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Die Kirche wurde wohl im 13./14. Jahrhundert erbaut. Sie ist ein rechteckiger Saalbau und zu zwei Drittel der Höhe aus Feldsteinen errichtet. Die Kirche stand dauerhaft unter einem Patronat und erhielt 1710 auf Geheiß Friedrich I. eine Kanzel, was in einer darüber angebrachten Kartusche mit den Buchstaben "FR" gekennzeichnet wurde.

Friedrich II. gab dann 1740 den Befehl, die Kirche erheblich umzubauen. Unter der Leitung des Architekten Christian Friedrich Feldmann entstand bis 1744 ein deutlich größerer Bau, der sich architektonisch an die Garnisonkirche in Potsdam mit ihrem Quersaal anlehnt.

Der Altar wurde von seinem ursprünglichen Standort im Osten der Kirche nach Süden versetzt. Feldmann baute weiterhin eine umlaufende Empore ein, die auf toskanischen Holzsäulen ruht und lediglich am Altar unterbrochen wurde.

1755 ersetzte man den hölzernen Kirchturm durch ein größeres, aus Steinen gebautes Modell. Nach Ende des Siebenjährigen Krieges erhielt er 1764 einen Turmkopf mit Spitze.

Neben dem Altar befinden sich in der Kirche drei Kronleuchter aus dem 19. Jahrhundert. Die Schalldeckel sind mit einer Strahlensonne sowie Schnecken verziert.

1905 stiftete ein kinderloses Ehepaar eine Sauer-Orgel. 1908 erhielt die Kirche eine elektrische Beleuchtung. Von 2006 bis 2009 restaurierte die Kirchengemeinde die Orgel.

In den Jahren 2007 bis 2009 sanierte man den Dachstuhl sowie die Außenfassade. Ein Jahr später folgten Turm und Glocken. Die Einweihungsfeier fand am 4. September 2011.

Die Kirche kann auf Anfrage besichtigt werden  (Gemeindebüro bei Frau Weber, Tel.: 033731/80806). 

Weitere Informationen zur Kirchengemeinde finden Sie hier.

Letzte Änderung am: 02.05.2017