www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/ Newsmeldungen de www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kkzf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 14 Jan 2019 09:41:56 +0100 Kirchengemeinden um Löwenbruch vereinigen sich https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kirchengemeinden-um-loewenbruch-vereinigen-sich.html Mit einem regionalen Festgottesdienst am 20. Januar um 14 Uhr in der Dorfkirche Groß Schulzendorf besiegeln die bisher selbstständigen Kirchengemeinden Groß Schulzendorf, Wietstock, Löwenbruch und Genshagen ihre Vereinigung zu einer Gemeinde. Sie nennt sich nun - formal bereits seit 1. Januar - Evangelische Kirchengemeinde St. Anna Löwenbruch.

Mit dem Gottesdienst in Groß Schulzendorf wird dieses Ereignis nun gebührend gewürdigt und die Verbindung unter Gottes Segen gestellt. Die Predigt hält deshalb auch Superintendentin Katrin Rudolph (Zossen). Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein großes Kaffeetrinken in der Kirche.

„Durch diesen Zusammenschluss werden wir unsere Kräfte bündeln, die Region unserer vier Dörfer stärken und die Verwaltung vereinfachen“, begrüßt der Löwenbrucher Pfarrer Michael Bolz diesen Schritt.

Die vier Gemeinden haben auch davor bereits gut zusammengearbeitet und waren in einem Pfarrsprengel verbunden, jedoch blieben sie rechtlich selbstständig. Das bedeutete auch, dass jede Kirchengemeinde ihren eigene Gemeindeleitung hatte und ihre Finanzen verwaltete.

Mit der Vereinigung zu einer Kirchengemeinde wird nun nur noch ein Gemeindekirchenrat benötigt, und Verwaltungsarbeiten können gebündelt werden. Bis zur landeskirchenweiten Gemeindekirchenratswahl im Herbst 2019 bleiben die bisherigen Gemeindeleitungen aber im Amt.

Weitere Informationen zur Kirchengemeinde finden Sie hier.

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Mon, 14 Jan 2019 09:41:56 +0100
Neue Stellenausschreibung https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/neue-stellenausschreibung-2.html Der Evangelische Kirchenkreis Zossen-Fläming sucht zum 01.04.2019 eine Verwaltungsmitarbeiterin oder einen Verwaltungsmitarbeiter mit 50 % Arbeitsumfang der Regelarbeitszeit für die Arbeit in der Region 1 des Kirchenkreises Zossen-Fläming für die Kirchengemeinde Blankenfelde.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

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Fri, 11 Jan 2019 09:12:01 +0100
Gott spricht: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15) https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/gott-spricht-suche-frieden-und-jage-ihm-nach-psalm-3415.html Wie klar und einfach und überzeugend ist diese Jahreslosung für diese Zeit. Eigentlich gäbe es nichts mehr hinzuzufügen, so selbstverständlich klingt diese Aufforderung. Andererseits – wir leben doch im Frieden, noch, und hoffentlich auch die Generationen nach uns. Wo soll ich mich auf die Suche nach ihm machen, wo ihm gar nachjagen?

Berührt hat mich eine Erfahrung aus unserer amerikanischen Partnerkirche. Eine Kollegin von dort schreibt: „Es war ein schwüler Augustmorgen, einer jener Sonntage, an denen ich erstaunt bin, dass überhaupt jemand in unsere nichtklimatisierte Kirche kommt. Aber die Treuen waren da, Gott segne sie, zusammen mit einer Gruppe von Gastwissenschaftlern aus Japan. Als wir bei den Fürbitten ankamen und zum Austausch von Freuden und Sorgen einluden, klebten wir bereits an unseren alten Holzbänken. Alle wollten bloß noch ins Freie, aber unsere japanischen Gäste hatten etwas zu sagen.

Der Älteste der Gruppe begann zu sprechen - auf Japanisch. Er sprach jeweils ein oder zwei Sätze, und dann übersetzte ein Dolmetscher. Die Zeit verging. Die Gemeindeglieder begannen, unruhig zu werden. Dennoch fuhr der Mann fort. Ich war gerade dabei, ihn (höflich) zu unterbrechen, als er zwei Worte auf Englisch sprach: Pearl Harbor. Jeder schnappte nach Luft. Wir warteten mit Spannung auf die Übersetzung, die in etwa so lautete: ,Mit großer Trauer und Schmerz bitten wir Sie um Vergebung für den Angriff unserer Nation auf Pearl Harbor.‘

Haben Sie jemals 100 Menschen im Gleichklang Luft holen hören? Es war ein überwältigender Moment. Im Namen der Gemeinde habe ich geantwortet, dass wir ihre Vergebung suchen müssten. Für Hiroshima. Für Nagasaki. Für das unergründliche Leiden des japanischen Volkes. Könnten sie uns jemals verzeihen? Das konnten sie, und das taten sie auch. Wir beugten uns in Demut und Frieden voreinander. Und plötzlich fühlte sich sogar die Luft leichter an.

"Suche Frieden und jage ihm nach." Unsere Kirchen, die United Church of Christ in den USA ebenso wie die EKD haben sich auf den Weg gemacht, eine „Kirche des gerechten Friedens“ zu werden. Es geht nicht nur um Stillhalten, Friedhofsruhe und die Abwesenheit von Krieg. Es geht um soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Umkehr. Wie in der kleinen, klebrig-brütenden Kirche in Massachusetts fängt ein gerechter Friede überall mit Vergebung an, davon bin ich überzeugt. Im Privaten. Im Gesellschaftlichen. In der Politik. Wer macht den ersten Schritt und bittet um Vergebung? Das braucht Mut und die Erfahrung, dass Vergebung möglich ist. Wenn es im Großen gelingt wie zwischen den ehemaligen Kriegsparteien USA und Japan oder Deutschland und Großbritannien, dann muss Frieden und Versöhnung doch auch im Kleinen möglich sein.

Und Gott ist uns immer schon einen Schritt voraus. Dass Gott uns vergibt, wenn wir ihn darum bitten, ist die Grundlage für unser versöhnendes Handeln untereinander. Größer ist sein Shalom als alle menschliche Vernunft, glauben wir. Behalten wir diesen Geschenk nicht für uns, denn es befreit uns, auf andere zuzugehen. Nehmen Sie diesen Vers mit ins neue Jahr und verändern Sie die Welt: Suche Frieden und jage ihm nach!

Superintendentin Katrin Rudolph

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Die biblischen Leitworte werden heute von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) bereits mehrere Jahre im Voraus ausgewählt. Ursprünglich wurde die Tradition im Kirchenkampf während der Zeit des Nationalsozialismus begründet. Initiator war der württembergische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939), der Mitglied der Bekennenden Kirche war. Er wollte den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellen und gab erstmals 1930 eine Jahreslosung heraus.  

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Wed, 02 Jan 2019 10:55:24 +0100
Freizeit gestalten - Gemeinschaft erleben https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/freizeit-gestalten-gemeinschaft-erleben.html Auch für 2019 hat der Kirchenkreis wieder eine Jahresproschüre mit Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche herausgegeben. Gemeindepädagagog*innen, Kantor*innen und Pfarrer*innen haben dabei ein attraktives und spannendes Programm organisiert.

Mitmachen können alle Kinder und Jugendlichen, egal ob Kirchenmitglied oder nicht. In den Programmen, die sportliche, kreative, musikalische und spielerische Elemente enthalten, findet sich für alle was.

Im Winter und beginnenden Frühjahr liegt das Augenmerk dabei auf den Kinderbibeltagen, der Schwerpunkt liegt allerdings auf den Angeboten in den Sommerferien. So können Kinder ab zehn Jahren eine kleine Pilgerreise durch Teile des Kirchenkreises unternehmen oder am Bauernsee in Dobbrikow zelten. Ende Juli geht es zu einer einwöchigen Kanu- und Zeltfreizeit nach Mirow an die Mecklenburger Seenplatte.

Für Jugendliche und junge Erwachsene steht 2019 eine Fahrt zum Evangelischen Kirchentag nach Dortmund auf dem Programm (19. - 23. Juni), aber auch eine Chorfahrt nach Griechenland, bereits in den Osterferien. Es ist der Gegenbesuch eines Partnerschaftsprojektes, das 2017 im Kirchenkreis mit Jugendlichen der Musikschule Trikala gestartet ist. Nun steht 2019 eine Fahrt nach Nordgriechenland an (23. bis 28.4.).

Auch ins französische Taizé geht es in diesem Jahr wieder. Dort gibt es eine ökumenische Brüdergemeinschaft, die ein internationales Jugendbegegnungszentrum aufgebaut hat. Auch die besonders gestalteten Taizé-Gottesdienste sind inzwischen weltweit ein Begriff. Im Sommer organisiert die Kirchengemeinde Diedersdorf eine Busfahrt dahin (19. bis 29.7.) und in den Herbstferien Pfn. Ines Fürstenau-Ellerbrock aus Niedergörsdorf (13. bis 20.10.). 

Und auch eine Kindersingewoche steht wieder auf dem Programm: Zum Ende der Sommerferien werden im thüringischen Rudolstein rund 40 Kinder sowie ein Team der Kantor*innen des Kirchenkreises ein Musical einstudieren, das anschließend in zwei Kirchen der Region zur Aufführung kommt.

Weitere Information zu allen Projekten und Ansprechpartner finden Sie in der Jahresbroschüre, die unter www.kkzf.de/kinder sowie www.kkzf.de/jugend heruntergeladen werden kann. Dort können Sie auch das Online-Formular zur Anmeldung nutzen.

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Thu, 27 Dec 2018 13:34:00 +0100
Krippenspiele, Musikalisches und Besinnliches zum Christfest https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/krippenspiele-musikalisches-und-besinnliches-zum-christfest.html Auch zum diesjährigen Christfest gibt es in den 131 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises wieder rund 200 Gottesdienste und Konzerte. Bei Kerzenschein, weihnachtlicher Musik und den Krippenspielen geht es um die zentrale christliche Botschaft, dass Gott menschliche Gestalt angenommen hat, sowie der damit verbundenen Hoffnung nach Frieden in der Welt.

Vielerorts starten die ersten Christvespern mit Krippenspielen familienfreundlich schon am frühen Nachmittag. Oft wird die Weihnachtsgeschichte traditionell nach der neutestamentlichen Überlieferung von Kindern und Jugendlichen nachgespielt. Immer häufiger gibt es aber auch modernere Aufführungen, bei denen auch heutige Lebenserfahrungen eine Rolle spielen.

In Luckenwalde werden die fast lebensgroßen Krippenfiguren eine besondere Rolle spielen, die bereits im vergangenen Jahr hergestellt wurden. In diesem Jahr soll die Aufmerksamkeit besonders auf der Marienfigur liegen.

Ungewöhnliches ist auch in der Dreifaltigkeitskirche Zossen zu erleben. Hier gestaltet die Evangelische Jugend unter Anleitung von Pfarrerin Leen Fritz am späten Abend um 23 Uhr ein weihnachtliches Spiel, bei dem Seifenblasenmaschinen zum Einsatz kommen sollen.

Bereits am 4. Advent, den 23.12. um 16 Uhr wird das musikalische Singspiel „Die Kinder von Bethlehem“ in der St. Moritz-Kirche Mittenwalde aufgeführt, das dann auch am Heiligen Abend um 14 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in Teupitz zu erleben sein wird.

Ebenfalls betont musikalisch wird die Christvesper um 23 Uhr in der Klosterkirche St. Marien in Kloster Zinna gefeiert. Dort musizieren der Trompeter Artem Sviridov und Kirchenmusikdirektor Peter-Michael-Seifried an der historischen Baer-Orgel bei Kerzenschein. Die Predigt hält die Borgisdorfer Pfarrerin Susanne Hennrichs.

Am 1. Weihnachtsfeiertag, den 25.12. geht es bereits um 7 Uhr in der St. Nikolai-Kirche Jüterbog mit der Christmette nach sächsisch-magdeburgischer Tradition weiter.

Wem dies zu früh ist, kann dann einen der Festgottesdienste zum Weihnachtsfest besuchen, die am Vormittag zu den traditionellen Zeiten vielerorts gefeiert werden. Oft sind auch hier Kirchen- oder Posaunenchöre im Einsatz.

Am 26.12. gibt es weitere musikalische Höhepunkte: So kann man um 15 Uhr in der Jüterboger Liebfrauenkirche das Weihnachtsfest ausklingen lassen, mit gregorianischen Klängen des Ensemble Clairvaux (Kloster Lehnin) und Orgelmusik, gespielt vom britischen Nachwuchsorganisten Sam Baker an der historischen Wagner-Orgel.

Um 16 Uhr gibt in der Dorfkirche Diedersdorf weihnachtliche Musik von Bach, Händel und Buxtehude. Es spielen die Flötistin Susanne Seifert und Chellist Reinhard Glende.

Das vollständige Gottesdienst- und Konzertprogramm für das Christfest finden Sie hier

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Mon, 17 Dec 2018 10:34:34 +0100
Landeskirche stellt Kandidaten für das Bischofsamt vor https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/landeskirche-stellt-kandidaten-fuer-das-bischofsamt-vor.html Berlin, 10. Dezember 2018 – Für die Nachfolge von Bischof Dr. Markus Dröge, dessen Amtszeit im November 2019 endet, präsentiert das Bischofswahlkollegium unter der Leitung von Präses Sigrun Neuwerth eine Theologin und zwei Theologen zur Wahl:

Prof. Dr. Jochen Arnold wurde 1967 in Marbach/Neckar geboren. Ab 1989 studierte er Evangelische Theologie an der Universität Tübingen und an der reformierten Facoltà Valdese in Rom. Von 1992 bis 1998 studierte Jochen Arnold zusätzlich Evangelische Kirchenmusik an der Musikhochschule in Stuttgart, das er mit dem A-Examen abschloss. Nach dem Vikariat an der Marienkirche Reutlingen wurde er zum evangelischen Pfarrer in Württemberg ordiniert. Es folgte eine Lehrtätigkeit in der Vikarsausbildung am Pfarrseminar der Evangelischen Landeskirche Württemberg sowie 2003 die Promotion zum Dr. theol. an der Universität Tübingen über das Verhältnis von Gottesdienst und Theologie. Seit 2004 ist Jochen Arnold Direktor des Michaelisklosters Hildesheim. 2007 wurde er in den Pfarrdienst der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers übernommen. 2008 folgte die Habilitation und die Tätigkeit als Privatdozent für Systematische und Praktische Theologie (venia legendi seit 2011) an der Universität Leipzig. Zudem ist er seit 2013 Liturgiebeauftragter der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Jochen Arnold ist Herausgeber der 30 Bände umfassenden Buchreihe „gemeinsam gottesdienst gestalten“. Der 51-jährige ist verheiratet, hat vier Kinder, zwei Stiefkinder und einen afghanischen Pflegesohn.

Heidrun Dörken wurde 1962 in Hamburg geboren. Sie studierte Evangelische Theologie in Frankfurt, Heidelberg und Marburg. Nach dem Vikariat in Birkenau/Odenwald, dem zweiten theologischen Staatsexamen und der Ordination zur Pfarrerin absolvierte sie 1990 ein Spezialvikariat beim Sender Freies Berlin (SFB), beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und beim Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik (GEP). 1992 trat sie ihre erste Stelle als Gemeindepfarrerin der St. Jakobsgemeinde in Frankfurt a.M. an. Daneben machte sie von 1992 bis 1993 eine berufsbegleitende Ausbildung zur Kommunikationswirtin für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit (GEP). 1996 trat sie die nächste Stelle als Pfarrerin für Rundfunkarbeit an, vor allem für den Südwestfunk (SWF.) 1999 wurde sie Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau (EKHN) für den Hessischen Rundfunk (hr), ab 2013 dann Senderbeauftragte der Evangelischen Kirchen in Hessen – EKHN, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Vereinigung Evangelischer Freikirchen – beim hr. Sie ist seit 1990 Autorin von Radiobeiträgen für hr, SWR, Saarländischen Rundfunk (SR), Deutschlandradio und war von 1992 bis 1995 Sprecherin des „Wortes zum Sonntag“. Zudem nimmt sie seit 2008 einen Lehrauftrag für Praktische Theologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz wahr. Die 56-jährige ist verheiratet; zur Familie gehören zwei Kinder aus erster Ehe des Ehemanns sowie ein gemeinsames Kind.

Dr. Christian Stäblein wurde 1967 in Bad Pyrmont geboren und wuchs in Hannover auf. Er studierte Evangelische Theologie sowie im Nebenfach Judaistik und Philosophie in Göttingen, Berlin und Jerusalem. Am Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Universität Göttingen arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent und wurde 2002 mit einer Arbeit über „Das jüdische Gegenüber in der evangelischen Predigtlehre nach 1945“ promoviert. Nach dem Vikariat in Grasdorf und der Ordination war er Gemeindepfarrer, zunächst in Lengede, später in der St. Martin-Kirche in Nienburg/Weser, ab 2008 dann Konventual-Studiendirektor des Predigerseminars der Hannoverschen Landeskirche im Kloster Loccum. Seit August 2015 ist er Propst des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). In dieser Funktion obliegt ihm die theologische Leitung im Konsistorium, er ist zuständig für theologische Grundsatzfragen und leitet die Abteilung 2 „Theologie und Kirchliches Leben“. Als Propst wirkt er in einer Vielzahl von Gremien in der EKBO mit und nimmt eine rege Predigt- und Vortragstätigkeit in Gemeinden und Konventen wahr. Der 51-jährige ist Mitherausgeber der Predigtstudien. Christian Stäblein ist verheiratet und hat vier Kinder. 

Die Kandidaten werden sich vor der Wahl jeweils mit Predigt und Vortrag in der St. Marienkirche in Berlin-Mitte Anfang 2019 vorstellen:

  • 27.1., 15 Uhr - Dr. Christian Stäblein 
  • 10.2., 15 Uhr - Heidrun Dörken 
  • 24.2., 15 Uhr - Prof. Dr. Jochen Arnold.

Die Landessynode wählt die Nachfolge von Bischof Dr. Markus Dröge auf ihrer Frühjahrssynode, die vom 5. bis 6. April 2019 in Berlin stattfindet. Der Amtswechsel ist am 16. November 2019 geplant.

Der Bischof oder die Bischöfin vertritt die Landeskirche in der Ökumene und in der Öffentlichkeit. Zu seinen oder ihren Aufgaben zählt, Theologinnen und Theologen zu ordinieren und landeskirchliche Einrichtungen und Werke zu visitieren. Er oder sie hat zugleich den Vorsitz der Kirchenleitung inne.

Quelle: Pressestelle der EKBO

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Mon, 10 Dec 2018 10:31:16 +0100
Verabschiedung von Pfarrer Bernhard Gutsche https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/verabschiedung-von-pfarrer-bernhard-gutsche.html Am 9. Dezember um 14 Uhr wird Pfarrer Bernhard Gutsche zum vorerst letzten Mal in der St. Nikolai-Kirche in Jüterbog predigen. Im Rahmen dieses besonderen Gottesdienstes verabschieden ihn die Kirchengemeinde und Superintendentin Dr. Katrin Rudolph feierlich. Nach 13 Jahren in Jüterbog wechselt der 49-jährige Theologe nun nach Berlin-Friedrichsfelde.

In Jüterbog und im Kirchenkreis hat Gutsche dabei nachhaltige Spuren hinterlassen. In seine Amtszeit in Jüterbog fielen umfangreiche Restaurierungsarbeiten an den Jüterboger Kirchen, die das Stadtbild besonders prägen. Der Ausbau des modernen Gemeindezentrums zählt ebenfalls dazu.

Gleichzeitig ließ er die liturgischen Traditionen in Jüterbog wiederaufleben. Die Feier der Christmette am 1. Weihnachtstag und die Osternacht nach traditioneller sächsisch-magdeburgischer Liturgie sind inzwischen fest im Kalender der Kirchengemeinde verankert. Und auch das überaus erfolgreiche Mysterienspiel 2017 in Jüterbog mit rund 60 Laienschauspielern ging auf ihn zurück.

Auf Kirchenkreisebene leitete er als Präses der Synode souverän und engagiert die Tagungen des Kirchenparlaments und war Mitglied im Kreiskirchenrat.

Darüber hinaus wusste sich Bernhard Gutsche in gesellschaftliche Belange einzubringen und war eine weithin anerkannte Persönlichkeit in der Region. Mit herausragenden Ausstellungsprojekten und die Entwicklung des Luther-Tetzel-Weges zwischen Jüterbog und Lutherstadt Wittenberg trugen zur touristischen Attraktivität Jüterbogs bei. Im Reformationsjubiläumsjahr 2017 war der Pfarrer einer der Werbeträger für die Tourismuskampagne im Fläming. Der Seelsorger schwieg aber auch nicht, wenn es darum ging, radikalen Kräften zu begegnen und die Schwächeren in der Gesellschaft zu schützen.

Für Bernhard Gutsche, die Kirchengemeinde und den Kirchenkreis heißt es nun voneinander Abschied zu nehmen: „Ich schaue sehr dankbar auf die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder zurück, besonders auf die Kollegialität mit dem Amtsschwestern, Mitarbeitern und Ältesten, aber auch mit den vielen, denen die Gemeinde am Herzen liegt, die ihre Interessen haben und dennoch die anderen im Blick behalten“, schrieb er im regionalen Gemeindebrief.

Wer sich persönlich von Pfarrer Gutsche verabschieden möchte, ist zum Gottesdienst und anschließendem Kaffeetrinken in der St. Nikolai-Kirche Jüterbog herzlich willkommen.

Zeit: 9.12.2018, 14 Uhr
Ort: St. Nikolai-Kirche Jüterbog
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Mon, 03 Dec 2018 10:38:03 +0100
Adventliche Musik im Kerzenschein https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/adventliche-musik-im-kerzenschein.html Mit dem 1. Advent beginnt für die Christen in der Region das neue Kirchenjahr. Es hat neben einer neuen Leseordnung für Gottesdienste vor allem wieder zahlreiche musikalische Höhepunkte in der vorweihnachtlichen Zeit parat. Vom festlichen Chor-Konzert im Kerzenschein, über Orgel- und Saxophonklänge gibt es ein abwechslungsreiches Programm, das über die Kirchengemeinden hinaus Anklang findet.

Den Auftakt macht der Kirchenchor Trebbin unter Leitung der Gesa Korthus mit einem festlichen Adventskonzert, in dem unter anderem die Kantate „Mache dich auf, werde Licht“ von Wolfgang Carl Briegel aufgeführt wird (Samstag, 1.12. um 16 Uhr in der St. Marien-Kirche Trebbin).

Am Sonntag, dem 2.12. um 16 Uhr gibt es das schon traditionelle Weihnachtskonzert mit der Gruppe „Happy Tones“ in der Kirche Woltersdorf bei Luckenwalde. Eine weit längere Tradition hat das ökumenische Adventskonzert in Blankenfelde, mit den Chören der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde. Es findet bereits zum 24. Mal statt und bietet neben der Adventskantate „Die Nacht durchbrich mit Deinem Licht“ (Peter Reulein) auch Instrumentalmusik sowie Advents- und Weihnachtslieder zum Mitsingen. Das Konzert beginnt um 17 Uhr in der katholischen St. Nikolaus-Kirche Blankenfelde.

Am Samstag, den 8. Dezember um 15 Uhr ist dann die Kaltenborner Dorfkirche Ort für Musik. Kreiskantor Peter-Michael Seifried spielt auf der historischen Turley-Orgel von 1824, begleitet wird er vom italienischen Saxophonisten Mattia Maccarelli. Nach dem Konzert sind die Gäste zum gemütlichen Adventspunch und Selbstgebackenem eingeladen.

Der Höhepunkt des 2. Adventswochenendes ist zweifellos die Aufführung des Weihnachtsoratoriums (Kantaten 1 bis 3) in der Jakobikirche Luckenwalde. Am 9.12. um 17 Uhr musizieren der JohannisChor Luckenwalde und die Kammersymphonie Berlin unter Leitung von Hanna-Maria Hüttner sowie die Solisten Ulrike Maria Maier (Sporan), Saskia Klumpp (Alt), Michael Zabanoff (Tenor) und Matthias Vieweg (Bass).

Empfehlenswert ist am selben Tag um 16 Uhr ein Besuch der Rangsdorfer Adventsmusik in der gerade fertiggestellten Dorfkirche. Hier führen der Kirchenchor Rangsdorf, Sopranistin Judith Kurz sowie Organist Fabian Enders Werke von Bach, Praetorius, Reger und anderen auf.

Auch am 3. Advent können Musikfreunde wieder den Klängen von Bach’s Weihnachtsoratorium lauschen. Am 15.12, um 17 Uhr kommen in der St. Moritz-Kirche Mittenwalde die Kantaten 1,3 und 6 zur Aufführung. Es musizieren die Regionalkantorei Mittenwalde sowie der Kirchen- und Jugendchor Ludwigsfelde unter Leitung von Christine Borleis und Kathrin Hallmann, sowie ein Orchester und die Solisten. – Eine zweite Aufführung gibt es am 6. Januar 2019 um 18 Uhr im Klubhaus Ludwigsfelde.

Weitere Informationen zu diesen und ca. 25 weiteren Konzertveranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender dieser Website.  

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Mon, 26 Nov 2018 09:01:00 +0100
Kreissynode trifft weitreichende Beschlüsse https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/kreissynode-trifft-weitreichende-beschluesse.html Die Herbstsynode des Kirchenkreises befasst sich traditionell mit Haushaltsfragen. So wurde der Haushalt für 2019 in Höhe von rund 6,4 Millionen Euro beschlossen. Darüber hinaus ging es aber auch um Entscheidungen, die für die zukünftige Ausrichtung des Kirchenkreises Zossen-Fläming von wesentlicher Bedeutung sind.

So wählten die ehren- und hauptamtlichen Mitglieder des Kirchenparlaments den Teupitzer Pfarrer Nico Steffen zum neuen Präses der Synode. Der bisherige Präses, der Jüterboger Pfarrer Bernhard Gutsche verlässt den Kirchenkreis und wird ab 1. Dezember Pfarrer in Berlin-Friedrichsfelde.

Ausführlich wurde ein Antrag der Evangelischen Jugendarbeit diskutiert, im Kirchenkreis eine Jugendkirche zu etablieren. Mitglieder des Kreisjugendkonventes stellten die Projektskizze den Synodalen vor. Um das Projekt weiterverfolgen zu können, bedarf es personeller Verstärkung. Die Person soll das Projekt weiter sondieren, Fördermittel-Aquise betreiben, später die Baumaßnahmen organisieren sowie Veranstaltungen etablieren. Die Synodalen stimmten mit großer Mehrheit, dem Antrag zu und beschlossen die auf sechs Jahre angelegte Projektstelle. 

Auch für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit/ "Erwachsen glauben" gab es eine weitreichende Entscheidung. Die bisherige Projektstelle soll nun in eine Kreispfarrstelle zur besonderen Verfügung umgewandelt und damit langfristig gesichert werden. 

Im weiteren Verlauf der Tagung ging es um die Strukturanalyse zur Vorbereitung eines neuen Stellenplanes, der ab 2020 gelten soll. Organisationsforscher Florian Scherz aus Nürnberg stellte die Ergebnisse einer Strukturanalyse vor und verdeutlichte, wie hoch die Grundanforderungen je Pfarrsprengel und die Belastungen der Mitarbeiter sind. Größerer Handlungsbedarf wird demnach vor allem im nördlichen und südlichen Bereich des Kirchenkreises deutlich. 

Weitere Informationen zur Tagung und zur Strukturanalyse finden Sie hier.

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Mon, 19 Nov 2018 10:30:47 +0100
Klimapilger kommen in den Kirchenkreis Zossen-Fläming https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/klimapilger-kommen-in-den-kirchenkreis-zossen-flaeming.html Unter dem Motto „Geht doch!“ werden vom 18. bis 20. November etwa 15 Klimapilger durch Teile des Evangelischen Kirchenkreises Zossen-Fläming wandern. Sie sind Teil des 3. Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit, der am 9. September in Bonn gestartet ist und am 9. Dezember im polnischen Katowice enden wird. Dort werden ab dem 3. Dezember in der 24. Weltklimakonferenz die Regeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt.

Zum rund 1700 km langen Pilgerweg gehören Besuche von „Kraftorten“, zum Beispiel Kirchen, und von „Schmerzpunkten“, etwa das Lausitzer Kohlerevier. Die Pilgernden, die unterschiedlichen Konfessionen angehören, fordern unter anderem ein verbindliches Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Welt-Klimaabkommens von 2015 zur Begrenzung der Erderwärmung, den Ausstieg aus der Kohleverstromung und mehr Gerechtigkeit beim Umgang mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen.

Am Sonntagabend, dem 18.11. kommen die Pilgernden in Mittenwalde an und übernachten in der Propstei, dem evangelischen Gemeindehaus der Stadt. In der St. Moritz-Kirche ist deshalb um 19 Uhr eine Andacht geplant, die Interessierte mitfeiern können.

Am nächsten Tag wandert die Gruppe dann nach einer Morgenandacht und Reisesegen um 9 Uhr weiter, gegen 11.45 Uhr ist eine einstündige Rast in der Kirchengemeinde Zossen geplant. Ziel ist dann die Benediktinerinnen-Abtei St. Gertrud in Kloster Alexanderdorf.

Am Dienstag, 20.11. geht es dann von dort aus via Trebbin weiter nach Blankensee. Eine Anmeldung, auch für Einzeletappen ist jederzeit möglich. Wer sich spontan entscheidet, ist ebenfalls willkommen, dann jedoch ohne logistische Unterstützung.

Informationen dazu sind im Internet unter www.klimapilgern.de erhältlich. 

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Wed, 14 Nov 2018 09:56:00 +0100