www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/ Newsmeldungen de www.kkzf.de: Newsmeldungen https://www.kkzf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kkzf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 20 Jan 2021 09:49:11 +0100 Jugendkirche hat ein eigenes Logo https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/jugendkirche-hat-ein-eigenes-logo.html Der Runde Tisch zur Jugendkirche und Projektverantwortliche Nikola Bücholz hatte keine einfache Entscheidung zu treffen: Zehn Entwürfe wurden eingereicht und 196 Jugendliche beteiligten sich an der Abstimmung. Alle eingereichten Entwürfe sind auf dem Instagram-Kanal der Jugendlichen einzusehen.

Gewonnen ein Entwurf mit grafisch klaren Linien, und modernen Farben auf schwarzem Untergrund. Der oder die Gewinner*in möchte dabei anonym bleiben und hat den Siegerpreis (ein Gutschein) für das Projekt gespendet.

Den Name "The Crib" (die Krippe) hatten engagierte Jugendliche aus dem Kreisjugendkonvent und darüber hinaus bereits zu einem früheren Zeitpunkt beschlossen. 

Geplant wird die Jugendkirche in Zossen in der Nähe des Bahnhofs. Dafür müssen noch letzte Vertragsgespräche abgeschlossen werden, bevor die notwendigen Umbaumaßnahmen hoffentlich im Frühjahr beginnen können. 

Weitere Infos zum Projekt Jugendkirche finden Sie hier.

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Wed, 20 Jan 2021 09:49:11 +0100
Wir lassen von uns hören https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/wir-lassen-von-uns-hoeren-2.html Von Uli Schulte Döinghaus, "Die Kirche", Ausgabe 2, 17.1.2021

Eine kleine Weile hat es gebraucht, bis sich das neue Angebot herum­gesprochen hat. „Wir lassen von uns hören!“ war auf Litfaßsäulen in Jüterbog (Kirchenkreis Zossen-Fläming) zu lesen. Dort ging im Juli 2020 das Kirchenradio auf Sendung. Auf der Frequenz 90,6 gibt es für die Stadt und das nähere Umland rund um die Uhr Programm.

Fans in nah und fern

Neben den auffälligen Plakaten halfen Zeitungsberichte in den lokalen Medien und vor allem Mund-zu-Mund-Propaganda, um das Kirchenradio bekannt zu machen. „Ältere Menschen hören uns gerne zu; wir haben viele Stammhörer in Senioren- und Pflegeeinrichtungen“, erzählt Pfarrer Tilemann Wiarda von der Kirchengemeinde St. Nikolai in Jüterbog. „Ihnen fällt es leicht, die Frequenz 90,6 auf ihrem Empfänger zu finden und zu programmieren. Und sie freuen sich, auf diese Weise die Predigten ‚ihres‘ Pfarrers zu hören.“ Wem ein UKW- oder ein Autoradio zu altmodisch ist, der kann das Kirchenradio auch übers Internet empfangen.

„Über das Internet hören uns auch Fans in Israel und in den Niederlanden zu“, freut sich die Theologiestudentin Christiane Zscherpel. „Und über die normale UKW-Radiofrequenz 90,6 erreichen wir Zuhörer in Jüterbog und Umgebung, die jetzt, in Pandemiezeiten, keine Gottesdienste oder Andachten in der Kirche besuchen können oder wollen“, ergänzt Pfarrer Wiarda. Die beiden gehören zu einem kleinen Team von engagierten Radiomachern. Sie stellen das Programm zusammen, übertragen Gottesdienste, lesen Psalmen und Gedanken vor, verbreiten Andachten über den Sender und singen Kirchenlieder unter der musikalischen Leitung von Kantor Peter-Michael Seifried.

Für die Technik sorgen Experten der örtlichen Firma OS-VT Veranstaltungstechnik unter Leitung von Oliver Schulze. Sie sind Betreiber einer kleinen Sendes­tation, die hoch oben im Turm der Nikolaikirche eingerichtet ist und über eine Antenne ein Programm ausstrahlt, das potenziell von 12000 Menschen empfangen werden kann. Das Kirchenradio ist in Jüterbog und in den Dörfern Markendorf und Fröhnden, die zur Kirchengemeinde gehören, zu empfangen sowie in Kloster Zinna, Niedergörsdorf, Borsigdorf und Oehna, mit denen künftig ein Pfarrsprengel gebildet wird.

Rund um die Uhr werden die Programminhalte als Sendeschleife („Loop“) immer wieder ausgestrahlt. Erstaunlich zügig wurden die Sendelizenzen (mit Auflagen) für diesen sogenannten Veranstaltungsrundfunk durch die Medienanstalt Berlin Brandenburg (MABB) und die Bundesnetzagentur genehmigt. Das war in diesem Sommer.

Neben dem kleinen Kernteam helfen auch andere Gemeindemitglieder mit; sie lesen nach und nach alle 150 Psalmen ein und sprechen ein paar persönliche Gedanken dazu Das Redaktionsteam bereitet es dann auf zur Ausstrahlung.

Wie geht die Finanzierung ab Februar weiter?

Wer als Konfirmandin oder Konfirmand mitmacht, kann das Punktekonto füllen – Punkte, die ansonsten etwa im Bereich Engagement mit dem Verteilen des Gemeindebriefes oder in der Mitarbeit im Verkündigungsdienst gesammelt werden. Neuerdings ist auch der Pfarrer der Nachbarkirchengemeinde Luckenwalde, Jonathan Steinker, immer mal wieder zu hören. Er hat mit anderen bereits die „Zahnputzandachten“ via Youtube ins Leben gerufen – kurze, aber intensive Gebete und Betrachtungen, die nicht länger dauern als ein paar Zahnputzminuten.

Die Finanzierung des klassischen UKW-Kirchenradios Jüterbog 90,6 (rund 50000 Euro) reicht zunächst noch ein paar Wochen, bis Ende Januar. Bis dahin wollen die Radiomacher rund um Pfarrer Wiarda neue Geldquellen erschließen, um mindestens bis zum Ende der Pandemie ein Programme über den Äther hörbar zu machen. In jedem Fall soll der Sendebetrieb über das Internet fortgesetzt werden.

Zum Kirchenradio Jüterbog gelangen Sie hier.
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Mon, 18 Jan 2021 09:48:45 +0100
Einsamkeit und Isolation https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/einsamkeit-und-isolation.html Die Mitarbeitenden des Corona-Seelsorgetelefons haben viel zu tun. „Covid-19 ist in den Gesprächen immer präsent. Der Lockdown funktioniert wie ein Brennglas“, sagt Pfarrer Justus Münster, Beauftragter der EKBO für Notfallseelsorge im Land Berlin. „Wir sind so etwas wie die Seelsorge-Feuerwehr.“ Alle im Team seien gut informiert über das Thema und könnten weiterführende Hilfe vermitteln. „Wir machen ein fokussiertes Gesprächsangebot für Menschen in der Krise und sind gut erreichbar.“

Auch die Kirchliche TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg führt in Pandemiezeiten sehr intensive Gespräche. Im Dezember 2020 verzeichnete sie rund 1.000 Anrufe mehr als im Vorjahr. „Das Thema Einsamkeit und Isolation nimmt immer mehr Raum ein“, sagt Uwe Müller, Mitarbeiter beim Diakonischen Werk und Leiter der TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg. Hinzu kämen familiäre Probleme, depressive Verstimmungen, Ängste, Stress, Ärger und Suizidalität. Die knapp 340 Ehrenamtlichen in Berlin, Cottbus, Frankfurt/Oder und Potsdam arbeiten in mehreren Schichten rund um die Uhr an den Telefonen ihrer jeweiligen Geschäftsstelle.

Seit März 2020 gibt es das Corona-Seelsorgetelefon als zusätzliche Anlaufstelle von der Kirchlichen TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg. Rund 43 ausgebildete Ehrenamtliche arbeiten derzeit dafür. Von März bis Dezember vergangenen Jahres führten sie über 2.600 Gespräche, zehn bis 15 am Tag, mit einer durchschnittlichen Gesprächsdauer von 30 Minuten.

Beim ersten Lockdown im März habe der Schwerpunkt auf konkreten Ängsten gelegen, seelischer Natur oder auch in Form von Existenzsorgen, so Justus Münster. Jetzt verspüre man bei den Anruferinnen und Anrufern eine tiefe Melancholie. Viele seien in einer depressiven Phase, andere werden ungeduldig und machen sich am Telefon Luft. Zunehmend führen die Ehrenamtlichen Gespräche mit direkt von Covid-19 Betroffenen, etwa Angehörigen von infizierten oder verstorbenen Personen. Die Unsicherheit der Situation sei für viele Menschen schwer zu ertragen. Die seelsorgerischen Gespräche wirkten stabilisierend.

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Hintergrund: Die Kirchliche TelefonSeelsorge in Berlin und Brandenburg ist unter den Rufnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 rund um die Uhr erreichbar. Träger sind das Erzbistum Berlin, die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, die Hoffbauer-Stiftung, evangelische freikirchliche Gemeinden, Caritas und Diakonie. 

Seit März 2020 gibt es als Zusatzangebot das Corona-Seelsorgetelefon. Von 8 bis 24 Uhr sind die Mitarbeitenden kostenfrei unter der Rufnummer 030/403 665 885 erreichbar.

Quelle: www.ekbo.de, 12.1.2021

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Wed, 13 Jan 2021 17:21:46 +0100
Orgel ist Instrument des Jahres 2021 https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/orgel-ist-instrument-des-jahres-2021.html 2021 wird das Jahr der Orgel, so haben es die Landesmusikräte der Bundesländer im vergangenen Jahr beschlossen. ie ist damit das erste Tasteninstrument, das zum Instrument des Jahres erklärt wird. Die Orgel gilt als Königin der Instrumente und ist das größte aller Musikinstrumente, das tiefste und höchste, das lauteste und leiseste. Seit 2017 sind Orgelmusik und Orgelbau durch die UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt – alles Gründe, das Instrument ein Jahr lang zu feiern. 

Für Berlin-Brandenburg und die schlesische Oberlausitz haben dabei Bischof Christian Stäblein und der Berliner Erzbischof Heiner Koch die Schirmherrschaft übernommen. Am Mpntag, den 11.1. wird es dazu die zentrale Eröffnungspressekonferenz im Musikinstrumenten-Museum in Berlin geben. 

Die wichtigste Veranstaltungsreihe in diesem Jahr wird dabei das Orgelband sein, dass sich durch den Bereich der gesamten Landeskirche schlängeln wird. Jeden Tag findet eine Veranstaltung rund um die Orgel statt. Dabei wandern Orgelpfeifen von Ort zu Ort und verbinden die Konzerte, Workshops, Führungen, Vespern usw. miteinander. 

Gestartet ist die Reihe bereits am 1. Januar im Fürstenwalder Dom, zunächst pandemiebedingt nur online. Der Kirchenkreis Zossen-Fläming wird sich vom 11. bis zum 28. April am Orgelband beteiligen, dann hoffentlich live und mit Präsenzveranstaltungen. 

Folgende Veranstaltungen sind dabei geplant:

So, 11.4., 10:00 Uhr - Gröben: Festgottesdienst m. Übernahme der Chronik

So, 11.4, 17:00 Uhr - Trebbin, St. Marien: Orgelkonzert

Mo, 12.4.,18:30 Uhr - Jühnsdorf, Dorfkirche: "Wo die Liebe hinfällt" Dvorak: Bibl. Lieder u.a.

Di, 13.4., 18:30 Uhr - Groß Machnow, Dorfkirche: Orgelkonzert

Mi, 14.4., 19 Uhr - Zossen, Dreifaltigkeitskirche: "Vier Hände, vier Füße" (Orgelkonzert)

Do, 15.4., 18:30 Uhr - Groß Ziescht, Dorfkirche: "Fetzig bis meditativ" Musik für Gottesdienst u. Prüfung,  

Fr, 16.4., 18:30 Uhr - Halbe, Dankeskirche:  "Denk mal" Orgelmusik der Kaiserzeit

Sa, 17.4., 14-17:30 Uhr - Töpchin/ Prieros/ Groß Köris: Orgelfahrt

So, 18.4., 10 Uhr - Mittenwalde: "Gottesdienst mit Paul Gerhardt"

So, 18.4., 14-18 Uhr - Schlenzer/ Sernow/ Wiepersdorf: Orgelfahrt ab Mittenwalde bis Niebendorf

Mo, 19.4, 19 Uhr - Frankenfelde, Dorfkirche: "Was mir behagt", Dorfmusik

Di, 20.4, 18 Uhr -  Stülpe, Dorfkirche: "Was bleibt" Musik und Heiligengeschichten

Mi, 21.4., 19 Uhr - Luckenwalde. Jakobi:  "Musik der Kaiserzeit" Saxophon, Orgel, Posaunenchöre

Do, 22.4., 19 Uhr - Bardenitz: "Ach wie flüchtig" Vokal- und Orgelmusik mit Samuel-Scheidt-Ensemble

Fr, 23.4., 18 Uhr - Kaltenborn: "Klein - aber fein" Musik der Familie Bach u.a.

Sa, 24.4., 17 Uhr - Kloster Zinna: "Raum-Klang St. Marien" Lesung und Klangerlebnis

So, 25.4., ab 8:30 Uhr -  Jüterbog: "Orgelfest Jüterbog", Gottesdienste, Matinée, Kaffeehausmusik, Filmmusik, Stummfilm u.v.m.

Mo, 26.4., 18 Uhr - Bochow: Orgel und Saxophon - Fröhliche Männerchormusik

Di, 27.4., 18 Uhr - Liedekahle/ Wildau-Wendtorf: "Wir machen Musik", Konzert nebenberufl. Organist*innen

Mi, 28.4., 17:30 Uhr - Ihlow, Mehlsdorf: "Mit Wäldner über die Grenze", Fröhliches Abschlusskonzert zur Übergabe der Chronik


Weitere Infos zum Orgelband und Jahr der Orgel finden Sie hier.

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Fri, 08 Jan 2021 10:22:47 +0100
„Barmherzigkeit brauchen wir 2021 mehr denn je“ https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/barmherzigkeit-brauchen-wir-2021-mehr-denn-je-2.html Zum Ende des Jahres 2020 unterstreichen Bischof Christian Stäblein und Pröpstin Christina-Maria Bammel von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), wie essentiell wichtig Fürsorge gerade im Pandemiejahr 2020 geworden ist und weiter bleiben wird: „Das Pandemiejahr 2020 hat eine beherzte, gegenseitige Fürsorge wachsen lassen. Wir sind keine mitleidlose Gesellschaft.“ Beispiele aus dem Bereich der Evangelischen Kirche seien Seelsorgerinnen und Seelsorger, die seit Monaten Trauernden beistehen und Menschen, die erkrankt sind oder Angst vor der Viruserkrankung haben, stärken. Insbesondere Krankenhaus- und Altenheimseelsorgende seien sowohl für Bewohnerinnen und Bewohner als auch für das Gesundheitspersonal da. Mit langem Atem hätten sich viele Kirchengemeinden darauf eingestellt, trotz Abstand für nahe und ferne Menschen in ihren Gemeinden Sorge zu tragen und dabei mit viel Kreativität neue Formen der Spiritualität und alternative Möglichkeiten des Kontakts entwickelt.

Weil damit zu rechnen sei, dass die Pandemie auch im kommenden Jahr für längere Zeit weite Teile des öffentlichen und privaten Lebens bestimmen werde, betonte Pröpstin Bammel: „Mehr denn je werden unser Mitgefühl und unser Herz füreinander gefragt sein.“ Mit der Jahreslosung 2021 stehe für Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen ein im Glauben zentrales Wort über diesem Jahr: Barmherzigkeit. „Zum Barmherzig-Sein gehört ein deutliches Mehr an Geduld mit den Schwächeren, aber auch ein Weniger an gegenseitigen Verurteilungen. Gottes Barmherzigkeit lässt auch uns barmherzig sein, eine Grundhaltung, die wir mehr denn je brauchen“, so Bischof Stäblein.

Die sogenannte Jahreslosung ist ein Bibelvers, der wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) für jedes Jahr ausgewählt wird. In diesem Jahr lautet die Jahreslosung: Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! und stammt aus dem Lukasevangelium (Lukas 6,36). Die Jahreslosung gilt vielen Christinnen und Christen als Leitmotiv für das gesamte Jahr.

Quelle: Pressestelle der EKBO, 29.12.2020

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Wed, 30 Dec 2020 11:00:00 +0100
Gemeinsam stärker https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/gemeinsam-staerker.html Zum neuen Jahr gibt es im evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming einige strukturelle Veränderungen. So wird im Norden des Kirchenkreises in den Dörfern um Ludwigsfelde aus dem bisherigen Pfarrsprengel Ahrensdorf mit vier kleinen Kirchengemeinden die Kirchengemeinde "Zum Guten Hirten" Ahrensdorf. Die bisherigen vier Gemeinden Ahrensdorf, Gröben, Nudow und Siethen haben dann nur noch einen Gemeindekirchenrat (GKR), in den aus jedem Dorf Vertreter*innen entsendet werden. Die dazugehörige halbe Pfarrstelle wird auch weiterhin von Pfarrer Michael Bolz ausgefüllt. Mit diesem Schritt können nun auch Verwaltungsstrukturen vereinfacht werden. 

Auch im Süden des Kirchenkreises rücken Gemeinden näher zusammen. Die bisherigen selbstständigen Kirchengemeinden Illmersdorf, Meinsdorf und Werbig bilden zum 1. Januar 2021 den Pfarrsprengel Im Niederen Fläming. Damit entsteht auch hier die Möglichkeit ein gemeinsames Leitungsgremium, den GKR zu bilden. Verwaltet wird dieser Pfarrsprengel von Pfarrerin Britta Rostalsky (Gemeinden im Dahmertal), zudem ist hier im April 2020 das Projekt Missionarische Erprobungsräume mit Pfn. Lý-Elisabeth Dang und Gemeindediakonin Christina Kampf gestartet. 

Noch größer wird in der benachbarten Region 7, rund um Jüterbog gedacht. Hier wird aus der gesamten Region der Pfarrsprengel Nuthe-Fläming. Zu ihm gehören ab 1. Januar die Kirchengemeinden St. Nikolai Jüterbog und Kloster Zinna, die bisher auch schon in einem Pfarrsprengel verbunden waren. Neu hinzu kommen die Kirchengemeinden Niedergörsdorf, Christophorus Borgisdorf und Oehna. Letztere wurde schon längere Zeit von Borgisdorf mitverwaltet. 

Im neuen Pfarrsprengel arbeiten mit Ines Fürstenau-Ellerbrock, Tobias Kampf und Tileman Wiarda drei PfarrerInnen. Daneben gibt es mit Martina Körner eine Gemeindepädagogin. Außerdem ist in Jüterbog das Kreiskantorat angesiedelt, wo zum 1. Mai 2021 auch ein Wechsel ansteht und KMD Manuel Gera neuer Kreiskantor wird. 

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Wed, 30 Dec 2020 10:37:05 +0100
Weihnachtsbotschaft 2020: Gott löst aus Angst und Unfrieden https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/weihnachtsbotschaft-2020-gott-loest-aus-angst-und-unfrieden-2.html „In diesem Jahr brauchen wir die Kraft , die von Weihnachten ausgeht, ganz besonders“, so Bischof Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. „In den vergangenen Monaten haben wir erfahren, dass wir oft sprachlos und ohnmächtig sind. Die vielen Probleme und Nöte überfordern uns manchmal. Wir haben Angst, sind unsicher. Die Töne werden mancherorts rauer, Polarisierung und Zerrissenheit in der Gesellschaft nehmen zu.“

Deswegen sei die Weihnachtsbotschaft in diesem Jahr umso wichtiger. Die Geschichte in rauer Nacht, von dem Kind Jesus, das im Stall, sozusagen im Matsch des Lebens geboren wurde, Gottes Sohn in einer Krippe, diese Geschichte kann uns in diesem Jahr in besonderer Weise Kraft und Hoffnung geben. „Gott schenkt uns seinen Sohn. Und in ihm das Versprechen, das alles verwandelt. Gott löst aus Angst und Unfrieden. Gott will mit uns gehen, in den rauen Nächten und durch den Matsch des Lebens. Indem er seinen Sohn unter uns zur Welt kommen lässt, zeigt er uns seine Treue und seine bedingungslose Liebe.“

Diese Liebe und dieses Versprechen können unsere Kraftquelle sein und uns darin stärken, füreinander da zu sein. „Bei aller Ohnmacht erfahren wir, wie gut es tut, wenn wir auf den Nächsten achten.“ Viele Menschen arbeiteten gerade bis zur Erschöpfung, um für andere zu sorgen: Ärztinnen und Ärzte, Pfleger und Pflegerinnen in den Krankenhäusern und Pflegeheimen etwa.

Bischof Stäblein ruft dazu auf, bei allen eigenen Sorgen, nicht die aus dem Blick zu verlieren, die von der Pandemie besonders schwer betroffen sind. „Die, die obdachlos sind, die auf der Flucht sind, keine sichere Heimat haben - sie brauchen uns jetzt.“

Bischof Christian Stäblein predigt unter anderem am Heiligen Abend um 15 Uhr im RBB-Fernsehgottesdienst.

Quelle EKBO-Pressestelle, 23.12.

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Thu, 24 Dec 2020 08:00:00 +0100
Mit Online- und Präsenzangeboten für die Menschen da https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/mit-online-und-praesenzangeboten-fuer-die-menschen-da.html Die verschärfte Pandemielage mit dem harten Lockdown lässt auch viele der bisherigen Planungen der Kirchengemeinden in der Region zum Weihnachtsfest obsolet werden. Erschwerend kommt dabei hinzu, dass nach der neusten Verordnung des Landes Brandenburgs bei religiösen Veranstaltungen generell kein Gemeindegesang mehr erlaubt ist. Ein schmerzhafter Einschnitt für viele Gemeindeglieder und Mitarbeitende, gerade zum Weihnachtsfest.

Dennoch werden alle Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit unterstützt, und man geht sehr sorgfältig mit der Situation um. Dies führt dazu, dass eine ganze Reihe von meist open-air angedachten Christfest-Gottesdiensten nicht stattfinden werden. Kirchengemeinden und -kreis rufen dazu auf, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben und von den vielen Online-Angeboten, zur Verfügung gestellten Hausandachten und Fernsehgottesdiensten Gebrauch zu machen.

So wurde bereits ein Online-Gottesdienst mit Superintendentin Katrin Rudolph und weiteren Mitwirkenden in der Dorfkirche Mahlow aufgezeichnet, der ab Heilig Abend auf der Webseite www.kkzf.de des Kirchenkreises abrufbar ist. Diesen Gottesdienst gibt es auch als DVD für Menschen, die keine Möglichkeit haben, das Internet zu nutzen.

Auch die Kirchengemeinden der Region um Mittenwalde und dem Dahmeland bieten einen Online-Gottesdienst zum Heiligen Abend an, genauso aber geöffnete Kirchen, in denen die Pfarrer für seelsorgerliche Gespräche und Gebete vor Ort sind, wie überall im Kirchenkreis, wenn die Christvespern nicht stattfinden können.

Die Kirchengemeinden in der Region um Jüterbog setzen besonders auf ihr Kirchenradio unter der Frequenz 90,6 und online abrufbar auf den Webseiten der Kirchengemeinde Jüterbog und des Kirchenkreises. Mit einer Postkarten-Aktion wird das umfangreiche Programmangebot bekannt gegeben. Darüber hinaus stehen auch hier alle Kirchen am Heiligen Abend für Besucher offen, die das Gebet und die Andacht suchen.

In Luckenwalde gibt es in der Jakobi- und Johanniskirche von 13 bis 18 Uhr sogenannte Stationengottesdienste. Die beginnen, wenn Menschen kommen, und die erste Station frei ist. In der Jakobikirche steht dabei das Erleben mit allen Sinnen im Mittelpunkt, in der Johanniskirche gibt es Raum zum Beten, Verweilen und Hören. Hier soll es aber um 23 Uhr einen musikalischen Gottesdienst für Nachtschwärmer geben.

Mit ähnlichen Formaten plant auch die Kirchengemeinde Rangsdorf, am Heilig Abend in der Zeit von 13 Uhr bis 18.30 Uhr in und um die Dorfkirche Rangsdorf. Hier ist vorherige Anmeldung geboten, ebenso wie für zahlreiche andere Andachten, die weiterhin als Präsenzangebote geplant werden, so etwa in Mahlow oder auch in Zossen.

Die Invitaskirchengemeinde Glasow-Mahlow wird zudem ein Krippenspiel mit Kindern der Evangelischen Kitas online stellen.

In den Gemeinden der Region um Dahme/Mark werden die Menschen gebeten, nur in ihrem jeweiligen Wohnort an den Kirchen zusammenzukommen. Eine schöne Idee gibt es direkt in Dahme/Mark. Hier hat die Gemeinde die traditionelle Weihnachtstanne kurzerhand vor der Kirche aufgestellt. Und statt des klassischen Christbaumschmucks trägt er in Briefen Worte der Hoffnung, kleine Andachten, fertige Gottesdienste, Segensworte oder Gebete zum Mitnehmen, Lesen und auch Weiterreichen.

Über das Angebot zum Heiligen Abend und den Weihnachtstagen informiert die Kirchenkreiswebseite unter www.kkzf.de/Weihnachten2020

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Mon, 21 Dec 2020 13:05:00 +0100
Logo für die Jugendkirche gesucht https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/logo-fuer-die-jugendkirche-gesucht.html Die geplante Jugendkirche für den Kirchenkreis gewinnt langsam aber sicher Gestalt. Es soll ein Ort werden, den Jugendliche selbst entwickeln und an dem Projekte nach ihren Vorstellungen umgesetzt werden: Ein Ort von Jugendlichen für Jugendliche.

Einen Namen haben die Jugendlichen auch bereits gefunden: The Crip - die Krippe. Ein passendes Gebäude könnte ab 2021 in Zossen in Bahnhofsnähe zur Verfügung stehen.

Projektverantwortliche Nikola Büchholz und die Jugendmitarbeitenden des Kirchenkreises starten deshalb nun eine Aktion, bei der Jugendliche aufgerufen sind, ein passendes Logo zu entwickeln. 

Bis Dienstag, 12. Januar 2021 haben Jugendliche Zeit, kreativ zu werden und ihre Logo-Entwürfe einzusenden. Alle eingesendeten Logos werden dann bei Instagram auf the_crib_kkzf veröffentlicht. Der Entwurf mit den meisten Likes soll dann das Logo für die Jugendkirche werden. Der oder die Siegerin erhält am Ende eine kleine Prämie. 

Weiteres zur Ausschreibung und zum Projekt Jugendkirche finden Sie auch hier auf dieser Webseite.

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Thu, 17 Dec 2020 14:06:52 +0100
Landeskirche plant schärfere Hygieneregeln für Weihnachtsgottesdienste https://www.kkzf.de//news-detail/nachricht/landeskirche-plant-schaerfere-hygieneregeln-fuer-weihnachtsgottesdienste.html Weihnachten wird anders. Angesichts der steigenden Infektionszahlen und der hohen Zahl der Sterbefälle, zeigt sich auch die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) besorgt. „Wir tun alles, um Leben und Gesundheit der Menschen zu schützen“, so Bischof Christian Stäblein. „Und wir wollen als Kirche in dieser schweren Zeit da sein und Andachtsformate anbieten, die trösten und stärken, in denen man seine Sorgen vor Gott bringen kann.“ In dieser Balance wolle man auch das Weihnachtsfest begehen.

Die Landeskirche verschärft dahingehend ihre Hygieneregeln für Gottesdienste. Ab einer Inzidenzzahl von 200 soll etwa drinnen gar nicht mehr gesungen werden, draußen höchstens ein Lied. Während des ganzen Gottesdienstes gilt Maskenpflicht, sei es drinnen oder draußen. Abhängig von der Inzidenzzahl wurde auch noch einmal die maximal Teilnehmendenzahl der Open-Air-Gottesdienste nach unten korrigiert.

Die neuen Regeln gelten ab dem 12. Dezember 2020. Das neue Rahmenhygienekonzept finden Sie hier. Das neue Rahmenhygienekonzept für Open-Air-Gottesdienste ist hier zu finden. Alle weiteren Informationen unter www.ekbo.de/corona.

So wird in den Gemeinden mit kurzen, kleinen Gottesdiensten, die vor allem unter freiem Himmel gefeiert werden, das Weihnachtsfest geplant. Die Kirchengebäude sollen, sofern es den Gemeinden möglich ist, während der Feiertage offen stehen für Momente der Stille und des Gebets.

Auch gibt es zahlreiche Angebote für Gottesdienste und Andachten in Fernsehen und Rundfunk sowie als Stream oder Video. Hinweise dazu finden Sie auf unserer Kirchenkreis-Webseite unter www.kkzf.de/weihnachten2020 und auch auf der entsprechenden Seiter der EKBO

Wir brauchen Räume und Zeiten, in denen wir unsere Sorgen und Ängste teilen können, in denen wir spüren, dass wir nicht allein sind“, so Bischof Christian Stäblein. „Gottesdienste sind hierfür wichtig. Sie geben Halt, gerade in diesem Ausnahmezustand, in dem wir uns alle befinden und der uns bedrückt.“ Er betont aber zudem, dass man in enger Absprache mit Land und Senat stehe und die Landeskirche ihre Regeln und geplanten Gottesdienste an die aktuelle Pandemie-Lage anpasse.

Quelle: EKBO, 11.12.2020

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Sat, 12 Dec 2020 12:59:17 +0100