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RSSPrint

Ausstellung mit europäischen Dimensionen in Siethen eröffnet

07.05.2018

Unter dem Motto "Rom-Brahetrolleborg-Siethen" wird über die Herkunft und Verbreitung der aus Dänemark stammenden und in Abgüssen erhaltenen Reliefs informiert.

In der Dorfkirche Siethen bei Ludwigsfelde ist am Sonntag eine bemerkenswerte Ausstellung eröffnet worden. Unter dem Motto "Rom-Brahetrolleborg-Siethen" informiert sie bis über die Herkunft und Verbreitung der aus Dänemark stammenden Altarstücke. 

Die Reliefs waren 1999 auf dem Dachboden des Tabea-Waisenhauses in Siethen bei Aufräumarbeiten entdeckt worden. Sie zeigen den Angaben zufolge Christus und Maria mit Kindern. Einst schmückten sie den 1851 errichteten Altar in der Dorfkirche.

Die Reliefs sind Abgüsse von Darstellungen eines Taufsteins der Gutskapelle Brahetrolleborg auf der Insel Fünen in Dänemark. Geschaffen wurden sie vom Bildhauer Bertel Thorvaldsen zwischen 1805 und 1807. Zwei weitere Versionen des Taufsteins finden sich in Reykjavik und Kopenhagen, sowie in der Deutschen Evangelischen Kirche in Rom. Das spricht für die europaweite Bedeutung dieser Reliefs. 

Mit der Ausstellung in Siethen sollen die europaweiten Verbindungen dokumentiert werden. Sie wird im Rahmen des Brandenburger Kulturjahres 2018 "Europa in Brandenburg - Brandenburg in Europa" gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 1. Juli immer sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Evangelischer Pressedienst (EPD)