandemie. „Das Sterben ist mitten in unseren Alltag gekommen“, so Bischof Christian Stäblein. „Es ist wichtig, dass wir eine Form des Gedenkens und Trauerns um die Verstorbenen finden.“

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz möchte in Andacht und Gebet der Toten gedenken. So regen die leitenden Geistlichen der Landeskirche an, dass die Kirchengemeinden eigene Andachtsformen entwickeln mögen, damit Trauernde einen Ort haben, um an ihre Verstorbenen zu erinnern. „Wir brauchen ein Ritual, das uns miteinander verbindet in der Trauer“, sagt Bischof Christian Stäblein. „Wir können gemeinsam ein Gebet sprechen, eine Kerze entzünden.“

Ab Freitag, den 29. Januar 2021, um 18 Uhr, wird die Landeskirche das Corona-Totengedenken in den Vordergrund stellen. So wird über Social Media und die Website ein Clip (www.ekbo.de/corona/andacht) zu sehen sein, in dem die leitenden Geistlichen der Landeskirche an verschiedenen Orten, aber doch verbunden der Toten gedenken. Beteiligt sind Bischof Christian Stäblein, Generalsuperintendent Kristóf Bálint aus dem Sprengel Potsdam, Generalsuperintendentin Theresa Rinecker aus dem Sprengel Görlitz, Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein aus dem Sprengel Berlin und Pröpstin Christina-Maria Bammel.

In den folgenden Wochen wird Bischof Christian Stäblein jeden Freitag um 18 Uhr über die Social Media Kanäle der Landeskirche für die Toten und Trauernden zu beten. „Wir vermissen jeden Einzelnen, jede Einzelne und glauben sie in Gottes Liebe geborgen.“ Bischof Stäblein zeigt sich erfreut, dass es zahlreiche Initiativen für ein gemeinsames Gedenken an die Toten der Pandemie gibt, etwa die Aktion #lichtfenster, bei der freitags zum Anbruch der Dunkelheit eine Kerze in das Fenster stellt.

Quelle: Pressestelle EKBO, 29.1.2021

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Fri, 29 Jan 2021 11:38:16 +0100
Damit Schicksale begreifbar werden https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/damit-schicksale-begreifbar-werden.html Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von Sowjetsoldaten befreit. Heute wird an diesem Tag an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht, an die rund sechs Millionen ermordeter Juden, an Sinti und Roma, an das Schicksal von Menschen mit Handicap und anderer verfolgter Gruppen. 

Die St. Anna-Kirchengemeinde Löwenbruch rückt dabei in einer Online-Andacht das Schicksal von Zwangsarbeiter*innen in Genshagen bei Ludwigsfelde in den Mittelpunkt, die in den damaligen Daimler-Benz Werken unter unmenschlichen Bedingungen die Produktion am Laufen halten mussten. Viele der damals eingesetzten Arbeiter*innen wurden später im KZ Ravensbrück ermordet. Die Andacht ist auf dem Kirchenkreis-Youtube-Kanal veröffentlicht. 

Auch die St. Nikolai-Kirchengemeinde Jüterbog widmet sich im Kirchenradio am 27.1. von 17 bis 22 Uhr dem Gedenktag, mit jüdischen Liedern, Texten, Gedichten und Andachten. Den gesamten Tag über werden stündlich Personen näher vorgestellt, die auf einem der Stolpersteine im Landkreis Teltow-Fläming geehrt worden sind. Man wolle damit Schicksale von Menschen begreifbar werden lassen. Gesendet wird in der Region um Jüterbog auf der UKW-Frequenz 90.6 sowie online. Die ausführliche Progammvorschau finden Sie hier.

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Wed, 27 Jan 2021 09:43:03 +0100
Neue Stellenausschreibungen im Süden des Kirchenkreises https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/neue-stellenausschreibungen-im-sueden-des-kirchenkreises.html Im Süden des Evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming sind zwei Stellen ganz unterschiedlicher Art zu besetzen. Im neu gebildeten Pfarrsprengel Nuthe-Fläming, in der Region um Jüterbog wird ein/e Referent*in der Geschäftsführung gesucht. Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet und als Teilzeitstelle mit 20 Wochenstunden ausgeschrieben. 

Außerdem suchen die Kirchengemeinden in der benachbarten Region 6 (Dahme/Mark und Niederer Fläming) suchen eine/n gemeindepädagogische/n Mitarbeiter*in für die Arbeit mit Kindern und Familien. Der Beschäftigungsumfang dieser Stelle beträgt 100 Prozent, wobei 50 Prozent davon befristet sind. 

Zu den ausführlichen Stellenausschreibungen gelangen Sie hier. 

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Mon, 25 Jan 2021 14:41:29 +0100
Jugendkirche hat ein eigenes Logo https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/jugendkirche-hat-ein-eigenes-logo.html Der Runde Tisch zur Jugendkirche und Projektverantwortliche Nikola Bücholz hatte keine einfache Entscheidung zu treffen: Zehn Entwürfe wurden eingereicht und 196 Jugendliche beteiligten sich an der Abstimmung. Alle eingereichten Entwürfe sind auf dem Instagram-Kanal der Jugendlichen einzusehen.

Gewonnen ein Entwurf mit grafisch klaren Linien, und modernen Farben auf schwarzem Untergrund. Der oder die Gewinner*in möchte dabei anonym bleiben und hat den Siegerpreis (ein Gutschein) für das Projekt gespendet.

Den Name "The Crib" (die Krippe) hatten engagierte Jugendliche aus dem Kreisjugendkonvent und darüber hinaus bereits zu einem früheren Zeitpunkt beschlossen. 

Geplant wird die Jugendkirche in Zossen in der Nähe des Bahnhofs. Dafür müssen noch letzte Vertragsgespräche abgeschlossen werden, bevor die notwendigen Umbaumaßnahmen hoffentlich im Frühjahr beginnen können. 

Weitere Infos zum Projekt Jugendkirche finden Sie hier.

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Wed, 20 Jan 2021 09:49:11 +0100
Wir lassen von uns hören https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/wir-lassen-von-uns-hoeren-2.html Von Uli Schulte Döinghaus, "Die Kirche", Ausgabe 2, 17.1.2021

Eine kleine Weile hat es gebraucht, bis sich das neue Angebot herum­gesprochen hat. „Wir lassen von uns hören!“ war auf Litfaßsäulen in Jüterbog (Kirchenkreis Zossen-Fläming) zu lesen. Dort ging im Juli 2020 das Kirchenradio auf Sendung. Auf der Frequenz 90,6 gibt es für die Stadt und das nähere Umland rund um die Uhr Programm.

Fans in nah und fern

Neben den auffälligen Plakaten halfen Zeitungsberichte in den lokalen Medien und vor allem Mund-zu-Mund-Propaganda, um das Kirchenradio bekannt zu machen. „Ältere Menschen hören uns gerne zu; wir haben viele Stammhörer in Senioren- und Pflegeeinrichtungen“, erzählt Pfarrer Tilemann Wiarda von der Kirchengemeinde St. Nikolai in Jüterbog. „Ihnen fällt es leicht, die Frequenz 90,6 auf ihrem Empfänger zu finden und zu programmieren. Und sie freuen sich, auf diese Weise die Predigten ‚ihres‘ Pfarrers zu hören.“ Wem ein UKW- oder ein Autoradio zu altmodisch ist, der kann das Kirchenradio auch übers Internet empfangen.

„Über das Internet hören uns auch Fans in Israel und in den Niederlanden zu“, freut sich die Theologiestudentin Christiane Zscherpel. „Und über die normale UKW-Radiofrequenz 90,6 erreichen wir Zuhörer in Jüterbog und Umgebung, die jetzt, in Pandemiezeiten, keine Gottesdienste oder Andachten in der Kirche besuchen können oder wollen“, ergänzt Pfarrer Wiarda. Die beiden gehören zu einem kleinen Team von engagierten Radiomachern. Sie stellen das Programm zusammen, übertragen Gottesdienste, lesen Psalmen und Gedanken vor, verbreiten Andachten über den Sender und singen Kirchenlieder unter der musikalischen Leitung von Kantor Peter-Michael Seifried.

Für die Technik sorgen Experten der örtlichen Firma OS-VT Veranstaltungstechnik unter Leitung von Oliver Schulze. Sie sind Betreiber einer kleinen Sendes­tation, die hoch oben im Turm der Nikolaikirche eingerichtet ist und über eine Antenne ein Programm ausstrahlt, das potenziell von 12000 Menschen empfangen werden kann. Das Kirchenradio ist in Jüterbog und in den Dörfern Markendorf und Fröhnden, die zur Kirchengemeinde gehören, zu empfangen sowie in Kloster Zinna, Niedergörsdorf, Borsigdorf und Oehna, mit denen künftig ein Pfarrsprengel gebildet wird.

Rund um die Uhr werden die Programminhalte als Sendeschleife („Loop“) immer wieder ausgestrahlt. Erstaunlich zügig wurden die Sendelizenzen (mit Auflagen) für diesen sogenannten Veranstaltungsrundfunk durch die Medienanstalt Berlin Brandenburg (MABB) und die Bundesnetzagentur genehmigt. Das war in diesem Sommer.

Neben dem kleinen Kernteam helfen auch andere Gemeindemitglieder mit; sie lesen nach und nach alle 150 Psalmen ein und sprechen ein paar persönliche Gedanken dazu Das Redaktionsteam bereitet es dann auf zur Ausstrahlung.

Wie geht die Finanzierung ab Februar weiter?

Wer als Konfirmandin oder Konfirmand mitmacht, kann das Punktekonto füllen – Punkte, die ansonsten etwa im Bereich Engagement mit dem Verteilen des Gemeindebriefes oder in der Mitarbeit im Verkündigungsdienst gesammelt werden. Neuerdings ist auch der Pfarrer der Nachbarkirchengemeinde Luckenwalde, Jonathan Steinker, immer mal wieder zu hören. Er hat mit anderen bereits die „Zahnputzandachten“ via Youtube ins Leben gerufen – kurze, aber intensive Gebete und Betrachtungen, die nicht länger dauern als ein paar Zahnputzminuten.

Die Finanzierung des klassischen UKW-Kirchenradios Jüterbog 90,6 (rund 50000 Euro) reicht zunächst noch ein paar Wochen, bis Ende Januar. Bis dahin wollen die Radiomacher rund um Pfarrer Wiarda neue Geldquellen erschließen, um mindestens bis zum Ende der Pandemie ein Programme über den Äther hörbar zu machen. In jedem Fall soll der Sendebetrieb über das Internet fortgesetzt werden.

Zum Kirchenradio Jüterbog gelangen Sie hier.
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Mon, 18 Jan 2021 09:48:45 +0100
Einsamkeit und Isolation https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/einsamkeit-und-isolation.html Die Mitarbeitenden des Corona-Seelsorgetelefons haben viel zu tun. „Covid-19 ist in den Gesprächen immer präsent. Der Lockdown funktioniert wie ein Brennglas“, sagt Pfarrer Justus Münster, Beauftragter der EKBO für Notfallseelsorge im Land Berlin. „Wir sind so etwas wie die Seelsorge-Feuerwehr.“ Alle im Team seien gut informiert über das Thema und könnten weiterführende Hilfe vermitteln. „Wir machen ein fokussiertes Gesprächsangebot für Menschen in der Krise und sind gut erreichbar.“

Auch die Kirchliche TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg führt in Pandemiezeiten sehr intensive Gespräche. Im Dezember 2020 verzeichnete sie rund 1.000 Anrufe mehr als im Vorjahr. „Das Thema Einsamkeit und Isolation nimmt immer mehr Raum ein“, sagt Uwe Müller, Mitarbeiter beim Diakonischen Werk und Leiter der TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg. Hinzu kämen familiäre Probleme, depressive Verstimmungen, Ängste, Stress, Ärger und Suizidalität. Die knapp 340 Ehrenamtlichen in Berlin, Cottbus, Frankfurt/Oder und Potsdam arbeiten in mehreren Schichten rund um die Uhr an den Telefonen ihrer jeweiligen Geschäftsstelle.

Seit März 2020 gibt es das Corona-Seelsorgetelefon als zusätzliche Anlaufstelle von der Kirchlichen TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg. Rund 43 ausgebildete Ehrenamtliche arbeiten derzeit dafür. Von März bis Dezember vergangenen Jahres führten sie über 2.600 Gespräche, zehn bis 15 am Tag, mit einer durchschnittlichen Gesprächsdauer von 30 Minuten.

Beim ersten Lockdown im März habe der Schwerpunkt auf konkreten Ängsten gelegen, seelischer Natur oder auch in Form von Existenzsorgen, so Justus Münster. Jetzt verspüre man bei den Anruferinnen und Anrufern eine tiefe Melancholie. Viele seien in einer depressiven Phase, andere werden ungeduldig und machen sich am Telefon Luft. Zunehmend führen die Ehrenamtlichen Gespräche mit direkt von Covid-19 Betroffenen, etwa Angehörigen von infizierten oder verstorbenen Personen. Die Unsicherheit der Situation sei für viele Menschen schwer zu ertragen. Die seelsorgerischen Gespräche wirkten stabilisierend.

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Hintergrund: Die Kirchliche TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg ist unter den Rufnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 rund um die Uhr erreichbar. Träger sind das Erzbistum Berlin, die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, die Hoffbauer-Stiftung, evangelische freikirchliche Gemeinden, Caritas und Diakonie. 

Seit März 2020 gibt es als Zusatzangebot das Corona-Seelsorgetelefon. Von 8 bis 24 Uhr sind die Mitarbeitenden kostenfrei unter der Rufnummer 030/403 665 885 erreichbar.

Quelle: www.ekbo.de, 12.1.2021

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Wed, 13 Jan 2021 17:21:46 +0100