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Notfallseelsorge

In den meisten Fällen beginnt der Dienst der Notfallseelsorger dann, wenn Rettungskräfte oder die Polizei ihren Dienst beenden und Menschen in größter Trauer zurückbleiben. Dann sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer da, oft mit den ersten Worten: "Ich bin jetzt da für Sie und habe Zeit, soviel sie brauchen...".

Die Aufgaben der Notfallseelsorge kann man Zusammenfassen in Ansprache, Beistand, Unterstützung oder auch ein einfaches Da-Sein in den ersten Stunden einer Krisensituation. Sie helfen betroffenen Menschen bei den ersten Schritten zur Bewältigung des erlebten. Dabei wollen sie keinesfalls psychiatrisch-fachärztliche Hilfe ersetzen.

Sie arbeiten das ganze Jahr in einem festen Bereitschaftsplan und sind Tag und Nacht erreichbar. Alarmiert werden sie von den Einsatzkräften vor Ort. Das kann die Polizei, der Rettungsdienst oder die Feuerwehr sein. Sie können aber auch ganz einfach über den Notruf 112 angefordert werden.

Die ehrenamtlich Mitarbeitenden durchlaufen zuvor eine anspruchsvolle Ausbildung, die um die 80 Stunden dauert: Die eigene Reflexion in der Arbeit und im Einsatz, die ständige Weiterbildung im Bereich Notfallseelsorge sind wichtige Bausteine, um für diese Aufgabe gerüstet zu sein.

Auf dem Ausbildungsplan stehen weiter Psychotraumatologie, Stresstheorie sowie die persönliche Auseinandersetzung mit Kristen und natürlich auch die Kooperation mit den anderen Einsatzkräften. Dabei wollen sie keinesfalls psychiatrisch-fachärztliche Hilfe ersetzen.

Seit 2001 arbeitet im Landkreis Teltow-Fläming das Team der Notfallseelsorge und Krisenintervention. Die Größe des Teams, das seit 2019 von Heilpraktikerin und Kreiskantoratsmitarbeiterin Stefanie Gracklauer geleitet wird, variiert zwischen elf und 14 Mitgliedern.

Aktuell sind es neun aktive Notfallseelsorger und zwei weitere, die gerade in die Ausbildung gehen. Die Altersspanne liegt zwischen Mitte 30 und Ende 60. Für die Größe des Landkreises Teltow-Fläming ist das noch zu wenig. Deshalb sucht die Notfallseelsorge auch immer nach engagierten Ehrenamtlichen mit Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl für Menschen und Ihre Bedürfnisse.

Haben Sie Interesse das Team der NotfallseelsorgerInnen zu verstärken? Dann scheuen Sie sich nicht mit uns in Kontakt zu treten.

Die Notfallseelsorge wird vom Ministerium des Innern und für Kommunales, der Evangelischen Kirche, und der Katastrophenschutzbehörden der Landkreise verantwortet und unterstützt. 

Sie können diese Arbeit ebenfalls unterstützen, mit einer steuerlich absetzbaren Spende:

Ev. Kirchenkreisverband Süd Bank
Berliner Sparkasse
BIC: BELADEBEXXX
IBAN: DE31 100 500 00 4955 190 370

Verwendungszweck: Spende Notfallseelsorge / HHST 1940

 

Letzte Änderung am: 16.06.2020