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Kandidaten für das Superintendenten-Amt im Kirchenkreis stehen fest

12.04.2018

Um das Amt bewerben sich die Berliner Pfarrerin Dr. Katrin Rudolph und Pfarrer Dr. Karl Friedrich Ulrichs, Studienleiter am Predigerseminar in Wittenberg.

Um das Amt einer Superintendentin / eines Superintendenten im Kirchenkreis Zossen-Fläming bewerben sich Pfarrerin Dr. phil. Katrin Rudolph (43) und Pfarrer Dr. Karl Friedrich Ulrichs (51).

Die öffentlichen Vorstellungen mit Gottesdienst, Vortrag und Gespräch finden am 22. April in Zossen (Dr. Rudolph) und am 29. April in Jüterbog (Dr. Ulrichs) statt. Beginn ist jeweils um 14.00 Uhr.

Die Wahl findet im Rahmen einer Sondertagung der Kreissynode am 16. Mai um 19.00 Uhr in Zossen statt. Dienstbeginn ist dann der 1. September 2018.

Die Neuwahl war notwendig geworden, da die bisherige Amtsinhaberin, Superintendentin Katharina Furian zum 1. September 2018 als Oberkonsistorialrätin in das Berliner Konsistorium wechselt und Nachfolgerin des bisherigen Personalchefs der Pfarrerinnen und Pfarrer, sowie ordinierten Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen in der Landeskirche, Oberkonsistorialrat Sommer wird. Ihre Verabschiedung aus dem Amt der Superintendentin findet am 19. August statt.

Dr. Katrin Rudolph ist Pfarrerin im Berliner Pfarrsprengel Steglitz-Nord. Die gebürtige Potsdamerin studierte nach einem freiwilligen sozialen Jahr in Israel evangelische Theologie in Berlin und Prag. Von 2001 bis 2004 promovierte sie am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin über die Rettung von Juden und Christen „jüdischer Herkunft“ in der NS-Zeit durch illegale Hilfen. Nach verschiedenen Honorartätigkeiten als Historikerin absolvierte sie in Berlin ihr Vikariat und wurde 2009 zunächst Pfarrerin in der Kirchengemeinde Berlin-Lichtenrade. Seit 2010 ist sie Gemeindepfarrerin im Kirchenkreis Steglitz.

Die Pfarrerin ist Beauftragte für Erinnerungskultur im Kirchenkreis Steglitz und verantwortliche Koordinatorin der Stolpersteinverlegungen im gleichnamigen Stadtbezirk. Sie ist Mitglied im Theologischen Prüfungsamt der EKBO, gehört dem Beirat des Berliner Missionswerkes für die US-amerikanische Partnerkirche United Church of Christ (UCC) und dem Beirat “Lernen an kirchlichen Erinnerungsorten 1933-1945. 1989” des Sprengels Berlin an.

In ihrer Freizeit singt sie gern projektweise in Chorkonzerten und freut sich jedes Jahr auf das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus. Dr. Katrin Rudolph ist verheiratet und Mutter zweier Kinder.

Dr. Karl Friedrich Ulrichs ist Studienleiter am Evangelischen Predigerseminar Wittenberg, das die Ausbildungsstätte angehender Pfarrer/innen auch der EKBO ist. Der gebürtige Niedersachse studierte evangelische Theologie an den Universitäten Mainz, Bonn, Basel, Zürich und Tübingen. Nach Vikariat und Zweitem Theologischem Examen war er zunächst Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Religionspädagogik und Neues Testament an der Universität Siegen, wo er 2006 mit einer Arbeit über die Rechtfertigungslehre des Apostels Paulus promoviert wurde.

Von 2000 bis 2010 war Ulrichs Pfarrer zunächst in der Kleinstadt Rinteln/Weser, dann in mehreren Dörfern im Göttinger Umland, seit 2007 auch stellvertretender Superintendent und Mitglied der Landessynode. Nach anderthalb Jahren als Dozent und Leiter einer Fachschule für Erzieher/innen in Rostock wurde er 2012 in die Vikariatsausbildung nach Wittenberg berufen.

In seiner Freizeit ist Musik für ihn besonders wichtig; er spielt Trompete und ist seit Schülertagen Chorsänger. Ulrichs liebt klassische und moderne Literatur und interessiert sich für Geschichte und Recht. Ehrenamtlich engagiert er sich als Vorstandsvorsitzender eines Trägervereins zweier evangelischer Schulen. Karl Friedrich Ulrichs ist verheiratet und Vater von drei Kindern.