www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/ Newsmeldungen de www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kkzf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 16 Oct 2018 12:28:14 +0200 Partnerschaftstreffen im Markgräflerland https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/partnerschaftstreffen-im-markgraeflerland.html Sie haben eine gute Tradition und sind in ihrer Form wohl einmalig: Jährlich im Oktober findet ein trilaterales Partnerschaftstreffen zwischen Vertreter*innen aus dem Kirchenkreis Zossen-Fläming, dem badischen Kirchenbezirk Markgräflerland und der anglikanischen Diözese Canterbury (Großbritannien) statt. 

Vom 18. bis zum 22.10. reist deshalb eine sechsköpfige Delegation des Kirchenkreises unter Leitung von Superintendentin Katrin Rudolph ins malerische Schwarzwaldstädtchen Bad Herrenalb.

Höhepunkt wird dabei die Vorstellung der gemeinsamen Partnerschaftsarbeit auf der ebenfalls am Veranstaltungsort tagenden Synode der Badischen Landeskirche sein. 

Darüber hinaus geht es um die Vertiefung der Beziehungen und von gemeinsamen Projekten, welche angesichts des bevorstehenden Brexits vor neuen Herausforderungen stehen. 

Weitere Informationen zur gemeinsamen Partnerschaftsarbeit finden Sie unter www.kkzf.de/ökumene

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Tue, 16 Oct 2018 12:28:14 +0200
Amtseinführung von Generalsuperintendentin Theresa Rinecker https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/amtseinfuehrung-von-generalsuperintendentin-theresa-rinecker.html Am Sonntag, dem 14. Oktober 2018, wird die neue Generalsuperintendentin für den Sprengel Görlitz, Theresa Rinecker, im Rahmen eines Festgottesdienstes in ihr Amt eingeführt. Sie wurde am 24. März 2018 gewählt, die Wahlperiode für das Amt der Generalsuperintendentin beträgt zehn Jahre. Rinecker hat ihren Dienst bereits am 1. Oktober diesen Jahres begonnen. Ihr Vorgänger, Martin Herche, ist in den Ruhestand getreten und wird in dem Gottesdienst in der Görlitzer Peterskirche verabschiedet. Die Predigt hält Bischof Dr. Markus Dröge.

Die 54-jährige Theresa Rinecker, geboren in Merseburg, studierte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena evangelische Theologie und schloss dies 1989 mit dem Diplom ab. Nach dem Zweiten Theologischen Examen wurde sie 1991 ordiniert. Von 1991 bis 2007 war sie Pastorin im Gemeindepfarramt in Queienfeld/i.Grabfeld (Kirchenkreis Meiningen) und in Bad Berka (Kirchenkreis Weimar). Seit 2008 war sie Leiterin des Seelsorgeseminares der EKM, zunächst in Weimar, seit 2016 nach der Fusion zweier Seminarstandorte in Halle/S. Sie arbeitete als Lehrsupervisorin der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie und nahm einen Predigtauftrag im Kirchenkreis Weimar wahr. Sie ist verheiratet und hat drei Töchter.

Martin Herche war von 2010 bis 2018 Generalsuperintendent des Sprengels Görlitz. 1953 in Wriezen geboren, studierte er in Berlin und in Naumburg Evangelische Theologie. Nach dem Vikariat in Freyburg/Unstrut war er Assistent an der Kirchlichen Hochschule Naumburg/Saale. Von 1983 bis 1993 versah er in Heringen/Helme den Pfarrdienst. Anschließend war Martin Herche Pfarrer in Heiligenstadt und übte zugleich das Amt des Superintendenten des Kirchenkreises Eichsfeld aus. Seit 2001 war der Theologe Propst, von 2009 bis Ende 2010 Regionalbischof des Sprengels Halle-Naumburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Er war zudem qua Amt unter anderem Vorsitzender des Kuratoriums der Evangelischen Kulturstiftung Görlitz, Mitglied der Brückepreisgesellschaft Görlitz und Geschäftsführer des Sorben-Wenden-Beirates der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Diese Aufgaben übernimmt nun Theresa Rinecker.

Der Sprengel Görlitz umfasst 170.427 Kirchenmitglieder. Der Generalsuperintendent ist Seelsorger der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er hat das Recht zur Ordination und die Verpflichtung zur Kirchenvisitation. Der Generalsuperintendent ist Mitglied der Kirchenleitung der EKBO.

Termin: Sonntag, 14. Oktober 2018, Beginn um 14 Uhr
Ort: Pfarrkirche St. Peter und Paul, Bei der Peterskirche 9, 02826 Görlitz 

Quelle: EKBO-Pressestelle, 9.10.2018

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Tue, 09 Oct 2018 09:26:53 +0200
Vorverkauf für Weihnachtsoratorium gestartet https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/vorverkauf-fuer-weihnachtsoratorium-gestartet.html Es gehört wohl in jedem Jahr zu den am meisten gehörten und gesehenen musikalischen Höhepunkten der Advents- und Weihnachtszeit: das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

In diesem Jahr werden daraus die Kantaten 1,3 und 6 gleich zwei Mal zu erleben sein: Am Samstag, 15.12. um 17 Uhr in der St. Moritz-Kirche Mittenwalde und am 6.1.2019 im Kulturhaus in Ludwigsfelde.

Aufführende sind die Regionalkantorei Mittenwalde, der Kirchenchor St. Michael Ludwigsfelde, ein Projektorchester sowie die Solisten Sophie Malzow (Sopran), Dörthe Haring (Alt), Dirk Kleinke (Tenor) und Andreas Heinze (Bass). Die musikalische Leitung haben die beiden Kantorinnen Christine Borleis (Mittenwalde) und Kathrin Heilmann (Ludwigsfelde) inne. 

Für beide Konzerte ist nun der Kartenvorverkauf gestartet. Karten zum Preis von 20, 18, 16, zehn und acht Euro sind in den Kirchengemeindebüros Mittenwalde (Tel. 033764 - 20331) und Ludwigsfelde (Tel. 03378 - 512817) erhältlich. An der Tageskasse wird ein Aufschlag von zwei Euro pro Karte erhoben.

Darüber hinaus kommt Bach's Weihnachtsoratorium auch in Luckenwalde, in der Jakobi-Kirche zur Aufführung. Am 2. Advent, dem 9.12. um 17 Uhr musizieren dort der JohannisChor Luckenwalde, die Kammerphilharmonie Berlin und Solisten unter Leitung von Hanna-Maria Hüttner. Über Kartenpreise und Vorverkauf informieren Sie sich bitte direkt bei der Kirchengemeinde Luckenwalde.

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Mon, 08 Oct 2018 10:54:55 +0200
Kirchengemeinden feiern Erntedankfest https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kirchengemeinden-feiern-erntedankfest.html Traditionell feiern die Kirchengemeinden Ende September und Anfang Oktober das Erntedankfest. Dafür werden die Kirchen mit Blumen und Erntegaben prächtig geschmückt und es wird Gottesdienst gefeiert. 

Der Dank dafür, dass Gott das Leben erhält und bewahrt, steht im Mittelpunkt dieses Festtages. Die lange Dürre und die damit einhergehenden Ernteeinbußen in diesem Jahr zeigen aber auch, wie wenig selbstverständlich dies ist.

Vielerorts kommen Menschen auch zusammen, um im Anschluss an den Gottesdienst gemeinsam zu feiern und beisammen zu sein. 

In Schöneiche bei Zossen wird es außerdem einen Open-Air-Gottesdienst im Rahmen des Kreiserntefestes am 6. Oktober geben. 

Darüber hinaus bietet Flüchtlingspfarrerin Mechthild Falk, ebenfalls am 6. Oktober von 11-15 Uhr im Gemeindezentrum St. Petri in Luckenwalde ein Treffen für farsi-sprachige Christen an, die hauptsächlich aus dem Iran stammen. Bei diesem Treffen wird das Erntedankfest näher erklärt, es wird gemeinsam gesungen und gegessen. Weitere Infos dazu finden Sie hier. 

Einen Überblick über alle Erntedankgottesdienste finden Sie hier oder im Veranstaltungskalender dieser Website. 

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Thu, 27 Sep 2018 11:45:47 +0200
Festlicher Ordinationsgottesdienst in Zossen https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/festlicher-ordinationsgottesdienst-in-zossen.html In einem feierlichen Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche Zossen führte Bischof Dr. Markus Dröge eine Pfarrerin und vier Pfarrer in ihren Dienst ein.

Ordiniert wurden Dörthe Gülzow, Christopher Piotrowski, Alexander Stanislaus Stokowski  haben ihr Vikariat beendet und Mitte des Jahres 2018 ihren Dienst in Gemeinden in Potsdam, Görlitz und Berlin-Spandau begonnen.

Zwei der Theologen, Thomas Hölzemann und Christoph Ulrich Noack, die in das Ehrenamt ordiniert wurden, üben weiterhin ihre Berufe aus und sind jetzt zusätzlich berechtigt, pfarramtliche Tätigkeiten im Ehrenamt auszuüben.

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Mon, 24 Sep 2018 10:01:04 +0200
Kirchengemeinden beteiligen am Europäischen Friedensläuten https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kirchengemeinden-beteiligen-am-europaeischen-friedenslaeuten.html Am 21. September, dem internationalen Friedenstag, werden unter dem Motto „Frieden sei ihr erstes Geläute“ zwischen 18 und 18.15 Uhr zahlreiche Kirchenglocken auch im Evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming erklingen. Die Kirchengemeinden beteiligen sich damit an einer Initiative, die im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres entwickelt wurde. So sollen erstmals an diesem Tag europaweit nicht nur Kirchenglocken läuten, auch Kommunen und private Träger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und ein starkes Friedenszeichen zu senden.

Im Kirchenkreis Zossen-Fläming werden an mehr als der Hälfte der 131 Kirchen die Glocken läuten, zum Beispiel an allen drei Luckenwalder Kirchen (St. Johannis, Jakobikirche und St. Petri-Kirche), an der Dahmer St. Marienkirche, oder an der Ludwigsfelder St. Michael-Kirche. Aber auch in vielen kleineren Orten und Dörfern werden sie zu hören sein, etwa in Bestensee, Jühnsdorf, Diedersdorf, Sperenberg und Illmersdorf.

Anschließend laden auch einige Kirchengemeinden zu Andachten in ihre Kirchen ein, in denen die Bitte um Frieden im Mittelpunkt stehen soll. Gedacht werden wird dabei aber auch die Opfer von Krieg und Gewalt in Europa und weltweit.

Damit wird auch an historisch einschneidende europäische Ereignisse erinnert: das Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren sowie Ausbruch und Ende des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren.

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Mon, 17 Sep 2018 13:25:03 +0200
Landeskirchlicher Ordinationsgottesdienst in Zossen https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/landeskirchlicher-ordinationsgottesdienst-in-zossen.html In der Zossener Dreifaltigkeitskirche findet am 23. September 2018 um 14 Uhr ein besonderer Gottesdienst statt: Dann führt Bischof Dr. Markus Dröge drei Pfarrerinnen und Pfarrer in ihren Dienst ein. Zudem lassen sich zwei weitere Männer ins Ehrenamt ordinieren.

Die frisch ausgebildeten Theologinnen und Theologen haben ihr Vikariat beendet und gerade 2018 ihren Dienst in verschiedenen Gemeinden der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz begonnen. Unter anderem arbeiten die neu Ordinierten in Berlin-Spandau, Potsdam und Görlitz.

Die Ausbildung zur Pfarrerin oder zum Pfarrer besteht in der Regel aus einem Hochschulstudium der Evangelischen Theologie und dem Vikariat. Beides wird jeweils mit einem Theologischen Examen abgeschlossen. An Vikariat und zweites Theologisches Examen schließt sich der zwei Jahre dauernde Entsendungsdienst an. Danach entscheidet sich, ob eine Pfarrerin oder ein Pfarrer auf Lebenszeit in den Pfarrdienst übernommen werden.

Im Ordinationsgottesdienst bekommen die Pfarrerinnen und Pfarrer nach durchlaufener Ausbildung die kirchliche Beauftragung zur öffentlichen Wortverkündigung, zur Seelsorge und der damit verbundenen Schweigepflicht sowie dem Beichtgeheimnis und zur Verwaltung der Sakramente übertragen. Letzteres bedeutet, dass sie eigenständig Gottesdienste leiten, Abendmahl feiern und Menschen taufen dürfen.

Beim Gottesdienst am 23. September wird Bischof Dröge auch die Predigt halten. Die Liturgie gestalten die Zossener Pfarrerin Leen Fritz sowie der für den Sprengel verantwortliche Generalsuperintendent Martin Herche. Unter Leitung von Kantor Benjamin Petereit musizieren der Gospel- und Kirchenchor der Gemeinde. Der Kantor wird auch an der Sauer-Orgel zu hören sein.

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Mon, 17 Sep 2018 09:17:04 +0200
Feierliche Einführung der neuen Superintendentin des Kirchenkreises https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/feierliche-einfuehrung-der-neuen-superintendentin-des-kirchenkreises.html Die Jakobikirche in Luckenwalde war mit mehr als 300 Besucher*innen sehr gut gefüllt, als Katrin Rudolph neben Generalsuperintendent Martin Herche und den Pfarrer*innen des Kirchenkreises einzog. Posaunenchorbläser des Kirchenkreises sorgten dabei für die stimmungsvolle musikalische Begleitung.

Im Kirchenkreis Zossen-Fläming ist man froh, so schnell eine Nachfolgerin für Katharina Furian gefunden zu haben, was in den anschließenden Grußworten noch einmal hervorgehoben worden. Freilich, war auch manche Wehmuts-Äußerung aus ihrer bisherigen Kirchengemeinde und dem Sprengel Berlin dabei. 

Im Mittelpunkt der ersten Predigt als Superintendentin des Kirchenkreises schlug sie einen Bogen von Paulus' Verständnis der Gotteskindschaft hin zu unserer modernen Sichtweise, die sich mit diesem Begriff etwas schwer tun. Katrin Rudolph lud die Gemeinden und Mitarbeitenden des Kirchenkreises ein, sich gemeinsam auf einen Weg zu begeben und zu schauen, wo Veränderungen notwendig sind.

Nach dem festlichen Gottesdienst mit Abendmahl gab es noch einige Grußworte und einen Empfang des Kirchenkreises in der gotischen Jakobikirche.

Hier erhalten Sie einige Eindrücke vom Einführungsgottesdienst
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Mon, 03 Sep 2018 11:06:19 +0200
Aufgelesen: Strukturen im Blick https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/aufgelesen-strukturen-im-blick.html Der erste Termin in ihrem neuen Amt als Superintendentin im Kirchenkreis Zossen-Fläming ist fest im Terminkalender notiert: Am 1. September lauscht Katrin Rudolph dem womöglich ältesten noch erhaltenen Orgelpositiv in der St. Nikolaikirche Jüterbog. Mit einem festlichen Konzert wird das Instrument von 1657 nach mehr als einem Jahr Restaurierungspause wieder erklingen. „Die Orgel ist ein reizvolles Instrument“, sagt die 43-Jährige. Das findet auch ihre Tochter: Die 15-Jährige will nach dem Umzug von Berlin-Steglitz nach Zossen Orgel spielen lernen.

Katrin Rudolph arbeitete früher als Historikerin und ist erst seit zehn Jahren Pfarrerin – und wird nun Superintendentin. Seit 2010 war sie Pfarrerin in der Markus-Kirchen -gemeinde in Berlin-Steglitz. Als Teil des Pfarrsprengels Steglitz-Nord arbeitete sie mit fünf weiteren Gemeinden zusammen. „Vieles konnte ich hier ausprobieren“, sagt sie. Durch den demografischen Wandel sind solche Regionalisierungen auch im ländlichen Raum unumgänglich. Im Kirchenkreis Zossen-Fläming gebe es dazu schon viele kreative und zukunftsweisende Ansätze, so Rudolph. Diese will sie nun mit -gestalten.

Die Menschen, die Gemeinde tragen, sind für die neue Superintendentin dabei die entscheidenden Akteure in diesen Veränderungsprozessen. „Gewisse Dinge kann man nicht erzwingen, sondern nur machen, wenn die Leute selber Kraft zur Verfügung stellen“, sagt sie. Das erlebte sie auch in Steglitz. Beim Umbau der Markus-Kirche vor sechs Jahren gab die Gemeinde ihren zweiten Predigtstandort auf. Die Menschen aus diesem Umfeld mussten für den neuen Hauptstandort gewonnen werden. Die Neugestaltung kommunizierte das zweiköpfige Pfarrteam deshalb so transparent wie möglich, „sodass wir am Ende eine Gemeinde waren“, so Rudolph. Organisationsentwicklung lag der Frau mit dem wachen und freundlichen Blick schon immer am Herzen. In den 1990er Jahren unterstützte Katrin Rudolph ehrenamtlich einen großen Strukturprozess im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Im Ergebnis präsentierten sie eine entschlackte Satzung. „Seitdem weiß ich, was möglich ist und was man in solchen großen Schiffen verändern kann.“

Bei den Pfadfindern engagierte sie sich seit Anfang der 1990er Jahre. Die gebürtige Potsdamerin gründete damals eine Pfadfindergruppe in ihrer Heimatstadt Potsdam, die erste in Ostdeutschland. Schon bald brachte sie sich auf Landes- und Bundesebene ein. Eine Verbandsfahrt nach Israel 1991 „war für mich in jeder Hinsicht ein Wendepunkt“. Unter dem Sternenhimmel in der Negev-Wüste erzählte eine junge Israelin der Gruppe von ihrer Familie: Die Großmutter hatte gerade so Auschwitz überlebt. „Diese junge Frau passte nun auf uns Deutsche auf, obwohl sie wusste, was Deutsche Juden angetan haben“, erinnert sich Katrin Rudolph heute. Die Shoah wurde ihr Lebensthema. „Das hat mich nie wieder losgelassen.“ Nach dem Abitur absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr in Israel. Später promovierte sie über die Rettung von Juden und Christen „jüdischer Herkunft“ in der NS-Zeit durch illegale Hilfen. Als Beauftragte für Erinnerungskultur im Kirchenkreis Steglitz und verantwortliche Koordinatorin der Stolpersteinverlegungen im selben Stadtbezirk prägte sie sieben Jahre die Erinnerungskultur im südlichen West-Berlin.

Sie habe sich natürlich schon erkundigt, wie im Kirchenkreis Zossen-Fläming Erinnerungskultur gelebt wird. Aber in erster Linie will Katrin Rudolph dort als Superintendentin strukturelle Veränderungsprozesse begleiten. Neben dem Besuch von Konzerten heißt das erst einmal, viel herumzufahren, „um Menschen, Orte und die schönen alten Kirchen kennenzulernen“, wie sie sagt. Wenn Rudolph in Berlin unterwegs ist, dann stets mit ihrem Fahrrad. Das Auto ließ sie aus ökologischen Gründen lieber stehen. Ein E-Auto ist daher ihr nächstes Ziel.

Quelle: Die Kirche, Nr. 35, 2. September 2018 (von Constanze Bürger)

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Mon, 03 Sep 2018 08:32:00 +0200
Waldgottesdienst bei Blankenfelde muss verlegt werden https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/waldgottesdienst-bei-blankenfelde-muss-verlegt-werden.html Der Gottesdienst an der Blitzbuche zwischen Blankenfelde und Rangsdorf ist seit vielen Jahren ein besonderer Höhepunkt in den Kirchengemeinden in der Region. In diesem Jahr muss der Gottesdienst auf Grund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen extrem hohen Waldbrandgefahr verlegt werden.

Neuer Gottesdienstort am Sonntag, 2. September um 10.30 UHr ist nun der große Garten am Ev. Gemeindezentrum in Mahlow (Rathenaustraße 45, 15831 Mahlow).

Bitte geben Sie die Information auch anderen weiter.

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Fri, 31 Aug 2018 08:58:16 +0200