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Wer auf der B102 zwischen Dahme/Mark und Jüterbog unterwegs ist, nimmt die spätromanische Dorfkirche in Werbig kaum wahr. Liegt der Dorfkern mit der Feldsteinkirche und der ungewöhnlichen barocken Turmhaube doch etwas abseits. 

Dabei lohnt sich ein Abstecher zur wohl in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts errichteten Kirche. Ein im 18. Jahrhundert errichteter barocker Kirchturm musst wegen Baufälligkeit 1965/70 abgetragen werden. 2011 konnte er dank der Initiative eines örtlichen Föhalten hat. rdervereins wieder aufgebaut werden. Die ungewöhnlich schmale, auf dem Dachfirst errichtete Turmspitze macht die Kirche in der näheren und weiteren Umgebung zu einem besonderen Bauwerk. 

Im Innern wechseln sich neuere und ursprüngliche Formen ab. So sind noch die Rundbogenfenster in ihrer ursprünglichen Form erhalten, ebenso wie ein lebensgroßer Taufengel aus dem Jahr 1714, der nun seinen Platz neben der Eingangspforte gefunden hat. 

Im Chor gibt es ein kuppeliges Kreuzgewölbe, über dem Kirchenschiff dagegen eine korbbogige Holzdecke mit Kassettenmalerei aus dem Jahr 1913. 

Altar und Kanzel stammen aus den 1960er Jahren. Sie wurden seinerzeit als moderne Entsprechung zu den Außenmauern in Feldsteinoptik gebaut, was dem Innenraum einen besonderen Charme gibt. 

Weitere Informationen zur Kirchengemeinde finden Sie hier. 

Letzte Änderung am: 04.12.2017